Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 152 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Justin Forst stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader15.11.2032
Adu Ares gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Admira Wacker weiß man das.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Admira Wacker, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Nick de Vos.
In jedem Kader gibt es jede Saison für irgendwen so ein Spiel. Dieses gehört Justin Forst: der Verein, der ihn zuerst kannte, die Anhänger, die in der ersten Minute entscheiden, ob sie applaudieren, und Admira Wacker, das ihn braucht, als ginge ihn das alles nichts an.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Admira Wacker unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Kurz notiert
Die TrainerbankDiego Espejo klopft beim Trainer an
TransfermarktAdmira Wacker kauft dort ein, wo es nichts kostet
60 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Admira Wacker verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ein 1‑0 gegen First Vienna, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Admira Wacker — und es wird nicht zurückgezogen.
Justin Forst und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Gelungene Dribblings: 21. Jedes Mal, wenn er den Ball hatte, musste jemand eine Entscheidung treffen, und jedes Mal war sie falsch.
Kader01.11.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Admira Wacker darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Adu Ares steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 18-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Andreas Onisiwo hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Julian Ilsanker
82 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Admira Wacker verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Federico Bonini und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader11.10.2032
Ein Wechsel, den Diego Espejo umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Diego Espejo lebt diese Version bei Admira Wacker, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader11.10.2032
Adu Ares gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
FAC Wien wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Zach Hemming hat einen Wechsel zu Admira Wacker vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Admira Wacker, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
89 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Admira Wacker verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Admira Wacker können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Admira Wacker erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Justin Forst und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Adu Ares stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er eroberte den Ball und machte anschließend etwas daraus — zwei Aufgaben, und der Grund, warum das Ergebnis so aussieht, wie es aussieht. 10 Aktionen zusammengenommen und eine 6.77, von denen keine je in eine Zusammenfassung kommt.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
Die TrainerbankEin eingelöstes Versprechen für Federico Bonini
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Admira Wacker erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Admira Wacker — und es wird nicht zurückgezogen.
Hector Kyprianou und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Schwer zu schlagen ist nicht dasselbe wie gewinnen, aber 6 Spiele ohne Niederlage sind ein Fundament, das Admira Wacker im Herbst fehlte.
Kader20.09.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Admira Wacker darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Unai Ropero steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
17 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
Die Trainerbank20.09.2032
Der Blick von der Bank
„Wir haben nicht verloren. In manchen Wochen ist das alles, was man bekommt, und mir ist der Punkt lieber als keiner.“ Roberto Soares wählte die halbvolle Lesart des 0‑0; die Anhänger nahmen die andere mit nach Hause.
Die gesamte sportliche Abteilung in einem Raum, an einem Werktagmorgen. Verkündet wurde danach nichts, und das ist, was ein Vorstand verkündet, wenn ihm die Geduld ausgegangen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Dean Titkov ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Admira Wacker hat der Abschied leise begonnen.
Federico Bonini stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Admira Wacker ist mit einem Angebot zu St. Pölten gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Dean Titkov stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Admira Wacker fragte, und Wolfsberger AC sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Ein Bruch setzt Karlo Stapić 73 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Admira Wacker offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Admira Wacker erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Admira Wacker — und es wird nicht zurückgezogen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Adu Ares und Admira Wacker einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Admira Wacker diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader16.02.2032
Unai Ropero gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Floris Smand trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Admira Wacker weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.