Mattia Merlo verletzt sich am Kniebandapparat — 36 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 36 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Jetzt 8 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Torino können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Gelungene Dribblings: 22. Jedes Mal, wenn er den Ball hatte, musste jemand eine Entscheidung treffen, und jedes Mal war sie falsch.
Kader29.10.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Torino darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Faustino Anjorin steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
SpielEin gebrauchter Nachmittag für Torino gegen Cesena
KaderRomano Schmid ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Torino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader25.06.2035
Faustino Anjorin gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
0‑1 gegen Juventus verloren — in dem einen Spiel, das nie nur ein Spiel ist. Arbeit, Schule, der Bäcker: Diesem Ergebnis entkommt diese Woche niemand.
Kader18.12.2034
Romeo Sandrucci verletzt sich am Kniebandapparat — 15 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 15 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Modena ist draußen, Torino eine Runde weiter, 2‑1 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
Kader18.12.2034
Mattia Merlo bricht sich einen Knochen — 107 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 107 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Grausamer kann man ein Fußballspiel nicht verlieren. Torino trafen in der 127. Minute, der Anstoß fand kaum noch statt, und der Gästeblock stand noch, als abgepfiffen wurde.
Alieu Njie stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader18.12.2034
Faustino Anjorin gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 22-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Peter Thompson hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Torino schlagen in letzter Sekunde zu und besiegen Sassuolo
87 Minuten standen auf der Uhr, und Sassuolo hatte den Punkt praktisch schon eingetütet. Fußball nimmt selten Rücksicht, und Torino hielten sich nicht mit Erklärungen auf.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Torino können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Gelungene Dribblings: 26. Jedes Mal, wenn er den Ball hatte, musste jemand eine Entscheidung treffen, und jedes Mal war sie falsch.
Spiel18.11.2034
Torino machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
12 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Kader20.11.2034
Faustino Anjorin gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Peter Thompson stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Torino hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Alieu Njie will nicht sterben
TransfermarktAlieu Njie auf die Transferliste gesetzt
Stefano Minelli verletzt sich am Kniebandapparat — 70 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 70 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Kader14.08.2034
Dennis Pierro: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Torino schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Nikolay Tolstopyatov ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Torino hat der Abschied leise begonnen.
Kurz notiert
KaderFaustino Anjorin gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Stefano Minelli
120 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Torino verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Torino können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tommaso Di Marco ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Torino hat der Abschied leise begonnen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Nikolay Tolstopyatov hat sich für den Sommer mit Fiorentina geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader26.06.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Torino darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Faustino Anjorin steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.