Keine Spur von Nerven bei Sanel Šaljić mit 21 — 8.17
Das Schwerste daran, mit 21 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Sanel Šaljić brauchte keine: 8.17, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Austria Wien wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Martin Ádám, und der Trainer ließ es geschehen.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Cote und Austria Wien einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Die Trainerbank23.11.2026
Der Blick von der Bank
„Wir hatten es unter Kontrolle. Es gab Phasen, die mir nicht gefallen haben, und die schauen wir uns an, aber die Mannschaft hat mir etwas gezeigt.“ Kevin Wimmer, zu einem 1‑0-Sieg, den er auf dem Weg zum Presseraum schon wieder auseinandernahm.
Kader23.11.2026
Dušan Cvetinović gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Trainerbank23.11.2026
Martin Ádám nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
Die einzige Variante des Nichtaufgestelltwerdens, gegen die ein Spieler nicht argumentieren kann — und die er am schlechtesten verkraftet. Ein anderer war besser, und die Aufstellung sagt es öffentlich, jede Woche, bis es sich ändert.
Platz 11, 10 Punkte und ein Restprogramm mit weniger Spielen darin als Ausreden. Die Mathematik ist noch nicht grausam, aber freundlich ist sie nicht mehr.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Manprit Sarkaria, und der Trainer ließ es geschehen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kelvin Boateng stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Zwei Mannschaften vom Tabellenende, drei Punkte, und ein Nachmittag, den der Verlierer hinterher als Abstiegsendspiel bezeichnen wird.
Kader16.11.2026
Sanel Šaljić ist bestes Nachwuchstalent des Wochenendes
Mit 20 misst er sich mit allen anderen jungen Spielern der Liga und liegt vorn. Der Verein hätte gern, dass daraus irgendwann die Auszeichnung für Erwachsene wird.
Bei Austria Wien sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Austria Wien, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Transfermarkt16.11.2026
Sanel Šaljić wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Sanel Šaljić taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. Austria Wien schweigt, und das sagt genug.
Kurz notiert
TransfermarktIbrahim Buhari lässt seinen Vertrag auslaufen
Die TrainerbankDer Trainer gibt Ibrahim Buhari ein Versprechen
Ausgeschieden, 1‑3 gegen Admira Wacker — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Sanel Šaljić, an einem Nachmittag, an dem Austria Wien schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
7 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Spielernoten09.11.2026
Keine Spur von Nerven bei Sanel Šaljić mit 20 — 7.78
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Sanel Šaljić brauchte keine: 7.78, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
7 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
Die Kurve09.11.2026
Das Publikum hat Sanel Šaljić ins Herz geschlossen
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Gelungene Dribblings: 19. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kurz notiert
KaderKelvin Boateng gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
SpielernotenPhilipp Maybach machte die Arbeit, die niemand zählt — 6.52
Die Serie steht bei 6, und die Fragen rund um Austria Wien sind längst nicht mehr höflich.
Spielernoten02.11.2026
Sanel Šaljić machte die Arbeit, die niemand zählt — 6.45
11 Aktionen zusammengenommen und 6.45. Seine Arbeit zeigt sich darin, dass andere gut aussehen, und der einzige verlässliche Weg, sie zu bemerken, ist zu beobachten, was an den Nachmittagen passiert, an denen er fehlt.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Dušan Cvetinović und Austria Wien einigen sich auf weitere 2 Jahre.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Daniel Heber.
Gelungene Dribblings: 15. Es stand immer ein Verteidiger vor ihm, und es stand nie lange einer vor ihm.
Kader02.11.2026
5 neue Gesichter — Austria Wien lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 0‑0, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die Austria Wien spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
In jedem der letzten 5 Spiele mindestens zwei Gegentore. Es ist nicht ein Fehler, der sich wiederholt — das wäre leichter zu beheben; es ist jede Woche ein anderer.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kelvin Boateng stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
6 Zähler zur Saisonhälfte. Die erste Hälfte einer Saison ist ein Versprechen, die zweite eine Rechnung, und die Stadt erfährt jetzt, welches von beiden das hier war.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
Ein Fehler in der Abwehr ist ein Moment, ein Fehler im Tor ist ein Gegentor. Samuel Sahin-Radlinger weiß das, die Ränge wussten es sofort, und hinter ihm stand niemand mehr, der daraus noch etwas anderes hätte machen können.
Mit 18 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
In jedem der letzten 4 Spiele mindestens zwei Gegentore. Es ist nicht ein Fehler, der sich wiederholt — das wäre leichter zu beheben; es ist jede Woche ein anderer.
Mit 1‑2 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Kader19.10.2026
Kelvin Boateng gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Ibrahim Buhari, und der Trainer ließ es geschehen.
Mikołaj Sawicki und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ibrahim Buhari ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Austria Wien hat der Abschied leise begonnen.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 20 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Als Nächstes LASK, und ein Mann in der Kabine von Austria Wien kennt deren Trainingsgelände besser als das eigene. Der Empfang wird ihm sagen, was man dort von ihm gehalten hat.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Daniel Sumbu trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Wieder eine Woche, wieder ein Gerücht, wieder ein Dementi, das niemand so recht glaubt. Austria Wien weiß, dass der Markt solche Dinge entscheidet, nicht die Sportseiten – aber die Sportseiten sind lauter.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Austria Wien erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 18 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kelvin Boateng stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Vorstand05.10.2026
In der Kabine von Austria Wien ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
Kader05.10.2026
12 neue Gesichter — Austria Wien lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Kurz notiert
Die TrainerbankKevin Wimmer stellt sich den Fragen
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Daniel Sumbu eingeholt
Sanel Šaljić und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Spielernoten28.09.2026
Lee Tae-Suk machte die Arbeit, die niemand zählt — 6.79
14 Aktionen zusammengenommen und 6.79. Seine Arbeit zeigt sich darin, dass andere gut aussehen, und der einzige verlässliche Weg, sie zu bemerken, ist zu beobachten, was an den Nachmittagen passiert, an denen er fehlt.
