Jetzt 7 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Craig Farquhar stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
7.71, und kein ernsthafter Widerspruch von jemandem, der dabei war. Karlsruher SC hatte elf Mann auf dem Platz, und einer davon entschied, wie es lief.
Es brauchte einen Treffer von David van der Werff, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen Mainz 05 — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Interim Coach nach dem 1‑1, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Karlsruher SC, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Mit 0‑3 von Preußen Münster geschlagen, und geschlagen überall dort, wo es zählt. Die Aufarbeitung beginnt am Montagmorgen auf dem Trainingsplatz.
Kader22.10.2035
Ein Bruch setzt Gabriel Horn 14 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Karlsruher SC offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Spiel20.10.2035
Kein Ende in Sicht: Karlsruher SC wartet weiter auf einen Sieg
Nun 6 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Karlsruher SC muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
David van der Werff stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ognjen Obradovic stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Mattis Adolfsson, und der Trainer ließ es geschehen.
Vorstand22.10.2035
In der Kabine von Karlsruher SC ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑3, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David van der Werff ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Karlsruher SC hat der Abschied leise begonnen.
Kader15.10.2035
Gabriel Horn bricht sich einen Knochen — 21 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 21 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Rodrigo Silva und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Simon Kalambayi hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Karlsruher SC haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Kader15.10.2035
12 neue Gesichter — Karlsruher SC lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Gabriel Larnou darauf steht.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Karlsruher SC wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Karlsruher SC erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ognjen Obradovic und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Bücher werden genauer gelesen als die Ergebnisse. Gehälter vor Ehrgeiz lautet jetzt die Tagesordnung, und dem Trainer hat man das gesagt.
Kader08.10.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. David van der Werff steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
VorstandIn der Kabine von Karlsruher SC ging niemand schnell nach Hause
Die TrainerbankDas Urteil des Trainers
Die TrainerbankNathan Rabiller wird noch immer für einen Fehler bestraft
Tim Groß verletzt sich am Kniebandapparat — 22 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 22 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Kader24.09.2035
Ein Bruch setzt Gabriel Horn 42 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Karlsruher SC offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader24.09.2035
David van der Werff gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Interim Coach nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Niemand bei Karlsruher SC behauptet, er sei außer Form. Der Trainer wollte für neunzig bestimmte Minuten schlicht andere Qualitäten, und dagegen kann ein Spieler nichts antrainieren.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Tim Groß
29 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. David van der Werff ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Karlsruher SC hat der Abschied leise begonnen.
Ognjen Obradovic und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader17.09.2035
Ein Wechsel, den Jacopo Lanzi umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Jacopo Lanzi lebt diese Version bei Karlsruher SC, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. SC Paderborn behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
4 Spiele ohne Niederlage, und dann Hertha BSC. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
Kurz notiert
Die TrainerbankNathan Rabiller bekommt es vom Trainer zu hören
Tim Groß verletzt sich am Kniebandapparat — 36 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 36 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader10.09.2035
Kamel Ghanem kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Kamel Ghanem hat es getan, bei Karlsruher SC, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Kader10.09.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ognjen Obradovic steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. VfL Bochum behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Karlsruher SC, wieder eine Woche ohne Unterschrift von David van der Werff.
43 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Karlsruher SC verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Karlsruher SC hat das Feld interviewt und den Flur befördert: Interim Coach behält die Arbeit, die er ohnehin schon machte — nur jetzt mit Titel. Manchmal sind die sichersten Hände die, die das Lenkrad bereits halten.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Justin-Noël Kalumba ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Karlsruher SC hat der Abschied leise begonnen.
