Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Cristian Núñez
76 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Flamurtari verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Flamurtari hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Flamurtari tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Flamurtari niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Freeman Pius und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader02.08.2027
Stivian Janku gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Trainerbank02.08.2027
Der Trainer hat Klevi Ajazis Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Bruno Vila, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Lorenc Trashi will nicht sterben
83 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Flamurtari verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Flamurtari hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Pereowei Magbisa ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Flamurtari hat der Abschied leise begonnen.
Jacques Mbé stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Pereowei Magbisa, und der Trainer ließ es geschehen.
Kader26.07.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Flamurtari darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dimitris Chantakias steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Flamurtari weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Cristian Núñez
126 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Flamurtari verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Besa Kavajë wartet mit einem Trikot. Bei Flamurtari tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Flamurtari diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader14.06.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Flamurtari darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dimitris Chantakias steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Flamurtari weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Platz 4, 35 Zähler und ein Schlussspurt, der entscheidet, ob die nächste Saison Donnerstagabende enthält. Ein Rennen nennt es noch niemand — genau das sagt man, wenn man in einem steckt.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei Flamurtari jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Flamurtari spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jacques Mbé stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader12.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Flamurtari darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dimitris Chantakias steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Hetem Lushaj, und der Trainer ließ es geschehen.
Die Trainerbank12.04.2027
Der Trainer hat Klevi Ajazis Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Todor Todoroski. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
Die TrainerbankFreeman Pius klopft an die Tür des Trainers
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Flamurtari niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Jacques Mbé und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader05.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Flamurtari darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. William Baeten steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Klevi Ajazi und Flamurtari einigen sich auf weitere 3 Jahre.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Lorenc Trashi etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Flamurtari oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Kurz notiert
Die TrainerbankHetem Lushaj klopft beim Trainer an
109 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Flamurtari verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
5‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Lorenc Trashi, an einem Nachmittag, an dem Flamurtari schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Flamurtari hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ein Verteidiger auf der Torschützenliste — selten genug, dass jeder im Stadion weiß, wer die Ecke getreten hat. 1 für ihn, und eine 7.89 für den Rest.
Vorstand31.08.2026
5 Akademiespieler erhalten bei Flamurtari Profinummern
Der Morgen, an dem der Weg aufhört, eine Broschüre zu sein, und zu einer Aufstellung wird. Die meisten von ihnen sind in drei Jahren nicht mehr da; alle haben den schweren Teil bereits hinter sich, nämlich bis heute zu kommen.
Jacques Mbé stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Fabjan Meksi hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.