Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum PSV offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Denzel Dumfries hat gerade bei PSV unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei PSV diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei PSV tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Denzel Dumfries und PSV einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Manche Transfers brauchen eine Kampagne. Dieser brauchte ein Trikot mit der alten Nummer. Denzel Dumfries ist wieder Spieler von PSV, und die Stadt hat ihre Geschichte des Sommers.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 12 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Selten sah dieses Duell eine solche Vorstellung: 6‑3 gegen Mainz 05 — und es hätten mehr sein können.
Spielernoten28.12.2037
Doppelpack, und Jamie Leweling nimmt den Nachmittag mit — 10.00
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Jamie Leweling hat sie erzeugt, und die 10.00 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
2 Tore, und das zweite entschied das Spiel. Note 10.00, und mit etwas Glück am kurzen Pfosten wäre ein drittes drin gewesen.
Spielernoten28.12.2037
Das Alter hat Jamal Musiala noch nicht eingeholt — 9.42
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 9.42 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
1‑2 gegen PSV. Der internationale Fußball verzeiht nichts, was eine heimische Liga durchgehen lässt, und dies war ein Abend, an dem sich herausstellte, welche dieser Dinge der Verein noch mit sich herumträgt.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 7 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.38 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
15 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Kader30.11.2037
Jamie Leweling gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 19 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Jürgen Lange bricht sich einen Knochen — 37 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 37 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
88 Minuten standen auf der Uhr, und Köln hatte den Punkt praktisch schon eingetütet. Fußball nimmt selten Rücksicht, und VfB Stuttgart hielten sich nicht mit Erklärungen auf.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 9.35 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
484 Einsätze in 14 Spielzeiten und einem einzigen Trikot. So eine Laufbahn plant heute niemand mehr; sie passiert einer bestimmten Sorte Fußballer in einer bestimmten Sorte Verein.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei VfB Stuttgart hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader02.11.2037
Jamie Leweling gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
0‑0. Im internationalen Fußball findet ein Verein heraus, was er wirklich ist — und VfB Stuttgart hat dieses Herausfinden gegen Zulte Waregem gut überstanden.
Am Ende standen 9 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Kader05.10.2037
Ein Bruch setzt Jürgen Lange 71 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum VfB Stuttgart offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.64 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Denzel Dumfries ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei VfB Stuttgart hat der Abschied leise begonnen.
Jamie Leweling stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 9.38 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um VfB Stuttgart spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader07.09.2037
Ein Wechsel, den Tycho de Wit umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Tycho de Wit lebt diese Version bei VfB Stuttgart, und im ersten Monat sieht man das meistens.
6 Tore in einem Spiel, Djed Spence auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von VfB Stuttgart und Bayern Munich nicht mehr verlangen.
Der Name Ignacio Maestro Puch ist in Gesprächen gefallen, an denen VfB Stuttgart nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum VfB Stuttgart offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Joe Gomez lebt diese Version bei VfB Stuttgart, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Kader10.08.2037
Worte auf dem Trainingsplatz von VfB Stuttgart darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jamie Leweling steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ VfB Stuttgart erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Kader20.07.2037
Jamie Leweling gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jamal Musiala ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei VfB Stuttgart sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. VfB Stuttgart weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Nikolas Nartey
Hans Wolff verletzt sich am Kniebandapparat — 29 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 29 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ VfB Stuttgart erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei VfB Stuttgart tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Konstantin Tyukavin und VfB Stuttgart einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Angelo Stiller stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. David Preu hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Mit 2 Toren im Rückstand war das eine Formsache — bis es keine mehr war. VfB Stuttgart fanden etwas, wovon die erste Halbzeit nichts hatte ahnen lassen, und Eintracht Frankfurt konnte nicht halten, was er hatte.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 9.31 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Kader26.01.2037
Jamie Leweling gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Yvandro Borges Sanches lebt diese Version bei VfB Stuttgart, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei VfB Stuttgart — und es wird nicht zurückgezogen.
Kader05.01.2037
Worte auf dem Trainingsplatz von VfB Stuttgart darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Jamie Leweling steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei VfB Stuttgart diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Denzel Dumfries hat seine Antwort von VfB Stuttgart; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.