4 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 26 kamen, 29 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
116 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Karlsruher SC verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Karlsruher SC erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Karlsruher SC haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Sabil Hansen ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Karlsruher SC hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Karlsruher SC können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Spielernoten27.08.2035
Ein Verteidigertor entscheidet es für Karlsruher SC — 7.51
1 für Kartal Kayra Yılmaz, Note 7.51 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit SC Paderborn hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Ognjen Obradovic und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kurz notiert
Vorstand7 Akademiespieler erhalten bei Karlsruher SC Profinummern
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Hannover 96 hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Kader20.08.2035
Gregor Herrmann verletzt sich am Kniebandapparat — 51 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 51 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Hannover 96 tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Hannover 96 können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Hannover 96 ist mit einem Angebot zu Hertha BSC gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Der Wechsel mit Bayer Leverkusen ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Oscar Højlund und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader20.08.2035
Sean Nilsen-Modebe gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mateu Morey
123 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Kurve20.08.2035
Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Karlsruher SC
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Das Angebot lag deutlich daneben, und Karlsruher SC brauchten dafür nicht lange. Niemand im Geschäft hält eine erste Absage für ein Ende.
Transferziele20.08.2035
Bei $19.0K sind sich die Vereine wegen Lukas Gütlbauer einig
TSG Hoffenheim hat das Geld akzeptiert. Was Karlsruher SC noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit VfL Bochum hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. David van der Werff hat sich für den Sommer mit Hannover 96 geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
David van der Werff und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Union Berlin wollte mehr als $25.0K, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mateu Morey
130 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit Werder Bremen hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Enzo Franco hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Justin Treichel stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Das Angebot ging diese Woche an Union Berlin, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
12 Tage mit leerem Stuhl, eine Namensliste, die täglich wächst und schrumpft, und keine einzige Unterschrift. Jede Woche nimmt die besten Kandidaten von dieser Liste.
Das Angebot von Darmstadt 98 für Žan Mauricio wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Alles mit Hertha BSC geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader30.07.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Justin-Noël Kalumba steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Dynamo Dresden behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu David van der Werff, und der Trainer ließ es geschehen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Karlsruher SC, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Sabil Hansen
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ferdinand Pohl ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Karlsruher SC hat der Abschied leise begonnen.
Kader23.07.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. David van der Werff steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Sneider Navarro und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Karlsruher SC hat bei Köln angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
RB Leipzig ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Yll Gashi, und der Trainer ließ es geschehen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Karlsruher SC, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Karlsruher SC fragte, und Bayern Munich sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Karlsruher SC, wieder eine Woche ohne Unterschrift von David van der Werff.
Kader16.07.2035
6 neue Gesichter — Karlsruher SC lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Karlsruher SC können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit Eintracht Frankfurt hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
David van der Werff stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Gabriel Larnou hat gerade bei Karlsruher SC unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Hertha BSC zahlt $270.0K, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Kader09.07.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Alynho Haïdara steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Die Mitteilung des Vorstands umfasste drei Sätze, und einer davon erwähnte Ergebnisse. Interim Coach ist lange genug Trainer, um zu übersetzen: bald gewinnen — oder die nächste Mitteilung wird kürzer.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Karlsruher SC haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Žan Mauricio und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader02.07.2035
David van der Werff gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Darmstadt 98 wartet mit einem Trikot. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Karlsruher SC schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Luis Pick hat sich für den Sommer mit St. Pauli geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Ognjen Obradovic und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Union Berlin wartet mit einem Trikot. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Der Wechsel mit Köln ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Borussia Mönchengladbach zahlt $830.0K, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Beide Seiten rechnen in den nächsten Tagen mit einem Gespräch. Karlsruher SC nennt eine Summe, alles danach ist Rechnen.
