„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Willem II erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Nino Zonneveld stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei Willem II tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
Hans Hateboer und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Georginio Wijnaldum nach dem 1‑1, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Der neue Mann bei Willem II hat schon einmal mit Haye van Gemert gearbeitet, und es lief gut. Er kommt mit einem fertigen Bild vom Spieler — das ist mehr wert als jede Vorbereitung.
Ein Wochenende, gemessen an allen anderen. Joel Colwill steht am Ende oben, und für die meisten Fußballer ist eine Wochenauszeichnung die einzige Trophäe, die eine Karriere hervorbringt.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Willem II weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Kurz notiert
SpielernotenJoel Colwill lief sie den ganzen Tag an
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Jóel Baldursson
LeihspielerDie Leihe von Guus Olgers misst sich daran, dass nichts passiert
Albin Berisha und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die häufigste Verletzung im Fußball und die, nach der am meisten überstürzt wird. Austria Klagenfurt nennt 16 Tage und wird vorsichtig damit umgehen, denn die zweite ist immer schlimmer als die erste.
Kader11.10.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Joseph Williams steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Austria Klagenfurt weiß man das.
Die Verbindlichkeiten liegen über dem, was die Bank zugesagt hat — genau dort hört Schuld auf, die Finanzierungsform des Fußballs zu sein, und wird zum Problem. Jede Fansendung dieser Stadt wird die Zahl in den nächsten fünf Jahren zitieren.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Klagenfurt, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Cristian Carbajal.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Cristian Carbajal trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Luis Vásquez
118 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Klagenfurt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Austria Klagenfurt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Klagenfurt — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Klagenfurt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ein Mittelfeldspieler wird daran gemessen, ob die Mannschaft funktioniert, wenn er auf dem Platz steht — kaum zu sehen und im Rückblick vollkommen offensichtlich. 17 Aktionen, 6.66, und ein Trainer, der ihn so schnell nicht wieder auswechselt.
Der Wechsel mit Rapid Wien ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Albin Berisha stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Lücke in den Büchern wurde wieder von oben gestopft. Die Anhänger dürfen dankbar sein und fragen, was in dem Monat passiert, in dem sie es nicht wird – und beide Gefühle kommen zusammen an.
Kader02.08.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Austria Klagenfurt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Guillermo Mac'Kay steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.