145 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Borussia Dortmund verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spiel12.05.2027
Borussia Dortmund machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
20 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Ein Saisonschnitt von 7.66, dahinter 29 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Die Qualifikation steht, und nächste Saison gehen die Flutlichter für etwas Größeres an. Eine Bühne für die Spieler, Sauerstoff für die Bilanz und ein Reisepass für alle anderen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Serhou Guirassy und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader17.05.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Borussia Dortmund darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Willian Pacho steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ein Elfmeter ist der eine Moment im Fußball, in dem man sich nirgends verstecken kann, und er hat ihn nicht verwandelt. Der Weg zurück war lang, und die Woche wird länger.
Kurz notiert
Die TrainerbankRamy Bensebaini für das grosse Spiel gestrichen
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 156 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Willian Pacho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Julian Ryerson und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Borussia Dortmund hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
10 Spiele ohne Gegentor in 14 Partien. Die Leihe eines Torhüters misst sich an den Nachmittagen, an denen überhaupt nichts passiert ist — und Diant Ramaj hat viele davon.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Willian Pacho darauf steht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Muhammed Damar, und der Trainer ließ es geschehen.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Borussia Dortmund weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Ramy Bensebaini hat sich das Datum notiert.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer stellt sich demonstrativ hinter Maximilian Beier
19 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Ein Saisonschnitt von 7.64, dahinter 27 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Platz 2, 75 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Borussia Dortmund erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Spielernoten05.04.2027
Ethan Nwaneri, 20, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 7.95
Eine 7.95 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 20-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
Serhou Guirassy und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader05.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von Borussia Dortmund darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Willian Pacho steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 20-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Ethan Nwaneri hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Solly March in Bestform
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Borussia Dortmund hat ihn als etwas anderes gehört.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Borussia Dortmund niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Serhou Guirassy und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Schwung lässt sich nicht kaufen und schnell verlieren — Borussia Dortmund hat davon gerade 3 Siege am Stück.
Kader01.03.2027
Lias Sutter kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Lias Sutter hat es getan, bei Borussia Dortmund, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Ein 1‑0 gegen TSG Hoffenheim, erarbeitet statt geschenkt – und die Sorte Nachmittag, nach der alle über die nächste Woche reden statt über diese.
Spielernoten01.03.2027
Serhou Guirassy spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.15. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Kurz notiert
Die TrainerbankRamy Bensebaini bekommt es vom Trainer zu hören
Borussia Dortmund machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
15 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Serhou Guirassy stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Gelungene Dribblings: 23. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Willian Pacho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Solly March: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Borussia Dortmund bleiben.
Ein Saisonschnitt von 7.30, dahinter 9 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Die Trainerbank22.02.2027
Serhou Guirassy ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Borussia Dortmund sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
14 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Die Uhr tat, was Borussia Mönchengladbach nicht tat, und beendete es. Die Anhänger, die den Countdown verfolgt haben, werden es im nächsten Fenster wieder tun.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Willian Pacho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Zwei Mannschaften von der Tabellenspitze, ein Nachmittag, und ein Monat Gerede, das in neunzig Minuten entschieden wird. Borussia Dortmund wird das Wort Meisterschaft diese Woche nicht benutzen und nicht aufhören, es zu denken.
Das Angebot ging diese Woche an Eintracht Frankfurt, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Borussia Dortmund ist mit einem Angebot zu Borussia Mönchengladbach gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Das ist keine Kaderbreite, und niemand tut so. $7.4M wurden gezahlt, weil Sander Tangvik schlicht besser ist als das, was schon da war, und der Verein beschlossen hat, nicht länger zu warten.
Die Jagd auf Muhammed Damar endete damit, dass $7.4M den Besitzer wechselte und VfL Wolfsburg keine Gründe mehr für ein Nein hatte. Die Fans bewerten die Ablöse auf die einzig relevante Art: samstags.
