Am Ende standen 12 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Marc Guiu traf — und sonst lief kaum etwas zusammen: 1‑3 für Bayer Leverkusen, und der Gang in die Kabine war ein stiller.
Kader20.11.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Köln darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ísak Jóhannesson steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
14 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
Transfermarkt20.11.2028
Marvin Schwäbe wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Marvin Schwäbe taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Köln schweigt, und das sagt genug.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader13.11.2028
Ísak Jóhannesson gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Timo Hübers, und der Trainer ließ es geschehen.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Saïd El Mala etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Köln oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Das Publikum wartete auf ein Tor, das nie fiel. SC Freiburg verteidigte mit vielen Beinen und nahm mit, wofür man gekommen war – die beiden könnten noch heute spielen, ohne einen Torschützen zu bemühen.
Jetzt 37 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
2 vorn und in völliger Kontrolle — und am Ende war Hamburger SV die zufriedenere Mannschaft. Es gibt keine Version dieses Nachmittags, die Köln gern noch einmal anschaut.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Köln hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jetzt 35 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Köln offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Köln erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Ísak Jóhannesson stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Köln offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
5 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Köln kann sagen, in welcher Woche.
Ellyes Skhiri stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Köln hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Köln. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei SC Freiburg läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Saïd El Mala will nicht sterben
Jetzt 32 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Mit 0‑2 gegen Borussia Mönchengladbach verloren, ausgerechnet in dem Spiel, in dem Verlieren nicht vorgesehen ist. Der Fußball war schlimm genug; die Woche danach wird schlimmer.
Anhänger, die singen, wenn es schlecht läuft, sind Anhänger. Anhänger, die sich danach versammeln, sind ein Problem — und im Verein weiß jeder, welches von beiden das inzwischen ist.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Köln offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Ellyes Skhiri und Köln einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Köln hat ihn als etwas anderes gehört.
Linton Maina stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Köln offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Marc Guiu ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Köln hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader07.08.2028
Ísak Jóhannesson hat sich mit 25 verbessert, womit niemand rechnete
Karrieren sollen ein Plateau erreichen und dann abfallen, und wer das ignoriert, hat auf dem Trainingsplatz zugehört. 4 Punkte über Monate — in einem Alter, in dem die Richtung normalerweise nur eine ist.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Pablo Vázquez und Köln einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Lino Sousa lebt diese Version bei Köln, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Köln tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Köln können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kader26.06.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Köln darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ísak Jóhannesson steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Gonçalo Inácio bricht sich einen Knochen — 71 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 71 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Mitteilung des Vorstands umfasste drei Sätze, und einer davon erwähnte Ergebnisse. Thomas Pohl ist lange genug Trainer, um zu übersetzen: bald gewinnen — oder die nächste Mitteilung wird kürzer.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Köln hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Köln. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Astra läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Marvin Schwäbe etwas unterschreibt, einen Vertrag bei Köln oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Köln offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Platz 18, 13 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Francesco Cassata ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Köln hat der Abschied leise begonnen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Linton Maina will internationalen Fußball; ob Köln das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Ragnar Ache stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader24.04.2028
Ísak Jóhannesson gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Köln tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Tom Krauß stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader21.02.2028
Worte auf dem Trainingsplatz von Köln darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ísak Jóhannesson steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Note 8.10 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Köln hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Tag 13 der Vakanz. Kandidaten wurden taxiert, sondiert und still aussortiert — und die Bilanz des Interimstrainers wird langsam zu einem eigenen Argument.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
TSG Hoffenheim nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 0‑2 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Kader14.02.2028
Ísak Jóhannesson gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Niemand bei Köln behauptet, er sei außer Form. Der Trainer wollte für neunzig bestimmte Minuten schlicht andere Qualitäten, und dagegen kann ein Spieler nichts antrainieren.
Kurz notiert
TransfermarktDie Geschichte um Marvin Schwäbe will nicht sterben
TransfermarktDer Markt sagte Nein: Francesco Cassata bleibt, wo er ist
Jetzt 9 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Köln können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
7.47, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Marvin Schwäbe, und der Trainer ließ es geschehen.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Luc Dabrowski
21 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Köln verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Platz 16, 7 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Ísak Jóhannesson stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kurz notiert
KaderCan Bozdogan gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
TransfermarktMarvin Schwäbe wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Die Verantwortlichen zeigen dem Trainer öffentlich keine Wärme mehr. Im Fußball ist das meist die Stufe vor der kurzen Mitteilung.
