Marcus Pedersen

Linksaußen - Bodo/Glimt
20 Sep 2038
Montag
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563 Ausgabe

Bodo/Glimt Kurier

11.05.2037
Von unserem Fußballkorrespondenten Ruhig

Kader

Herbie James verletzt sich am Kniebandapparat — 25 Tage Pause

Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 25 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.

Spiel

Thomas Lukaku schießt Bodo/Glimt eine Runde weiter

Pokalspiele warten darauf, dass jemand sie an sich reißt — Thomas Lukaku tat es gegen Sandefjord. 4‑2 am Ende, und im Lostopf der nächsten Runde liegt Bodo/Glimt.

Kader

Thomas Lukaku nimmt den Spielball mit nach Hause

3 Tore an einem Nachmittag, alle von einem Mann. Die übrigen Spieler waren ebenfalls anwesend, bestätigt ein Augenzeuge.

Vorstand

Bodo/Glimt zahlt die Zeche

Die Bilanz liest sich unangenehm. Erst die Gehälter, dann der Ehrgeiz — so lautet die Reihenfolge bei Bodo/Glimt.

Spielernoten

Andreas Nibe, 33, dreht die Uhr zurück — 8.44

Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.44 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.

Kader

Håkon Evjen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander

Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.

Spielernoten

Eine Meisterleistung von Thomas Lukaku

Note 10.00 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.

Spiel

Niemand konnte aufhören zu treffen

6 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Bodo/Glimt und Sandefjord gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.

Kader

Kein Versteck für Magnus Bech Riisnæs

„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Magnus Bech Riisnæs, und der Trainer ließ es geschehen.

Kurz notiert