Ruben Akalé verletzt sich am Kniebandapparat — 17 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 17 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David Schröder ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Borussia Dortmund hat der Abschied leise begonnen.
Felix Nmecha stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Borussia Dortmund — und es wird nicht zurückgezogen.
Das Angebot von Borussia Mönchengladbach für Helmut Herrmann wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kurz notiert
KaderJoane Gadou gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Ruben Akalé
52 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Borussia Dortmund verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Borussia Dortmund können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Felix Nmecha stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Borussia Dortmund tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Borussia Dortmund hat ihn als etwas anderes gehört.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Borussia Dortmund darüber, wer wie hart arbeitet
Ruben Akalé verletzt sich am Kniebandapparat — 81 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 81 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Qualifikation ist unter Dach und Fach, und die großen Flutlichtabende der nächsten Saison sind internationale. Für die Spieler ist es eine Bühne, für die Buchhaltung ein Rettungsanker, für die Anhänger heißt es: Reisepass suchen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader17.05.2038
Joane Gadou gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Borussia Dortmund tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Gregor Kobel
108 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Borussia Dortmund verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
2‑4 gegen Bayern Munich verloren — in dem einen Spiel, das nie nur ein Spiel ist. Arbeit, Schule, der Bäcker: Diesem Ergebnis entkommt diese Woche niemand.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 11 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
515 Einsätze in 13 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Borussia Dortmund können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Helmut Herrmann ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Borussia Dortmund hat der Abschied leise begonnen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Gregor Kobel
143 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Borussia Dortmund verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und Borussia Dortmund hatte den Nutzen davon.
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 9.37 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
525 Einsätze in 12 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Borussia Dortmund hat ihn als etwas anderes gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Helmut Herrmann ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Borussia Dortmund hat der Abschied leise begonnen.
Kurz notiert
SpielernotenJoane Gadou spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Gregor Kobel
171 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Borussia Dortmund verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 14 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Borussia Dortmund schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.41 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Borussia Dortmund können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Borussia Dortmund tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
RB Leipzig wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Moris Valinčić hat einen Wechsel zu Borussia Dortmund vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
„Ich bin nicht weggegangen, um zuzuschauen. Ich will zurück zu Borussia Dortmund und um meinen Platz kämpfen.“ 0 von 26 Spielen bei Borussia Mönchengladbach sagen den Rest.
Kurz notiert
SpielernotenDiego Rodrigues spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
Das Angebot von Mainz 05 für Joane Gadou wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Helmut Herrmann ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Borussia Dortmund hat der Abschied leise begonnen.
Kader10.08.2037
Worte auf dem Trainingsplatz von Borussia Dortmund darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Yan Couto steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kader10.08.2037
Karim Adeyemi ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Borussia Dortmund sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Borussia Dortmund erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Borussia Dortmund — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Helmut Herrmann ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Borussia Dortmund hat der Abschied leise begonnen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Borussia Dortmund darüber, wer wie hart arbeitet