Ismail Omar verletzt sich am Kniebandapparat — 128 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 128 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Al Shaab erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Amer Rashid und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ismail Al Naqbi stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Amer Rashid etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Al Shaab oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Anthony Khayat hat sich das Datum notiert.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Al Shaab, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Kurz notiert
VorstandDas Nachwuchsband von Al Shaab läuft weiter
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Walid Mabkhout
19 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Shaab verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Anthony Khayat, an einem Nachmittag, an dem Al Shaab schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Al Shaab schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ismail Omar und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Mahmoud Al Suwaidi bindet sich für weitere 3 Jahre an Al Shaab.
Kader15.03.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Shaab darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ismail Al Naqbi steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Walid Mabkhout
26 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Al Shaab verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Mitteilung des Vorstands umfasste drei Sätze, und einer davon erwähnte Ergebnisse. Interim Coach ist lange genug Trainer, um zu übersetzen: bald gewinnen — oder die nächste Mitteilung wird kürzer.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Al Shaab — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Al Shaab erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Amer Rashid stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
6 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Al Shaab und Emirates Club gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Kader08.03.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Al Shaab darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Saeed Khalfan steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
33 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Al Shaab verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Al Shaab — und es wird nicht zurückgezogen.
Spielernoten01.03.2032
Ein Verteidigertor entscheidet es für Al Shaab — 7.98
1 für Issam Faiz, Note 7.98 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Amer Rashid und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader01.03.2032
Ahmed Al Shamsi kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Ahmed Al Shamsi hat es getan, bei Al Shaab, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Manche Transfers brauchen eine Kampagne. Dieser brauchte ein Trikot mit der alten Nummer. Ahmed Al Shamsi ist wieder Spieler von Al Shaab, und die Stadt hat ihre Geschichte des Sommers.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 21 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
Defensivaktionen: 21, und am Ende eine weiße Weste. Die besten Nachmittage eines Innenverteidigers sehen aus, als sei nichts passiert — genau darum geht es.
8 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.