Marco Alaba

Linksaußen - St. Pölten
1 Dez 2031
Montag
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223 Ausgabe

St. Pölten Anzeiger

04.11.2030
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Die Kurve

Der Zorn bei St. Pölten verlässt das Stadion

Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.

Spiel

St. Pölten scheidet im Pokal aus

Grazer AK beendete es mit 0‑3. Die Saison schrumpft nun auf die Liga, und im Stadion wusste man das lange vor dem Schlusspfiff.

Spiel

Kein Ende in Sicht: St. Pölten wartet weiter auf einen Sieg

Nun 8 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei St. Pölten muss irgendwoher ein Ergebnis holen.

Transfermarkt

Fabian Wohlmuth ist auf dem Sprung

Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei St. Pölten tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.

Transfermarkt

Neifer Sánchez reicht ein schriftliches Gesuch ein

„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und St. Pölten können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.

Die Kurve

Eine Pokalblamage bei Grazer AK folgt St. Pölten nach Hause

0:3. Aus einem Pokal auszuscheiden ist ein Nachmittag; so auszuscheiden ist eine Woche voller Anrufe in Fansendungen, und der Trainer wird jeden einzelnen hören.

Vorstand

Das Schweigen der Etage wird laut bei St. Pölten

Niemand im Vorstand hat etwas gegen den Trainer gesagt — genau das ist der Punkt: Für ihn sagt inzwischen auch niemand mehr etwas.

Die Trainerbank

Marco Alaba wirft St. Pölten Wortbruch vor

„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.

Kader

Bence Gundel-Takács im Streit mit einem Mitspieler

Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pölten diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.

Kurz notiert

Frühere Ausgaben
209 Ausgabe

St. Pölten Anzeiger

29.07.2030
Von unserem Fußballkorrespondenten Krise

Die Trainerbank

Alexandar Borković hat die Belege aufgehoben

„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ St. Pölten erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.

Transferziele

Nein danke: Žan Zaletel lehnt den Wechsel ab

St. Pölten hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Admira Wacker, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.

Kader

Ein Zerwürfnis bei St. Pölten

Bence Gundel-Takács und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.

Vorstand

5 Akademiespieler rücken bei St. Pölten auf

Profinummern für Jungen, die die Trainer kennen, seit sie zwölf waren. Die meisten werden es nicht schaffen, und alle haben den schweren Teil schon hinter sich.

Kader

Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pölten darüber, wer wie hart arbeitet

Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Niklas Geyrhofer steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.

Transferziele

Red Bull Salzburg an St. Pölten: Seedy Jatta ist unverkäuflich

Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.

Spiel

St. Pölten unterliegt First Vienna

First Vienna nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 1‑2 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.

Kader

St. Pölten rechnet den Ausfall von Neifer Sánchez durch

34 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.

Transfermarkt

Einer von uns: Marco Alaba rückt in die erste Mannschaft von St. Pölten

Vereine geben Vermögen für die Suche nach Spielern aus und finden gelegentlich einen den Flur hinunter. Marco Alaba ist so einer, und der Empfang bei seinem ersten Einsatz wird von anderer Art sein als der jedes Neuzugangs.

Kurz notiert