Kader25.10.2027
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Luc Dabrowski
39 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Köln verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Tom Krauß stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Francisco Conceição. 1‑0 gegen FC Augsburg — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Jetzt 8 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Tom Krauß stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Paul Okon-Engstler und Köln einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader11.10.2027
Ota Yamamoto gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 10 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
4 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei Köln kann sagen, in welcher Woche.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 6 Tore zwischen Köln und Bayern Munich, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Tom Krauß stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jan Thielmann, und der Trainer ließ es geschehen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Köln — und es wird nicht zurückgezogen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Tom Krauß stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader19.07.2027
Ota Yamamoto gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Transfermarkt19.07.2027
Saïd El Mala wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Saïd El Mala taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Köln schweigt, und das sagt genug.
Transfermarkt19.07.2027
Der Berater von Luca Kilian befeuert einen Wechsel
„Er ist in einem Alter, in dem er ganz oben spielen muss. Wir hören jedem zu.“ Der Vertreter von Luca Kilian formuliert es sehr direkt.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Köln hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader05.07.2027
Ellyes Skhiri gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kader05.07.2027
Miguel Merentiel hat sich mit 31 verbessert, womit niemand rechnete
Karrieren sollen ein Plateau erreichen und dann abfallen, und wer das ignoriert, hat auf dem Trainingsplatz zugehört. 3 Punkte über Monate — in einem Alter, in dem die Richtung normalerweise nur eine ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Can Bozdogan, und der Trainer ließ es geschehen.
Keiner von ihnen wird drei Jahre lang außerhalb des Trainingsgeländes gesehen, die meisten werden nie ein Profispiel bestreiten, und einer könnte den Verein verändern. Das ist das ganze Versprechen, und deshalb gibt es Akademien.
Kein Monat, keine Formphase — eine ganze Saison als bester 20-Jähriger, den irgendjemand in dieser Liga aufs Feld schicken konnte. Diese Auszeichnung wird für den Rest seiner Karriere erwähnt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kurz notiert
KaderGonçalo Inácio gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
1‑4 für Union Berlin, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader19.04.2027
Gonçalo Inácio gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Köln hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Köln sagte Marius Bülter, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Thijs Dallinga stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader12.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Köln darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Gonçalo Inácio steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
11 Tage mit leerem Stuhl, eine Namensliste, die täglich wächst und schrumpft, und keine einzige Unterschrift. Jede Woche nimmt die besten Kandidaten von dieser Liste.
Die Führung hat öffentlich gesagt, was intern längst gesagt wurde. Die Ergebnisse bis zur nächsten Sitzung entscheiden, und im Verein kennt jeder die Rechnung.
Spielernoten08.03.2027
Keine Spur von Nerven bei Saïd El Mala mit 20 — 7.67
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Saïd El Mala brauchte keine: 7.67, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Marius Bülter und Köln einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Köln diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kader08.03.2027
Gonçalo Inácio gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
15 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Köln verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Linton Maina meldet sich bei Köln zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Spielernoten08.02.2027
Keine Spur von Nerven bei Saïd El Mala mit 20 — 7.74
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Saïd El Mala brauchte keine: 7.74, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Die Serie steht bei 4, und die Fragen rund um Köln sind längst nicht mehr höflich.
Kader08.02.2027
Gonçalo Inácio gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Kurve08.02.2027
Das Publikum hat Saïd El Mala ins Herz geschlossen
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Ich respektiere den Trainer, und ich werde hier nicht sitzen und behaupten, ich sei glücklich.“ Der häufigste Satz im Fußball, und nie war er das Ende einer Geschichte.
Kader08.02.2027
Der Trainer hat Ellyes Skhiris Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Kurz notiert
SpielernotenDas grausamste Tor, und es ist das von Mikey Moore
TransfermarktAdmira Wacker greifen demnächst zum Hörer
0‑3, und nichts daran lässt sich schönreden. Eine Derbyniederlage begleitet einen Anhänger am Montag zur Arbeit, und diese hier wird ihn die ganze Woche begleiten.
22 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Köln verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Köln — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Gonçalo Inácio stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader01.02.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Köln darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ellyes Skhiri steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
56 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Köln verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Thijs Dallinga stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Miguel Merentiel will internationalen Fußball; ob Köln das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader04.01.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Köln darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Gonçalo Inácio steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.