Markiert für Tornike Kashia
Von unserem Fußballkorrespondenten
Unruhe
Kader09.09.2030
Lasha Ozbetelashvili verletzt sich am Kniebandapparat — 91 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 91 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Transfermarkt09.09.2030
Kurt Bondin legt es schriftlich vor
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Merani — und es wird nicht zurückgezogen.
Kader09.09.2030
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Merani diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Vorstand09.09.2030
Noch immer niemand auf der Bank von Merani
8 Tage mit leerem Stuhl, eine Namensliste, die täglich wächst und schrumpft, und keine einzige Unterschrift. Jede Woche nimmt die besten Kandidaten von dieser Liste.
Vorstand09.09.2030
Torpedo Kutaisi wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Connor Day hat einen Wechsel zu Merani vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Transferziele09.09.2030
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Gareji Sagarejo behält seinen Mann, und Merani kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader09.09.2030
Er macht samstags Dinge, auf die niemand um ihn herum eine Antwort hat — etwa eine Saison lang schmeichelhaft, danach ein Problem. Merani wird ihn nicht halten, indem er das Gegenteil behauptet.
Kader09.09.2030
9 neue Gesichter — Merani lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Die Trainerbank09.09.2030
Ein gehaltenes Versprechen bei Merani
Matheus Guimarães wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Frühere Ausgaben
Von unserem Fußballkorrespondenten
Krise
Spiel17.09.2029
Für Dinamo Batumi ist jetzt jeder Punkt ein Streitfall
Platz 8, 17 Punkte — und in diesem Teil der Stadt wird die Tabelle von unten gelesen. Der Kalender ist kein Spielplan mehr, sondern ein Countdown.
Die Trainerbank17.09.2029
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader17.09.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Dinamo Batumi darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Artem Mylchenko steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kader17.09.2029
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Dinamo Batumi diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Leihspieler17.09.2029
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Dinamo Batumi. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Dinamo Tbilisi läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Die Trainerbank17.09.2029
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tornike Kashia, und der Trainer ließ es geschehen.
Transfermarkt17.09.2029
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Dinamo Batumi weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Die Trainerbank17.09.2029
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Die Trainerbank17.09.2029
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Dinamo Batumi, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Krise
Transferziele10.09.2029
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Dinamo Tbilisi behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Transfermarkt10.09.2029
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Dinamo Batumi tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Vorstand10.09.2029
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Kader10.09.2029
Bei Dinamo Batumi gehen die Nerven durch
Irakli Janjghava stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader10.09.2029
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Dinamo Batumi niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Die Trainerbank10.09.2029
Der Trainer macht Tom Nixon zum Exempel
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kader10.09.2029
Worte auf dem Trainingsplatz von Dinamo Batumi darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Kostas Karypidis steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Trainerbank10.09.2029
Der Trainer hat George Coopers Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Die Trainerbank10.09.2029
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Dinamo Batumi, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Zuversicht
Vorstand05.03.2029
Die Mitteilung dankte für die Arbeit und wünschte alles Gute, in dieser Reihenfolge und etwa in dieser Länge. Die Suche beginnt sofort.
Vorstand05.03.2029
„Irgendjemand muss am Samstag die Mannschaft aufstellen. Diese Woche bin ich das, und weiter habe ich nicht gedacht.“ Versprechen gab es in keine Richtung — so fangen diese Geschichten meistens an.
Die Trainerbank05.03.2029
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Dinamo Batumi erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Kader05.03.2029
28 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Vorstand05.03.2029
5 Akademiespieler rücken bei Dinamo Batumi auf
Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.
Kader05.03.2029
Bei Dinamo Batumi gehen die Nerven durch
Irakli Janjghava stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Kurve05.03.2029
Das Publikum hat Guram Japaridze ins Herz geschlossen
Mit 23 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Transfermarkt05.03.2029
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Tornike Kashia ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.