Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 65 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Kader13.12.2032
Fedor Cherepanov, 19, ist der beste Nachwuchsspieler des Wochenendes
Gemessen an jedem anderen Jungen in der Liga, und der Erste unter ihnen. Die große Auszeichnung ist das, wohin Yenisey 2 das gern führen sähe.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Yenisey 2 weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Amir Batyrev
52 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 72 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Spielernoten06.12.2032
Doppelpack, und Fedor Cherepanov nimmt den Nachmittag mit — 8.54
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Fedor Cherepanov hat sie erzeugt, und die 8.54 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Das Schwerste daran, mit 16 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Denis Protasov brauchte keine: 7.88, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Fedor Cherepanov. 3‑2 gegen Dinamo Vologda — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Mustafa Bayindir hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Amir Batyrev, und der Trainer ließ es geschehen.
Es ist sentimental, es ist völlig ernst gemeint, und es ist der Anfang eines Abschieds, den niemand angekündigt hat. Der Verein kann großzügig damit umgehen oder so tun, als habe er nichts gehört.
79 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Yenisey 2 verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 10 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Beide Vereine im Schlamassel, ein Spiel zwischen ihnen, und ein Stadion, das lauter und ängstlicher sein wird als zu irgendeinem Zeitpunkt dieser Saison. Yenisey 2 weiß, was auf dem Spiel steht, und der Gästeblock weiß es auch.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 26 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
In jedem der letzten 19 Spiele mindestens zwei Gegentore. Es ist nicht ein Fehler, der sich wiederholt — das wäre leichter zu beheben; es ist jede Woche ein anderer.
108 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Yenisey 2 verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Yenisey 2 — und es wird nicht zurückgezogen.
7 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Yenisey 2 kann sagen, in welcher Woche.
Kader01.11.2032
Ein Wechsel, den Ferre Murari umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Ferre Murari lebt diese Version bei Yenisey 2, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Fedor Cherepanov ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Yenisey 2 hat der Abschied leise begonnen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 13 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 116 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
0‑14 für Murom, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 6 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
Die Kurve25.10.2032
Der Kurve reicht es
„Wir fahren überall hin — und bekommen das.“ 4 der 7 Stammspieler hörten es beim Abgang, und wer es nicht hörte, hat schlicht nicht gespielt.
Kurz notiert
SpielNiemand konnte aufhören zu treffen
Die TrainerbankPasi Forsman bekommt es vom Trainer zu hören
Jetzt 47 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 11 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 5 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Amir Batyrev. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Jetzt 46 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
In jedem der letzten 16 Spiele mindestens zwei Gegentore. Es ist nicht ein Fehler, der sich wiederholt — das wäre leichter zu beheben; es ist jede Woche ein anderer.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Yenisey 2 tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
4 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 7 Tore zwischen Yenisey 2 und Saturn, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Torhüter dürfen keine Fehler machen; sie machen Gegentore. Er hat eines gemacht, er wusste es sofort, und hinter ihm stand niemand, der etwas anderes daraus hätte machen können.
1 Fehler, ein Gegentor und ein Abend vor denselben drei Sekunden. Er sieht sie heute, morgen und wahrscheinlich noch im Februar, und jeder, der gespielt hat, weiß genau, bei welchem Standbild er stehen bleibt.
1 Fehler, ein Gegentor und ein Abend vor denselben drei Sekunden. Er sieht sie heute, morgen und wahrscheinlich noch im Februar, und jeder, der gespielt hat, weiß genau, bei welchem Standbild er stehen bleibt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Yenisey 2 tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Fedor Egorov steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Yenisey 2 hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Yenisey 2, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Am Ende standen 17 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 16 Tore zwischen Yenisey 2 und Tyumen, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Mit 18 misst er sich mit allen anderen jungen Spielern der Liga und liegt vorn. Der Verein hätte gern, dass daraus irgendwann die Auszeichnung für Erwachsene wird.
