3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Franco Déboli, an einem Nachmittag, an dem Forli schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Note 7.67 mit 21, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Jeder Verein im Fußball zahlt den Großteil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles zu zahlen ist eine andere Konstruktion, und sie ist jedes Mal gleich ausgegangen, wenn jemand sie versucht hat.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Luca Martelli steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Forli hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
Die Trainerbank02.11.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Renato Colombo hielt es nach dem 3‑0 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
Verkündet wird so etwas nie, und alle wissen es. Er ist bei Forli ein größerer Teil des Plans als vor einem Monat, und das Trainingsgelände hatte das begriffen, bevor die Aufstellung es sagte.
Als Nächstes Gubbio, und ein Mann in der Kabine von Forli kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Forli erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jacopo Scaccabarozzi, und der Trainer ließ es geschehen.
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Renato Colombo nach dem 0‑2, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Niemand bei Forli behauptet, er sei außer Form. Der Trainer wollte für neunzig bestimmte Minuten schlicht andere Qualitäten, und dagegen kann ein Spieler nichts antrainieren.
Mit 31 steht er aus Verdienst in der Elf, und jemand anderes schaut zu. Plätze bei Forli werden leise gewonnen und laut verloren, und dieser wurde gewonnen.
„Ich verlange von niemandem, besser zu sein, als er ist. Ich verlange von jedem, so gut zu sein, wie er ist, jede Woche.“ Laut gesagt, vor allen, und die Kabine von Forli war danach eine andere.
Kurz notiert
SpielernotenDer Schiedsrichter hat Luigi Palomba genug gesehen
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Alessandro Giovannini ist 21, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Carlo De Risio, und der Trainer ließ es geschehen.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Riccardo Gaiola hat sich das Datum notiert.
Ein Trainer verzeiht einen schlechten Samstag weit eher als einen schlechten Dienstag, denn das eine kann er erklären und das andere hat er gewählt. Die Berichte dieser Woche waren nicht gut.