Lorenzo De Leo bricht sich einen Knochen — 48 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 48 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Young Violets wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
11 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Young Violets können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Manche Spiele entscheidet ein Moment; dieses entschied ein Mann. 7.80 auf dem Zettel, und der Anhang von Young Violets ging mit einem Namen auf den Lippen nach Hause.
James Williams und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich bin nicht hergekommen, um mich vor Leuten aufzuwärmen.“ Irgendwann läuft sein Vertrag aus, er kann die Wochen zählen, und Young Violets muss ihm einen Grund zum Bleiben geben oder einen Ausgang.
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Die TrainerbankDenis Cazzadori klopft an die Tür des Trainers
Am Ende standen 27 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Platz 16, 12 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
9 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Lorenzo De Leo, und der Trainer ließ es geschehen.
Idriss Kamissoko und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
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Die TrainerbankClaudy M'Buyi bittet den Trainer um ein Gespräch
TransfermarktJames Williams soll sich einen neuen Verein suchen
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Alles mit Feyenoord geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Linus Thieler und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Izan González stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Stripfing hat Austria Wien arbeiten lassen, aber am Ende stand 2‑0 auf der Anzeigetafel, und die Tabelle fragt nicht nach dem Wie.
Spielernoten16.08.2032
Sanel Šaljić spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.22. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
61 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Sanel Šaljić und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader19.01.2032
Maas Willemsen gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Hugo Novoa.
Er ist 18, und die Scoutingberichte sind sich in der einzigen Zeile einig, die zählt: das Potenzial. Solche Verpflichtungen sind Lotterielose, ausgefüllt von Profis.
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KaderZu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Austria Wien
Die TrainerbankSanel Šaljić ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankXavier Mbuyamba bittet den Trainer um ein Gespräch
Calum Chambers verletzt sich am Kniebandapparat — 113 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 113 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Crewe Alexandra hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Crewe Alexandra spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Das Angebot ging diese Woche an Barnet, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Crewe Alexandra diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Wolverhampton wollte mehr als $22.0K, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Wrexham behält seinen Mann, und Crewe Alexandra kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
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KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Crewe Alexandra darüber, wer wie hart arbeitet
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Calum Chambers
134 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Crewe Alexandra verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Crewe Alexandra tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Crewe Alexandra ist mit einem Angebot zu Portsmouth gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Chelsea behält seinen Mann, und Crewe Alexandra kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader23.06.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Crewe Alexandra darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Charlie Finney steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Calum Chambers und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Noah James, und der Trainer ließ es geschehen.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Tony Springett. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Abdoul Guiebré