Badr Gaddarine verletzt sich am Kniebandapparat — 17 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 17 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 9. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Serhiy Sydorchuk stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Cisse Sandra stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Westerlo niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Westerlo, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 0‑0 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Westerlo können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Westerlo wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Das Angebot von Colorado Rapids für Fatihan Kâhya wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Serhiy Sydorchuk und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader18.03.2030
Worte auf dem Trainingsplatz von Westerlo darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Cisse Sandra steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Westerlo niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Isa Sakamoto trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Westerlo weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 11 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Kader11.02.2030
Rutger Bertels bricht sich einen Knochen — 21 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 21 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Das Angebot von Omiya Ardija für Karol Borys wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Westerlo diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader11.02.2030
Laurent Witsel kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Laurent Witsel hat es getan, bei Westerlo, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Westerlo lief mit Waasland-Beveren die Zeit davon. Die Unterlagen lagen offen, als die Frist verstrich, und aus einem Transfer, der fast fertig war, ist ein Transfer geworden, der nie stattgefunden hat.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Westerlo, und 4 Einsätze in 24 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankDas Urteil des Trainers
Die TrainerbankAndreas Jungdal ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankBruno Godeau passt in dieses Spiel nicht
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mattia Bottani
104 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Luzern verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Thun wartet mit einem Trikot. Bei Luzern tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Kevin Mbabu und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader12.02.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Luzern darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Matteo di Giusto steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Christian Batshuayi und Luzern einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Lars Villiger etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Luzern oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Kurz notiert
TransfermarktLuzern kauft dort ein, wo es nichts kostet
Die TrainerbankMio Zimmermann bittet den Trainer um ein Gespräch