Kader18.06.2035
Tim De Roon kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Tim De Roon hat es getan, bei Karlsruher SC, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ognjen Obradovic stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Eintracht Frankfurt behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Noch ein Name auf der Liste: Mainz 05 hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Tavinho stellen. Die Antwort von Karlsruher SC hat sich nicht geändert — noch nicht.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit Eintracht Frankfurt hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Ognjen Obradovic stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu David van der Werff, und der Trainer ließ es geschehen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Karlsruher SC hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Carter Pinnington ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Karlsruher SC hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Karlsruher SC können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Ferdinand Pohl hat sich für den Sommer mit TSG Hoffenheim geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Ognjen Obradovic und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader04.06.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. David van der Werff steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Karlsruher SC
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Yll Gashi hat sich für den Sommer mit VfB Stuttgart geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
David van der Werff und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ognjen Obradovic stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Youssoupha Niang hat seine Antwort von Karlsruher SC; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Sabil Hansen
Robin Hranáč: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Karlsruher SC schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Sneider Navarro stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Alle haben es gesehen, bevor es jemand ausgesprochen hat. Mit 35 sagen die Zahlen: 3 Punkte unter dem, was er einmal war, und die Frage für Karlsruher SC lautet, wie man mit einem Mann umgeht, dem man viel schuldet.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Marco Sulzner, und der Trainer ließ es geschehen.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Karlsruher SC hat Olivier Boscagli deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Die Gehälter sind den Einnahmen davongelaufen, und die Buchhaltung sitzt neuerdings in Sitzungen, für die sie sich früher entschuldigt hat. Der Ehrgeiz kommt in so einer Saison an zweiter Stelle.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Platz 13, 40 Zähler. Jede Saison ist eine Geschichte, und dies ist ihre letzte Zeile; der Verein hat jetzt drei Monate, um zu entscheiden, wovon die nächste handelt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Karlsruher SC wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Justin-Noël Kalumba hat sich für den Sommer mit Schalke 04 geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader14.05.2035
David van der Werff gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Vorstand14.05.2035
Bei Karlsruher SC steht noch immer kein Name über der Tür
Tag 13 der Vakanz. Kandidaten wurden taxiert, sondiert und still aussortiert — und die Bilanz des Interimstrainers wird langsam zu einem eigenen Argument.
Die Mitteilung dankte für die Arbeit und wünschte alles Gute, in dieser Reihenfolge und etwa in dieser Länge. Die Suche beginnt sofort.
Vorstand07.05.2035
Karlsruher SC hat niemanden mehr, der das Training leitet
Keine Interimslösung — eine Institution mit leerem Trainerbüro. Diese Woche leitet ein Unbekannter die Einheiten, und die Frage, wie ein Verein in diesen Zustand gerät, wird dem Vorstand gestellt und von ihm nicht beantwortet.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Karlsruher SC ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ognjen Obradovic stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
5 Spiele ohne Sieg, und dann das, gegen Arminia Bielefeld. Erleichterung ist ein seltsames Geräusch in einem Fußballstadion, und am Ende war es das einzige.
Die Rechnung für die Entlassung ist da. Interim Coach geht mit $51.9K für die Restlaufzeit seines Vertrags, und für dieses Geld bekommt der Verein nichts, was er auf den Platz stellen kann.
Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Karlsruher SC
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
Vorstand30.04.2035
Der Druck in der Führungsetage von Karlsruher SC wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Spiel28.04.2035
Kein Ende in Sicht: Karlsruher SC wartet weiter auf einen Sieg
Nun 5 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Karlsruher SC muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Kader30.04.2035
Ein Wechsel, den Rodrigo Silva umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Rodrigo Silva lebt diese Version bei Karlsruher SC, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader30.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. David van der Werff steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Sneider Navarro und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
3 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Es passiert allen, und es bleibt der schwerste Absatz, den eine Lokalzeitung schreiben muss. 36 Jahre alt, 3 Punkte unter dem früheren Stand — und ein Körper, der begonnen hat, Zinsen auf eine Karriere zu erheben.
Kurz notiert
Die TrainerbankMarco Sulzner für das grosse Spiel gestrichen
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
Die TrainerbankMarco Sulzner nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Jetzt 4 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Karlsruher SC hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kader23.04.2035
David van der Werff gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Marco Sulzner, und der Trainer ließ es geschehen.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Interim Coach nach dem 0‑0, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Marco Sulzner
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
David van der Werff stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader16.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ognjen Obradovic steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Karlsruher SC niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Karlsruher SC, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Žan Mauricio.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Ferdinand Pohl, und der Trainer ließ es geschehen.
