Tim Rönning: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Hertha BSC schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Patrik Berg ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Hertha BSC hat der Abschied leise begonnen.
Jorge Cestero stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader30.04.2035
Charlie Holland kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Charlie Holland hat es getan, bei Hertha BSC, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Kader30.04.2035
Worte auf dem Trainingsplatz von Hertha BSC darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. William Bøving steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ein Spieler, der mit der Startelf gerechnet hatte, sah zu. Der Trainer nennt es eine Entscheidung für die Mannschaft; Leo Östman nennt es unter vier Augen anders.
Kurz notiert
SpielernotenAn William Bøving kam auf dem Platz niemand heran
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Southampton haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Tom Fellows und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Southampton spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. Southampton hat den schweren Teil mit Tottenham hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
Kader07.08.2034
Worte auf dem Trainingsplatz von Southampton darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Ben Johnson steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die häufigste Verletzung im Fußball und die, nach der am meisten überstürzt wird. Southampton nennt 17 Tage und wird vorsichtig damit umgehen, denn die zweite ist immer schlimmer als die erste.
Jemand ist an ihm vorbeigezogen. Es ist keine Ausbootung, und es ist schlimmer als eine, denn eine Ausbootung betrifft einen Samstag und das hier betrifft seinen Stand.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Southampton offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Southampton — und es wird nicht zurückgezogen.
Tom Fellows und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Southampton hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Ben Johnson stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ David Bailey und Southampton einigen sich auf weitere 5 Jahre.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Noch 3 Monate — und beide Seiten wissen, was das heißt: Mit jeder Woche ohne Unterschrift sinkt die Ablöse, die Southampton verlangen kann, und steigt das Gehalt, das Tim Rönning verlangen kann.
Jaydan Kamason bricht sich einen Knochen — 113 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 113 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Spielernoten10.04.2034
Doppelpack, und Alex Gilbert nimmt den Nachmittag mit — 8.33
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Alex Gilbert hat sie erzeugt, und die 8.33 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Manchester United haben ihr Interesse hinterlegt, und Southampton führen ein Gespräch, das sie nie wollten. Ein Trainer, nach dem gefragt wird, ist ein Trainer, dessen nächster Vertrag teurer wird.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Southampton hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Southampton spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Sydie Peck stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
2 Tore, bevor das Stadion vollständig da war. Lincoln City spielte den Rest des Nachmittags eine bereits entschiedene Partie, und jeder im Stadion wusste es.
Jaydan Kamason bricht sich einen Knochen — 128 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 128 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Southampton tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Das ist keine Rotation. Alex Gilbert gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Southampton tut niemand mehr so als ob.
Tom Fellows stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader27.03.2034
Nikola Jojić gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Trainerbank27.03.2034
Lucas Herrington ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Southampton sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Southampton weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Tom Fellows und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Southampton tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Gonçalo Sobral lebt diese Version bei Southampton, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Norwich City wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Louie Sibley hat einen Wechsel zu Southampton vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Stoke City nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 0‑1 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Kader13.03.2034
Arthur Parker gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 0‑1, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
4‑1, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Southampton — und es wird nicht zurückgezogen.
Leihspieler06.03.2034
Die Leihe von Oliver Whatmuff misst sich daran, dass nichts passiert
20 Spiele ohne Gegentor aus 38 Einsätzen bei Wycombe Wanderers. Das ist der ganze Beruf eines Torhüters, ordentlich ausgeübt — nur eben weit weg von dem Verein, dem er gehört.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Southampton tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Das ist keine Rotation. Jack McGrath gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Southampton tut niemand mehr so als ob.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Thomas Corigliano und Southampton einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Southampton diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Bahliseny Fofana lebt diese Version bei Southampton, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Tim Rönning zum Exempel