19 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Zabbar St. Patrick verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das ist keine Rotation. Isaac Christie-Davies gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Zabbar St. Patrick tut niemand mehr so als ob.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Zabbar St. Patrick — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Zabbar St. Patrick spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Miloš Jovičić und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader12.04.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Zabbar St. Patrick darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Viljami Jokiranta steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Zabbar St. Patrick niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Zabbar St. Patrick, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Mateo Kola.
Kurz notiert
Die TrainerbankArtem Denisenko bittet den Trainer um ein Gespräch
Die TrainerbankLuca Mercieca wird aufgestellt, wenn es zählt
Timothy Mintoff verletzt sich am Kniebandapparat — 26 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 26 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Miloš Jovičić und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Zean Leonardi und Zabbar St. Patrick einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Mateo Kola stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Zabbar St. Patrick, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Alexander González kommt mit 37, hat nichts mehr zu beweisen und einiges weiterzugeben. Beine sind die Währung der Jungen; zu wissen, wo man stehen muss, altert nicht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Omar Alsalal darauf steht.
Kurz notiert
TransfermarktArtem Denisenko wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
33 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Zabbar St. Patrick verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Jack Sixsmith und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Viljami Jokiranta stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Zabbar St. Patrick hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Zabbar St. Patrick weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Timothy Mintoff verletzt sich am Kniebandapparat — 40 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 40 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Juan Otero ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Zabbar St. Patrick hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Zabbar St. Patrick diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader22.03.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Zabbar St. Patrick darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Viljami Jokiranta steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Miloš Jovičić darauf steht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.