„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Mineros de Guayana, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Konkurrenz kam, ohne dass ihm ein Wort darüber gesagt worden wäre. Ítalo Sulbarán behält das Trikot vorerst — nach dem Kalender von Mineros de Guayana und nicht nach seinem eigenen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
12 Monate Restlaufzeit und kein Wort eines Angebots. Ein Verein, der den Kalender für sich verhandeln lässt, verliert am Ende meistens gegen den Kalender.
Mit 35 hat José Miguel Reyes jede Jugendmannschaft dieses Klubs durchlaufen und sieht nun Woche für Woche einem ausgeliehenen Spieler ähnlicher Klasse beim Startelfeinsatz zu. Im Nachwuchs fällt so etwas auf – auf der Tribüne auch.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Ein Schnitt von 7.01 in einer ersten Mannschaft, für die er einige Jahre zu jung ist. Mineros de Guayana haben etwas, und inzwischen hat es die ganze Liga bemerkt.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Ein 1-0 gegen Estudiantes de Merida, erarbeitet statt geschenkt – und die Sorte Nachmittag, nach der alle über die nächste Woche reden statt über diese.
Die Transferliste ist ein leises Dokument mit lauter Bedeutung. Luis El Khuffash darf mit jedem sprechen, der fragt, und im Verein weiß jeder, was das heißt.
2-5 für Estudiantes de Caracas, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Hin- und hergeschoben, vor der Stunde ausgewechselt, für die Laufwege anderer zuständig — José Miguel Reyes hat genug davon, nützlich zu sein, und würde gern gesetzt sein. Bei Mineros de Guayana weiß man es, und zwar seit Wochen.
Kurz notiert
KaderJosé Rondón bekommt Gesellschaft auf seiner Position
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Atletico Venezuela ist draußen, Mineros de Guayana eine Runde weiter, 2-1 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
Ein 0-4 gegen Deportivo Tachira ist ein Ergebnis, das ein Stadion lange vor dem Schlusspfiff leert.
Die Kurve01.03.2027
Von drei Seiten kommen die Pfiffe
„Wir zahlen alle zwei Wochen dafür. Das Mindeste wäre jemand, dem man ansieht, dass es ihm etwas bedeutet.“ 8 von 28 Profis gingen da hinein; die anderen spielten nicht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Der Fehler eines Verteidigers wird von jemand anderem aufgeräumt; der eines Torhüters landet im Netz. Er wusste es, bevor der Ball die Linie überquerte, und im Stadion wussten es alle.
Kurz notiert
KaderJuan Méndez bittet den Trainer um ein Gespräch
Juan Méndez: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Mineros de Guayana schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Das Trikot passt noch. Roberto Machis ist zurück bei Mineros de Guayana, und das halbe Stadion kennt ihn in diesen Farben ohnehin. Manche Transfers muss man der Stadt erst verkaufen; dieser hat sich von selbst verkauft.
Er ging als Junge und kommt zurück und weiß noch, wo der Gästeblock ist. Die meisten Neuzugänge muss man einer Stadt erklären; für diesen genügte ein Foto.
Er ging als Junge und kommt zurück und weiß noch, wo der Gästeblock ist. Die meisten Neuzugänge muss man einer Stadt erklären; für diesen genügte ein Foto.
Das Trikot passt noch. Daniel Arango ist zurück bei Mineros de Guayana, und das halbe Stadion kennt ihn in diesen Farben ohnehin. Manche Transfers muss man der Stadt erst verkaufen; dieser hat sich von selbst verkauft.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Mineros de Guayana, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Rückendeckung in aller Öffentlichkeit, und die Sorte, die einen Trainer teuer zu stehen kommt, wenn er falsch liegt. Elijah Pacheco hat vor allen gehört, dass der Platz ihm gehört.
2 gehaltene Versuche im Elfmeterschießen und ein Stadion, das sie in zwanzig Jahren noch beschreiben wird. Für einen Torhüter genügt ein solcher Abend, um in Erinnerung zu bleiben.
Am Ende standen 10 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Aragua ist draußen, Mineros de Guayana eine Runde weiter, 1-0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
Die Kurve17.08.2026
Von drei Seiten kommen die Pfiffe
„Wir zahlen alle zwei Wochen dafür. Das Mindeste wäre jemand, dem man ansieht, dass es ihm etwas bedeutet.“ 5 von 23 Profis gingen da hinein; die anderen spielten nicht.
Er drehte ab wie einer, der das monatelang mit sich herumgetragen hat, und genau das hatte er. Mineros de Guayana haben ihren Neuzugang vom Fleck weg und eine Frage weniger auf jeder Pressekonferenz.