Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Markus Sabitzer
18 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. LASK verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und LASK können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot von WSG Tirol für Kevin Ndoye wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Der Wechsel mit Eintracht Frankfurt ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Sami Ouaissa und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader28.01.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von LASK darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Joshua Duffus steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
LASK hat bei RB Leipzig angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
VfL Bochum ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
Kurz notiert
Die TrainerbankSami Ouaissa wird aufgestellt, wenn es zählt
Die TrainerbankFelipe Anso bekommt es vom Trainer zu hören
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Markus Sabitzer
25 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. LASK verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Das Angebot von Grazer AK für Nikolas Veratschnig wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um LASK haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Kader21.01.2036
Filip Slana bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Filip Slana hat gerade bei LASK unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei LASK — und es wird nicht zurückgezogen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Der Wechsel mit Austria Wien ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Kader21.01.2036
Worte auf dem Trainingsplatz von LASK darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Joshua Duffus steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Austria Wien wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Daniil Pylypchuk hat einen Wechsel zu LASK vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
32 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. LASK verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das letzte Ligaspiel ist gespielt, die Tabelle hat aufgehört, sich zu bewegen: 23 Zähler. Am Montag beginnt der Sommer, und mit ihm der Streit darüber, was das alles bedeutet hat.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um LASK haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
7 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
Der Wechsel mit Basel ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Austria Wien behält seinen Mann, und LASK kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Markus Sabitzer
39 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. LASK verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei LASK — und es wird nicht zurückgezogen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ LASK schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei LASK tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jetzt 6 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Joshua Duffus stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
LASK fragte, und VfB Stuttgart sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
46 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. LASK verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Joshua Duffus, an einem Nachmittag, an dem LASK schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Nick Fichtinger ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei LASK hat der Abschied leise begonnen.
Sami Ouaissa und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader31.12.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von LASK darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Nikolas Veratschnig steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
2 Tore binnen zwanzig Minuten, Joshua Duffus mittendrin, und St. Pölten kam nie lange genug an den Ball, um irgendetwas zu ändern. Manche Spiele sind vor dem ersten Getränk gewonnen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Felipe Anso will internationalen Fußball; ob LASK das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Ein Elfmeterschießen bleibt durch sein Ende in Erinnerung, und dieses endet mit Lautaro Vera: 3 gehalten – und ein Publikum, das jeden einzelnen davon noch in zwanzig Jahren nacherzählen wird.
Ein 0‑0 gegen Austria Klagenfurt — und die Auslosung der nächsten Runde lässt sich endlich wieder mit Interesse verfolgen.
Kader06.11.2034
Markus Sabitzer verletzt sich am Kniebandapparat — 22 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 22 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei LASK tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ LASK erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Sami Ouaissa stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 7. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Markus Sabitzer verletzt sich am Kniebandapparat — 31 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 31 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei LASK tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ LASK schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei LASK diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Alexander Briedl stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
3 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Markus Sabitzer
38 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. LASK verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Christian Balestra ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei LASK hat der Abschied leise begonnen.
Sami Ouaissa und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Note 8.47 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Noah Andreas stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Platz 3, 20 Zähler, und jedes Ergebnis bis hierher auf eine Zeile eingedampft. Die zweite Saisonhälfte beginnt mit demselben Kader und anderen Erwartungen.
Kurz notiert
KaderZu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei LASK
45 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. LASK verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Lovre Lončar ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei LASK hat der Abschied leise begonnen.
Sami Ouaissa und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Alexander Briedl stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Das Spiel, auf das sich der Rest der Liga mehr freut als die beiden Beteiligten. Beide wissen, dass ein Sieg die Saison verändert und eine Niederlage sie nicht beendet — genau das macht es so schwer zu spielen.
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.