Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
66 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Avellino verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader12.11.2040
Daniel Spencer zieht sich eine Muskelverletzung zu — 14 Tage Pause
Die Verletzung, die immer wiederkommt, aus der man immer zu früh zurückkehrt und die still mehr Karrieren kostet als die dramatischen. 14 Tage sind die Schätzung; die ehrliche Zahl hängt davon ab, ob jemand geduldig ist.
6.90 bei 10 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
Kader12.11.2040
Claudio Manzi gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Claudio Manzi verletzt sich am Kniebandapparat — 19 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 19 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Dorian Paloschi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Note 7.68. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Kader22.10.2040
Worte auf dem Trainingsplatz von Avellino darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Angelo Armani steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Claudio Manzi verletzt sich am Kniebandapparat — 61 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 61 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.91 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
40 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Dorian Paloschi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Das Ziel ist der Trainer, die Anfrage ist real, und die Ablöseklausel ist das ganze Gespräch. Klubs dementieren solche Geschichten bis exakt zum Foto.
Kader10.09.2040
Ein Wechsel, den Tommaso Neri umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Tommaso Neri lebt diese Version bei Avellino, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Genoa wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Simon Harrasser hat einen Wechsel zu Avellino vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
68 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Tommaso Neri ist 19, und Avellino hat ihn für den Spieler verpflichtet, der er einmal sein wird, nicht für den, der er heute ist. Die erste Mannschaft kann warten; der Sinn eines solchen Geschäfts sind die Jahre, die es kauft.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Kader20.08.2040
Claudio Manzi verletzt sich am Kniebandapparat — 82 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 82 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
KaderMauro Russo ist ein besserer Fußballer als zuvor
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Kader28.05.2040
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Davide Trevisan
33 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Avellino verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Dorian Paloschi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Marco Sala verletzt sich am Kniebandapparat — 92 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 92 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Daniel Spencer ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Avellino hat der Abschied leise begonnen.
Dorian Paloschi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
22 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 19 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
18-mal stand er im Weg. Über Innenverteidiger wird geschrieben, wenn sie Fehler machen, und geschwiegen, wenn nicht — deshalb muss so ein Nachmittag ausgesprochen werden: Er ist der Grund für dieses Ergebnis.
Neunzig Minuten, kein Tor — und die Debatte begann, bevor der Parkplatz leer war: ein Punkt geholt oder zwei gegen Udinese liegengelassen? Beide Lager streiten noch am Donnerstag.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Marco Sala
129 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Avellino verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Avellino tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Dorian Paloschi verletzt sich am Kniebandapparat — 69 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 69 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
494 Einsätze in 14 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Avellino tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Avellino erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Der Vorstand hat mit Geld geantwortet statt mit Zuspruch, und etwas anderes will ein Trainer ohnehin nie hören. Es klug auszugeben, ist jetzt ganz allein sein Problem.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Dorian Paloschi
106 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Avellino verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Kader06.06.2039
Ein Bruch setzt Bruno Pagani 43 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Avellino offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
233 Einsätze in 13 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Avellino erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Avellino tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Nicolò Colombo hat sich für den Sommer mit Virtus Entella geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Dorian Paloschi verletzt sich am Kniebandapparat — 143 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 143 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Kader09.05.2039
Ein Bruch setzt Bruno Pagani 75 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Avellino offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ein Saisonschnitt von 7.35, dahinter 21 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Daniel Spencer ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Avellino hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 6 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Daniel Spencer ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Avellino hat der Abschied leise begonnen.
Ein Saisonschnitt von 7.32, dahinter 18 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Dorian Paloschi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kopfbälle, Blocks, Tacklings, Abfangaktionen — 21 an der Zahl, und kein Tor hinter ihm. Solche Leistungen kommen in keine Highlights und gewinnen Fußballspiele.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Salvatore Pignarosa. 1‑0 gegen Juve Stabia — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Kader11.04.2039
Edoardo Silvestri zieht sich eine Muskelverletzung zu — 14 Tage Pause
Die Verletzung, die immer wiederkommt, aus der man immer zu früh zurückkehrt und die still mehr Karrieren kostet als die dramatischen. 14 Tage sind die Schätzung; die ehrliche Zahl hängt davon ab, ob jemand geduldig ist.
8.00. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Kurz notiert
SpielernotenEin Verteidiger-Nachmittag für Davide Verdi
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 9 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
377 Einsätze in 15 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
7.46, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Salvatore Pignarosa hat sie erzeugt, und die 9.28 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.87 mit 35, und niemand auf dem Platz war besser.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Avellino tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ein Saisonschnitt von 7.29, dahinter 16 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Marco Sala stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
7 Tore in einem Spiel, Salvatore Pignarosa auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Avellino und Padova nicht mehr verlangen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Alain Taho, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Avellino darüber, wer wie hart arbeitet
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 49 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Spielernoten14.02.2039
Doppelpack, und Francesco Maisto nimmt den Nachmittag mit — 8.39
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Francesco Maisto hat sie erzeugt, und die 8.39 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Avellino schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Avellino tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ein Saisonschnitt von 7.25, dahinter 13 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
17 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
17 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
57 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Avellino verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Am Ende standen 10 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Lorenzo Da Pozzo und Avellino einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Dorian Paloschi stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
8.44. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Der Vorstand hat mit Geld geantwortet statt mit Zuspruch, und etwas anderes will ein Trainer ohnehin nie hören. Es klug auszugeben, ist jetzt ganz allein sein Problem.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Avellino hat Daniel Spencer deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 74 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Avellino tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Avellino diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ein Saisonschnitt von 7.21, dahinter 11 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Davide Martinelli und Avellino einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Note 7.79 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Avellino sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
Es brauchte einen Treffer von Salvatore Pignarosa, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen Frosinone — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.