Markiert für Éwil Murillo
Von unserem Fußballkorrespondenten
Unruhe
Kader04.07.2033
68 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Charleroi verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Transfermarkt04.07.2033
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Lokeren-Temse wartet mit einem Trikot. Bei Charleroi tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Transfermarkt04.07.2033
Éwil Murillo reicht ein schriftliches Gesuch ein
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Charleroi können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Vorstand04.07.2033
Das Schweigen der Etage wird laut bei Charleroi
Niemand im Vorstand hat etwas gegen den Trainer gesagt — genau das ist der Punkt: Für ihn sagt inzwischen auch niemand mehr etwas.
Transferziele04.07.2033
Alles mit Racing Genk geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Transferziele04.07.2033
Charleroi fragte, und Union SG sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Kader04.07.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Charleroi darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Naoufel El Hannach steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Transfermarkt04.07.2033
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Kader04.07.2033
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Charleroi weiß man das.
Frühere Ausgaben
Von unserem Fußballkorrespondenten
Unruhe
Kader21.02.2033
Abdelsamad Hachem bricht sich einen Knochen — 31 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 31 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Spiel19.02.2033
Kein Ende in Sicht: Charleroi wartet weiter auf einen Sieg
Nun 4 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Charleroi muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Kader21.02.2033
Deutliche Worte bei Charleroi
Elias Lorenz und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader21.02.2033
Streit um den Einsatz bei Charleroi
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Josha Vagnoman stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Transfermarkt21.02.2033
Éwil Murillo darf sich etwas Neues suchen
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Charleroi hat Éwil Murillo deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Die Trainerbank21.02.2033
Der Trainer macht Éwil Murillo zum Exempel
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank21.02.2033
Interim Coach: „Wir müssen besser werden“
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 0‑0 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Die Trainerbank21.02.2033
Elias Lorenz bittet den Trainer um ein Gespräch
„Lieber sage ich es ihm ins Gesicht, als es in der Zeitung zu lesen.“ Um das Treffen hat der Spieler gebeten, und das sagt fast alles.
Spiel19.02.2033
Punkt gewonnen oder zwei verloren für Charleroi?
Neunzig Minuten, kein Tor — und die Debatte begann, bevor der Parkplatz leer war: ein Punkt geholt oder zwei gegen OH Leuven liegengelassen? Beide Lager streiten noch am Donnerstag.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Zuversicht
Kader20.12.2032
Ein Bruch setzt Abdelsamad Hachem 94 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Charleroi offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Kader20.12.2032
Bei Charleroi gehen die Nerven durch
Elias Lorenz stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader20.12.2032
Josha Vagnoman gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Spiel18.12.2032
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Laurs Skjellerup: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Charleroi bleiben.
Kader20.12.2032
200 Mal in diesen Farben, bei jedem Wetter und unter vier oder fünf verschiedenen Trainern. Solche Treue verschwindet leise aus dem Spiel.
Spielernoten20.12.2032
Note 7.31. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
Die Trainerbank20.12.2032
Der Trainer macht Éwil Murillo zum Exempel
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank20.12.2032
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Die Trainerbank20.12.2032
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Ruhig
Kader13.09.2032
Das Knie: Hans Openda fällt 29 Tage aus
29 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Charleroi verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Spiel11.09.2032
Charleroi wird auseinandergenommen
1‑4 für Racing Genk, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Transfermarkt13.09.2032
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Die Trainerbank13.09.2032
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Kader13.09.2032
Ein Zerwürfnis bei Charleroi
Mislav Zadro und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader13.09.2032
Ein Wechsel, den Timur Chekhov umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Timur Chekhov lebt diese Version bei Charleroi, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader13.09.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Charleroi darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Naoufel El Hannach steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vorstand13.09.2032
Dender wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Carmine Cretella hat einen Wechsel zu Charleroi vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Transferziele13.09.2032
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Ruhig
Die Trainerbank02.08.2032
Éwil Murillo hat die Belege aufgehoben
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Charleroi erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Transfermarkt02.08.2032
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Transferziele02.08.2032
Club Brugge wollte mehr als $2.5M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Transferziele02.08.2032
Der Wechsel mit Standard Liege ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Kader02.08.2032
Bei Charleroi gehen die Nerven durch
Esteban Beltrán stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader02.08.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Charleroi darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Denzel De Roeve steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Transferziele02.08.2032
Charleroi fragte, und Club Brugge sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Spiel31.07.2032
Dender nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 1‑3 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Kader02.08.2032
100 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Von unserem Fußballkorrespondenten
Zuversicht
Transfermarkt07.06.2032
KAA Gent ziehen mit leeren Händen ab
Das Angebot lag deutlich daneben, und Charleroi brauchten dafür nicht lange. Niemand im Geschäft hält eine erste Absage für ein Ende.
Transfermarkt07.06.2032
Bedingungen geklärt: Théo Radelet geht
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Lokeren-Temse wartet mit einem Trikot. Bei Charleroi tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Transfermarkt07.06.2032
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Alessandro Pietrelli ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Charleroi hat der Abschied leise begonnen.
Vorstand07.06.2032
Der Druck in der Führungsetage von Charleroi wächst
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Transfermarkt07.06.2032
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Charleroi — und es wird nicht zurückgezogen.
Transferziele07.06.2032
Alles mit Red Bull Salzburg geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Vorstand07.06.2032
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Henry Oware hat sich für den Sommer mit RWDM geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader07.06.2032
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Éwil Murillo und Charleroi einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader07.06.2032
Mardochée Nzita gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.