Jetzt 41 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Am Ende standen 17 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
7 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Yenisey 2 und Cherepovets gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Er ist der Name in jeder Kolumne und in jeder Sendung, und das ist in jedem Alter eine schwere Last. Manche Fußballer wachsen daran; andere gehen leise daran kaputt.
Kader23.08.2032
Ein Talent von Yenisey 2 holt die Nachwuchsauszeichnung
Fedor Cherepanov ist 18 und war an einem Wochenende der Beste seines Jahrgangs in der Liga. Darauf sollte niemand eine Karriere bauen, und alle tun es still.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 23 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Yenisey 2 haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
5 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Yenisey 2 kann sagen, in welcher Woche.
Jetzt 39 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 32 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
0‑12 gegen Dinamo Vologda — und keine Beschwerde, die die Wiederholung überlebt. Der Trainer sprach danach über Charakter; die Kurve wählte kürzere Worte.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Fedor Cherepanov hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 4 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
Spiel31.07.2032
Niemand konnte aufhören zu treffen
12 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Yenisey 2 und Dinamo Vologda gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Fedor Egorov steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Yenisey 2 hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 20 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Yenisey 2 hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 10 Tore zwischen Yenisey 2 und Kosmos, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Pasi Forsman, und der Trainer ließ es geschehen.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Kurz notiert
VorstandIn der Kabine von Yenisey 2 ging niemand schnell nach Hause
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Sevastopol hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Yenisey 2, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Platz 15, 1 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Das Schulterzucken ist weg, die Sprache kommt, und im Training streitet er wie jemand, der nächstes Jahr noch hier sein will. Die Hälfte des Werts eines Transfers ist genau das, und keine davon steht in der Ablösesumme.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Yenisey 2 tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Yenisey 2 diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
5 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Fedor Cherepanov ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Yenisey hat der Abschied leise begonnen.
Ilja Svinov und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader10.05.2032
Danila Knyazev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Für niemanden darf eine Ablöse gezahlt werden, ganz gleich, was der Kader braucht. Jedes Gerücht über diesen Verein bis zur Aufhebung ist ein Gerücht über ein Geschäft, das nicht stattfinden kann.
Es passiert allen, und es bleibt der schwerste Absatz, den eine Lokalzeitung schreiben muss. 35 Jahre alt, 3 Punkte unter dem früheren Stand — und ein Körper, der begonnen hat, Zinsen auf eine Karriere zu erheben.
Es gibt ein Niveau, auf dem ein Fußballer nicht mehr geprüft, sondern nur noch gebremst wird, und er hat es vor einiger Zeit erreicht. Bei Yenisey weiß man das, und alle, die ihn sehen, auch.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Vladis Emmersón. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Gennady Shulga hat sich das Datum notiert.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Yenisey erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Yenisey hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 1 kamen, 6 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Denis Rubanov und Yenisey einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Danila Knyazev und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Oleg Kozachenko hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Yenisey haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ilja Khatuntsev stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Sevastopol wartet mit einem Trikot. Bei Yenisey tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Danila Knyazev hat gerade bei Yenisey unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Yenisey tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Yenisey können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Roman Kopylov und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Yenisey fragte, und Dinamo Makhachkala sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kader16.02.2032
Danila Knyazev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Trainer darf mit jedem sprechen und niemanden bezahlen. Ein Kader übersteht so ein Fenster mit Leihen, mit Eigengewächsen und mit der Hoffnung, dass die Verletzungen woanders passieren.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Yenisey hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Yenisey — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Yenisey diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Das ist Geld, das das Licht anlässt, nicht Geld, das einen Innenverteidiger kauft — und dieser Unterschied ist die ganze Geschichte. Ein Verein, der von seinem Eigentümer lebt statt von seinem Fußball, hat genau ein Gespräch vor sich.
Kader02.02.2032
Ilja Khatuntsev gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
Jeder Kader besteht zur Hälfte aus Spielern, die der Trainer ausgesucht hat, und zur Hälfte aus solchen, die er geerbt hat. Vladis Emmersón war ausgesucht, der Mann, der ihn aussuchte, ist weg, und beim nächsten fängt er wieder bei null an.