15 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Eintracht Braunschweig hielt die Führung 2 Minuten lang, was nicht reicht, um sie zu genießen. Karlsruher SC antworteten, bevor der Jubel richtig vorbei war, und damit änderte sich die Anlage des Nachmittags.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Karlsruher SC, wieder eine Woche ohne Unterschrift von David van der Werff.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Karlsruher SC hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Kurz notiert
Kader6 neue Gesichter — Karlsruher SC lernt sich noch kennen
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Die Führung hat öffentlich gesagt, was intern längst gesagt wurde. Die Ergebnisse bis zur nächsten Sitzung entscheiden, und im Verein kennt jeder die Rechnung.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
David van der Werff und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader02.04.2035
Tavinho gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Jeder Kader besteht zur Hälfte aus Spielern, die der Trainer ausgesucht hat, und zur Hälfte aus solchen, die er geerbt hat. Justin-Noël Kalumba war ausgesucht, der Mann, der ihn aussuchte, ist weg, und beim nächsten fängt er wieder bei null an.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader26.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ognjen Obradovic steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑2, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Carter Pinnington wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Die Aufstellung sagt es jede Woche öffentlich, bis es sich ändert. Die einzige Variante des Aussortiertwerdens, gegen die ein Fußballer nicht argumentieren kann, und die, die er am schwersten nimmt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader19.03.2035
David van der Werff gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Karlsruher SC weiß man das.
7.69, und kein ernsthafter Widerspruch von jemandem, der dabei war. Karlsruher SC hatte elf Mann auf dem Platz, und einer davon entschied, wie es lief.
Vorstand19.03.2035
85% der Einnahmen von Karlsruher SC gehen in Gehälter
Es gibt einen Punkt, an dem ein Gehaltsetat aufhört, ehrgeizig zu sein, und zu dem Grund wird, warum sonst nichts mehr geht — dieser Verein hat ihn erreicht. Für einen Transfer, eine Tribüne oder einen Regentag bleibt nichts übrig.
Kurz notiert
Die TrainerbankDas Urteil des Trainers
VorstandDie Zahlen bei Karlsruher SC sehen nicht gut aus
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Tasos Douvikas eingeholt
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader12.03.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tavinho steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
200 Spiele im Trikot. Niemand nimmt sich vor, so eine Bilanz aufzubauen; sie passiert einer bestimmten Sorte Spieler bei einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt weiß, was sie hat.
Spielernoten12.03.2035
Ognjen Obradovic spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.01. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
„Wir liegen weit auseinander, und etwas anderes zu behaupten hilft niemandem.“ Nichts bewegt sich, und der Kalender läuft dem Verein davon.
Kader12.03.2035
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Karlsruher SC
6 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Ein 1‑1 gegen SC Paderborn lässt die Kabine zwischen Erleichterung und Ärger zurück.
Die Trainerbank12.03.2035
Das Urteil des Trainers
„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Interim Coach versteckte es nach dem 1‑1 nicht, und in der Kabine von Karlsruher SC tat es auch niemand.
Kurz notiert
Die TrainerbankLorenz Hutchinson nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
Die TrainerbankJoseda bittet den Trainer um ein Gespräch
Anhänger organisieren sich gegen den Vorstand von Karlsruher SC
Eine schlechte Stimmung kann man aussitzen. Eine Gruppe von Leuten, die sich hinterher trifft, um zu beschließen, was dagegen zu tun ist, nicht – und jeder im Haus weiß, in welchem Stadium man sich befindet.
Einen Monat lang hat man sich draußen umgesehen, nichts Besseres gefunden und den Posten dem gegeben, der ihn ohnehin schon ausgefüllt hat. Das Haus kennt er; alles Übrige muss er noch beweisen.
Kader05.03.2035
Benjamin Böhm bricht sich einen Knochen — 16 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 16 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
David van der Werff und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ognjen Obradovic stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Bei Karlsruher SC sahen es alle, bevor es jemand aussprach; so läuft das immer. Mit 35 ist der Abfall real und messbar — 3 Punkte — und offen bleibt nur, wie der Verein mit jemandem umgeht, dem er sehr viel schuldet.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Benjamin Böhm bricht sich einen Knochen — 23 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 23 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Karlsruher SC erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Joseda stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Tasos Douvikas und Karlsruher SC einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
7.68, und kein ernsthafter Widerspruch von jemandem, der dabei war. Karlsruher SC hatte elf Mann auf dem Platz, und einer davon entschied, wie es lief.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Karlsruher SC offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
David van der Werff stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Tasos Douvikas und Karlsruher SC einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Preußen Münster hat Karlsruher SC arbeiten lassen, aber am Ende stand 2‑0 auf der Anzeigetafel, und die Tabelle fragt nicht nach dem Wie.
