An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 9 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Cagliari können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot von Udinese für Mattia Felici wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Noch ein Name auf der Liste: Tottenham hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Elia Caprile stellen. Die Antwort von Cagliari hat sich nicht geändert — noch nicht.
Elia Caprile stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader11.01.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Cagliari darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Michel Ndary Adopo steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Juventus behält seinen Mann, und Cagliari kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
14 Tore in 19 Spielen bei Sassuolo — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Cagliari pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 11 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Cagliari — und es wird nicht zurückgezogen.
Spielernoten14.12.2026
Semih Kılıçsoy, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 9.57
Eine 9.57 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Mit 38 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.92 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Yerry Mina und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
6 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Cagliari und Bari gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Michel Ndary Adopo stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Am Ende standen 10 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Cagliari diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Mit 1‑3 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Kader07.12.2026
Lucas Kruspzky gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und M'Bala Nzola kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
14 Einsätze in der Fremde und 10 Tore als Ausbeute. Jedes einzelne macht das Gespräch im nächsten Sommer ein Stück teurer.
Die Trainerbank07.12.2026
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 1‑3 bereithält, vorgetragen von Marcello Zenoni vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Kurz notiert
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Lucas Kruspzky
15 Spielzeiten und 276 Einsätze, alle hier. Solche Laufbahnen werden nicht entworfen; sie passieren einer bestimmten Sorte Mann in einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt hat einen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Elia Caprile und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Vélez behält seinen Mann, und Cagliari kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader03.08.2026
9 neue Gesichter — Cagliari lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Eine Leihanfrage bei Ipswich Town: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Eine Leihanfrage bei La Equidad: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Kurz notiert
Die TrainerbankElia Caprile klopft beim Trainer an