Borussia Dortmund bot $7.2M; VfL Wolfsburg sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Borussia Dortmund machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
13 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Paris Saint-Germain wollte mehr als $36.5M, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
$16.0M liegen bei SC Freiburg auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Platz 2, 48 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Ein Saisonschnitt von 7.58, dahinter 21 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Note 8.30 mit 19, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Serhou Guirassy und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Willian Pacho stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jede Serie endet an einem Nachmittag, den irgendwer als Pflichtaufgabe abgehakt hatte. Diese hielt 7 Spiele — lang genug, dass eine Stadt aufgehört hatte mitzuzählen, und kurz genug, dass sie sich genau merkt, wer sie beendet hat.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Aston Saravanan hat gerade bei Borussia Dortmund unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ramy Bensebaini stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Hälfte des Programms gespielt, Platz 3, 39 Zähler auf dem Konto. Das Verdoppeln ist die Rechnung, die jeder Anhänger angestellt hat und die im Verein niemand laut anstellt.
Die Anzeigetafel stand, der Sieg war eingepreist, und dann traf Bayer Leverkusen. Es gibt keine schlimmere Minute für ein Gegentor, und das Stadion leerte sich in der Stille, die auf so eines folgt.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Serhou Guirassy, an einem Nachmittag, an dem Borussia Dortmund schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Jetzt 8 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Maximilian Beier und Borussia Dortmund einigen sich auf weitere 5 Jahre.
Serhou Guirassy und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ramy Bensebaini stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
2 Tore, bevor das Stadion vollständig da war. Borussia Mönchengladbach spielte den Rest des Nachmittags eine bereits entschiedene Partie, und jeder im Stadion wusste es.
Note 8.17 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
St. Pauli wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Borussia Dortmund war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Spielernoten28.09.2026
Doppelpack, und Serhou Guirassy nimmt den Nachmittag mit — 9.57
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Serhou Guirassy hat sie erzeugt, und die 9.57 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Willian Pacho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Maximilian Beier hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Ich bin nicht weggegangen, um zuzuschauen. Ich will zurück zu Borussia Dortmund und um meinen Platz kämpfen.“ 2 von 6 Spielen bei Botev Plovdiv sagen den Rest.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 3‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Die Trainerbank28.09.2026
Marcel Sabitzer nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
Die einzige Variante des Nichtaufgestelltwerdens, gegen die ein Spieler nicht argumentieren kann — und die er am schlechtesten verkraftet. Ein anderer war besser, und die Aufstellung sagt es öffentlich, jede Woche, bis es sich ändert.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Heidenheim wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Borussia Dortmund war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Spielernoten31.08.2026
Doppelpack, und Solly March nimmt den Nachmittag mit — 8.21
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Solly March hat sie erzeugt, und die 8.21 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader31.08.2026
Yhormar Hurtado kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Yhormar Hurtado hat es getan, bei Borussia Dortmund, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Willian Pacho stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Maximilian Beier hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Yhormar Hurtado bindet sich für weitere 4 Jahre an Borussia Dortmund.
Die Trainerbank31.08.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Uwe Stein hielt es nach dem 3‑0 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
Kurz notiert
Die TrainerbankMarcel Sabitzer nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
TransfermarktDas Gerede um Willian Pacho reißt nicht ab
Ablöse geklärt, jetzt die Bedingungen für Willian Pacho
Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain haben sich auf $74.0M verständigt. Der Rest gehört dem Spieler und seinem Berater, und ein Anhänger, der so etwas schon einmal verfolgt hat, kauft das Trikot noch nicht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Liverpool behält seinen Mann, und Borussia Dortmund kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
$12.0M waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und VfB Stuttgart verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: FC Dallas behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Borussia Dortmund diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader17.08.2026
Ramy Bensebaini gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Transfermarkt17.08.2026
Gregor Kobel wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Gregor Kobel taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Borussia Dortmund schweigt, und das sagt genug.
Kurz notiert
KaderSolly March will wissen, warum er weniger verdient
Die TrainerbankStephan Krause klopft an die Tür des Trainers