Kader19.02.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tavinho steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vorstand19.02.2035
Bei Karlsruher SC gehen 91% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Olivier Boscagli verletzt sich am Kniebandapparat — 15 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 15 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
0‑3 für Hamburger SV, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Karlsruher SC offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
6 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
11 Tage mit leerem Stuhl, eine Namensliste, die täglich wächst und schrumpft, und keine einzige Unterschrift. Jede Woche nimmt die besten Kandidaten von dieser Liste.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayer Leverkusen behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
30 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
Spielernoten29.01.2035
Ein Verteidigertor entscheidet es für Karlsruher SC — 7.62
1 für Justin-Noël Kalumba, Note 7.62 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Die Trainerbank29.01.2035
Frank Mayer: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Karlsruher SC schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit VfL Wolfsburg hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Karlsruher SC diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
39 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 6 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Karlsruher SC spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Abdul Aziz Al-Fawaz hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
David van der Werff stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und Karlsruher SC kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader22.01.2035
Ognjen Obradovic gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Olivier Boscagli verletzt sich am Kniebandapparat — 46 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 46 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Karlsruher SC tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Karlsruher SC hat den schweren Teil mit Eintracht Frankfurt hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Fredrik Oppegård hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Tasos Douvikas stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader15.01.2035
Amine Amgar bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Amine Amgar hat gerade bei Karlsruher SC unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Kader15.01.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. David van der Werff steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
54 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Karlsruher SC verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Karlsruher SC können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
8 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Thomas Lotsberg. 2‑0 gegen SV Elversberg — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tavinho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
15 Zähler zur Saisonhälfte. Die erste Hälfte einer Saison ist ein Versprechen, die zweite eine Rechnung, und die Stadt erfährt jetzt, welches von beiden das hier war.
61 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Vorstand01.01.2035
Der Druck in der Führungsetage von Karlsruher SC wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
David van der Werff stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Karlsruher SC ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Lorenz Hutchinson, und der Trainer ließ es geschehen.
68 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Karlsruher SC können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Spiel23.12.2034
Kein Ende in Sicht: Karlsruher SC wartet weiter auf einen Sieg
Nun 7 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Karlsruher SC muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Robin Hranáč und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und David van der Werff stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Vorstand25.12.2034
Bei Karlsruher SC gehen 130% der Einnahmen an die Spieler
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
Olivier Boscagli verletzt sich am Kniebandapparat — 78 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 78 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
David van der Werff und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tasos Douvikas, und der Trainer ließ es geschehen.
Kader18.12.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Karlsruher SC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tavinho steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Karlsruher SC weiß man das.
7.66, und kein ernsthafter Widerspruch von jemandem, der dabei war. Karlsruher SC hatte elf Mann auf dem Platz, und einer davon entschied, wie es lief.
Die Trainerbank18.12.2034
Der Trainer hat Žan Mauricios Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
86 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Karlsruher SC verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Karlsruher SC — und es wird nicht zurückgezogen.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Jetzt 5 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
5 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Karlsruher SC kann sagen, in welcher Woche.
David van der Werff und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
500 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Olivier Boscagli verletzt sich am Kniebandapparat — 93 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 93 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Vorstand04.12.2034
Der Druck in der Führungsetage von Karlsruher SC wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Vorstand04.12.2034
der Trainer hat Zeit bis zur nächsten Sitzung
Was hinter verschlossenen Türen gesagt wurde, steht nun vor einem Mikrofon. Bei Karlsruher SC kann jeder rechnen — auch der Mann, den es betrifft.
0‑3 für Eintracht Braunschweig, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Karlsruher SC schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Jetzt 4 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
4 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Karlsruher SC kann sagen, in welcher Woche.
Kader04.12.2034
David van der Werff gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
123 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Karlsruher SC verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Karlsruher SC schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Robin Hranáč und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. David van der Werff lebt diese Version bei Karlsruher SC, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Tavinho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.