Mohamed Brahimi verletzt sich am Kniebandapparat — 86 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 86 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um RC Strasbourg spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
7 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über RC Strasbourg und Paris Saint-Germain gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Mounir Moussa stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Youssef Khoudda und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Ob es am Torhüter lag oder an den zehn vor ihm, wird diese Woche jedes Gespräch in der Stadt füllen. 4 Paraden entscheiden die Frage in keine Richtung.
Kurz notiert
Die TrainerbankThibo Nègre bekommt es vom Trainer zu hören
Mohamed Brahimi verletzt sich am Kniebandapparat — 114 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 114 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Das Angebot von Paris FC für Hannibal wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Manche Tore gewinnen ein Spiel, andere nehmen es jemandem weg. Hannibal traf in der 89. Minute, Stade Brestois dachte längst an die Heimfahrt, und RC Strasbourg nahmen alles mit.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um RC Strasbourg haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
RC Strasbourg bot $7.5M; Olympique Lyonnais sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei RC Strasbourg tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
RC Strasbourg fragte, und Stade Rennais sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
0‑3 gegen Olympique de Marseille — und keine Beschwerde, die die Wiederholung überlebt. Der Trainer sprach danach über Charakter; die Kurve wählte kürzere Worte.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Frédéric Collet ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei RC Strasbourg hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei RC Strasbourg hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei RC Strasbourg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader01.01.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von RC Strasbourg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Oscar Moreso steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
100 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei RC Strasbourg — und es wird nicht zurückgezogen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Frédéric Collet ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei RC Strasbourg hat der Abschied leise begonnen.
Youssef Khoudda und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Mounir Moussa stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
50 Tore in diesen Farben inzwischen, jedes einzelne die Erinnerung von irgendwem. Auf der Tribüne sitzt ein Anhänger, der bei den meisten davon sagen kann, wo er gerade war.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Hannibal und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Mounir Moussa stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.98 auf dem Zettel, und der Anhang von RC Strasbourg ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei RC Strasbourg, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Rocco Vata.
Die Trainerbank13.11.2034
Der Blick von der Bank
„Wir hatten es unter Kontrolle. Es gab Phasen, die mir nicht gefallen haben, und die schauen wir uns an, aber die Mannschaft hat mir etwas gezeigt.“ Interim Coach, zu einem 1‑0-Sieg, den er auf dem Weg zum Presseraum schon wieder auseinandernahm.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und RC Strasbourg können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um RC Strasbourg spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei RC Strasbourg hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Dudu und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader06.11.2034
Mounir Moussa gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wir liegen weit auseinander, und etwas anderes zu behaupten hilft niemandem.“ Nichts bewegt sich, und der Kalender läuft dem Verein davon.
Die Trainerbank06.11.2034
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑1 bereithält, vorgetragen von Interim Coach vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Marouan Azarkan stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei RC Strasbourg weiß man das.
Kader15.05.2034
Oscar Moreso gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. RC Strasbourg sagte Nassim Laarej, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Transfermarkt15.05.2034
Lucas Høgsberg wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Lucas Høgsberg taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. RC Strasbourg schweigt, und das sagt genug.
Ein Jahr ist vorbei, die Sprache kam nicht, die Stadt öffnete sich nicht, und er isst öfter allein, als man bei RC Strasbourg zugeben möchte. Samstags sieht man es.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ RC Strasbourg erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei RC Strasbourg hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Hannibal und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Olympique Lyonnais wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Nicolás Ruiz Paz hat einen Wechsel zu RC Strasbourg vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
0‑1 für Stade Rennais, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.
Kader01.05.2034
Oscar Moreso gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Interim Coach nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.