114 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Hapoel Kiryat Shmona verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Hapoel Kiryat Shmona erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Aviv Avraham und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Ovadia Darwish und Hapoel Kiryat Shmona einigen sich auf weitere 2 Jahre.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Hapoel Kiryat Shmona, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Idan Tairi hat sich das Datum notiert.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Alexandru Pop
121 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Hapoel Kiryat Shmona verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Hapoel Kiryat Shmona erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Amit Glazer und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Ovadia Darwish und Hapoel Kiryat Shmona einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader02.05.2033
Ovadia Darwish gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
Die TrainerbankFür Idan Tairi öffnet sich eine Tür
Die TrainerbankThomas Annan klopft beim Trainer an
Die TrainerbankAmit Glazer behält die Stimme seines Trainers
142 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Hapoel Kiryat Shmona verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Aviv Avraham und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ovadia Darwish stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Transferliste ist ein leises Dokument mit lauter Bedeutung. Cristiano Bezerra darf mit jedem sprechen, der fragt, und im Verein weiß jeder, was das heißt.
Zahlen bleiben in einer Kabine nicht geheim und blieben es nie. Er fordert nicht mehr, als er wert ist; er fragt, warum der Mann neben ihm mehr wert ist — und bei Hapoel Kiryat Shmona ist das die schwerere Frage.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Die Vereine haben sich mit Maccabi Haifa die Hand gegeben; der Spieler noch nicht. Als Nächstes kommen die persönlichen Bedingungen, und an denen sterben mehr Transfers, als irgendwer druckt.
Der Wechsel mit Maccabi Tel Aviv ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Aviv Avraham und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Mit 19 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Am Ende standen 6 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Spielernoten29.09.2031
Gil Levy, 18, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.70
Eine 7.70 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 18-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Hapoel Kiryat Shmona diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Daniel, und der Trainer ließ es geschehen.
Kader29.09.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Hapoel Kiryat Shmona darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ovadia Darwish steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.