Mit 1‑3 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Kader28.09.2026
Kelvin Boateng gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Das Spiel, um das der Kalender herumgebaut ist. Form zählt nicht, die Tabelle wird nicht befragt, und neunzig Minuten lang wird Austria Wien an einer einzigen Sache gemessen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Kevin Wimmer nach dem 1‑3, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Johannes Eggestein. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
0‑3 gegen Red Bull Salzburg — und keine Beschwerde, die die Wiederholung überlebt. Der Trainer sprach danach über Charakter; die Kurve wählte kürzere Worte.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 8 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Vorstand21.09.2026
In der Kabine von Austria Wien ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Kevin Wimmer nach dem 0‑3, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Kader21.09.2026
Sanel Šaljić ist bestes Nachwuchstalent des Wochenendes
Mit 20 misst er sich mit allen anderen jungen Spielern der Liga und liegt vorn. Der Verein hätte gern, dass daraus irgendwann die Auszeichnung für Erwachsene wird.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Sanel Šaljić, an einem Nachmittag, an dem Austria Wien schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Note 8.24 mit 20, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Austria Wien spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Austria Wien — und es wird nicht zurückgezogen.
Austria Wien lief mit WSG Tirol die Zeit davon. Die Unterlagen lagen offen, als die Frist verstrich, und aus einem Transfer, der fast fertig war, ist ein Transfer geworden, der nie stattgefunden hat.
Spielernoten14.09.2026
Lee Tae-Suk machte die Arbeit, die niemand zählt — 7.04
15 Aktionen zusammengenommen und 7.04. Seine Arbeit zeigt sich darin, dass andere gut aussehen, und der einzige verlässliche Weg, sie zu bemerken, ist zu beobachten, was an den Nachmittagen passiert, an denen er fehlt.
Er ist 20, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Kader14.09.2026
Kelvin Boateng gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ SC Paderborn hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Noah Botic wechselt für $2.8M zu LASK. Die Buchhalter sind zufrieden, die Anhänger weniger.
Vorstand07.09.2026
Frist verstrichen: 20 verpflichtet, 9 abgegeben
Damit sind die Geschäfte bei Austria Wien erledigt, bis das Fenster wieder öffnet. Ob es gereicht hat, wird an Samstagen beantwortet und nicht in einer Kolumne, und der erste Samstag ist nah.
Alles mit Sturm Graz geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Der Transfer, der Konstantin Aleksa zu Amstetten gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei Austria Wien zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
Austria Wien fragte, und CSKA Moscow sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Kelvin Boateng stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
17 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Austria Wien verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
1‑4 für Hartberg, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Austria Wien können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot ging diese Woche an WSG Tirol, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
7.57, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
Die freigegebene Summe reichte nicht. Der Vorstand wurde erneut gefragt und hat sein eigenes Angebot auf $5.1M erhöht — ein Verein, der Adam Stejskal so sehr will, dass er zweimal fragt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Mikołaj Sawicki verletzt sich am Kniebandapparat — 24 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 24 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Note 7.68 mit 19, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Alles mit Karlsruher SC geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
$1.9M liegen bei Yverdon auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Hartberg behält seinen Mann, und Austria Wien kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Johannes Eggestein stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Mit 19 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
KaderNoah Botic gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Die TrainerbankNoah Botic bekommt es vom Trainer zu hören
3Ausgabe
Austria Wien Post
17.08.2026
Von unserem FußballkorrespondentenKrise
Kader17.08.2026
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Mikołaj Sawicki
32 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Austria Wien verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Austria Wien tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
$1.0M liegen bei Karlsruher SC auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Die freigegebene Summe reichte nicht. Der Vorstand wurde erneut gefragt und hat sein eigenes Angebot auf $1.6M erhöht — ein Verein, der Thomas Sabitzer so sehr will, dass er zweimal fragt.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Ibrahim Buhari hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Grazer AK zahlt $1.3M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Austria Wien diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Bei $4.8M sind sich die Vereine wegen Marco König einig
Stripfing hat das Geld akzeptiert. Was Austria Wien noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Romeo Vučić hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Kader10.08.2026
Ein Wechsel, den Daniel Heber umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Daniel Heber lebt diese Version bei Austria Wien, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Die freigegebene Summe reichte nicht. Der Vorstand wurde erneut gefragt und hat sein eigenes Angebot auf $1.1M erhöht — ein Verein, der Youba Diarra so sehr will, dass er zweimal fragt.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Austria Wien darüber, wer wie hart arbeitet
Martin Ádám bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Martin Ádám hat gerade bei Austria Wien unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Reinhold Ranftl und Austria Wien einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Johannes Eggestein und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Austria Wien niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
6.55 bei 12 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Austria Wien, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Manfred Fischer.