0‑2 gegen TSG Hoffenheim. Der internationale Fußball verzeiht nichts, was eine heimische Liga durchgehen lässt, und dies war ein Abend, an dem sich herausstellte, welche dieser Dinge der Verein noch mit sich herumträgt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Victor Torp ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Jetzt 5 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
David Carmo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
23 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Mikael Anderson ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Kader31.10.2033
Ein Wechsel, den Kevin Krygård umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Kevin Krygård lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader31.10.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
3 Spiele ohne Treffer. Stürmer heben den Kopf nicht mehr, Mittelfeldspieler nehmen den Kontakt zu viel, und auf jeden Ball über die Latte folgt ein Stöhnen, das sich seit dem letzten Tor aufbaut.
Aufwärmleibchen, neunzig Minuten Zuschauen und am Ende ein Händedruck, der niemanden täuschte. Große Spiele zeigen, wem ein Trainer vertraut; dieses hat es Mattéo Tramoni gezeigt.
0‑1 gegen das Niveau von TSG Hoffenheim. Niemand wird das einen Skandal nennen; der Abstand ist real, messbar, und ihn zu schließen ist ein Projekt und keine Kabinenansprache.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Defensivaktionen: 23. Er war überall zuerst am Ball und nirgends zu spät, und der Torhüter hatte deshalb einen ruhigen Tag.
Kader24.10.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
22 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
4 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Ein Saisonschnitt von 7.55, dahinter 9 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Victor Torp ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader10.10.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
David Carmo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Victor Torp hat seine Antwort von Bodo/Glimt; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
Vorstand10.10.2033
Gehälter verschlingen 103% der Einnahmen von Bodo/Glimt
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
21 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
1‑0 gegen Vitesse und eine Leistung, die den Rest der Saison Leuten beschrieben wird, die nicht dabei waren. Jens Hjertø-Dahl steht im Zentrum dieser Beschreibung.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Andreas Schjelderup hat sie erzeugt, und die 8.55 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Erik Tobias Sandberg hat sich für den Sommer mit Valerenga geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader03.10.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
0‑0 gegen Lillestrom, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten David Abimbola, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Ein Elfmeterschießen bleibt durch sein Ende in Erinnerung, und dieses endet mit Leopold Wahlstedt: 1 gehalten – und ein Publikum, das jeden einzelnen davon noch in zwanzig Jahren nacherzählen wird.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jetzt 8 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
SpielernotenElijah Dijkstra spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
373Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
19.09.2033
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Spiel15.09.2033
Ein europäischer Abend, den Bodo/Glimt nicht vergisst
0‑0 gegen Novi Pazar, unter Flutlicht, gegen Leute, die nicht dieselbe Sprache sprechen wie das Publikum. An solchen Abenden misst ein Verein sein Jahrzehnt, und es sind nie so viele, wie alle erwarten.
Gelungene Dribblings: 34. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ola Brynhildsen ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Kader19.09.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
David Carmo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jetzt 6 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Amin Chiakha. 2‑1 gegen Sarpsborg 08 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
5‑0 — und die Schlagzeilen gehörten David Abimbola, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Spielernoten12.09.2033
Das Alter hat Enzo Le Fée noch nicht eingeholt — 8.21
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.21 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Inzwischen 4 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Kader12.09.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Mikael Anderson ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Jacopo Fazzini und Bodo/Glimt einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Tobias Børkeeiet hat sich für den Sommer mit Molde geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader05.09.2033
Blerton Isufi bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Blerton Isufi hat gerade bei Bodo/Glimt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kader05.09.2033
Monrad Fredheim zieht sich eine Muskelverletzung zu — 15 Tage Pause
Die Verletzung, die immer wiederkommt, aus der man immer zu früh zurückkehrt und die still mehr Karrieren kostet als die dramatischen. 15 Tage sind die Schätzung; die ehrliche Zahl hängt davon ab, ob jemand geduldig ist.
Kurz notiert
VorstandGehälter verschlingen 101% der Einnahmen von Bodo/Glimt
6‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
57 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Der Spielball gehört Amin Chiakha, dessen 3 Tore aus einem schwierigen Nachmittag einen Spaziergang machten.
Spielernoten29.08.2033
Das Alter hat Enzo Le Fée noch nicht eingeholt — 8.32
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.32 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Henrikas Adomavičius lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Ignace Van Der Brempt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jacob Karlstrøm verletzt sich am Kniebandapparat — 24 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 24 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Mjondalen wartet mit einem Trikot. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Hammarby hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Spielernoten22.08.2033
Das Alter hat Enzo Le Fée noch nicht eingeholt — 8.33
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.33 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 34 kamen, 40 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ola Brynhildsen ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Jacob Karlstrøm
31 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Andreas Schjelderup, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Victor Torp ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.92 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
Das Angebot von Stromsgodset für Peter Vindahl wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kurz notiert
KaderGegner verteidigen Amin Chiakha inzwischen zu zweit
Gelungene Dribblings: 43. Jedes Mal, wenn er den Ball hatte, musste jemand eine Entscheidung treffen, und jedes Mal war sie falsch.
Kader08.08.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Jacob Karlstrøm
38 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Platz 2, 48 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader08.08.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
David Carmo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
4‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Amin Chiakha, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
5 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Das Angebot von Hammarby für Nicola Rauti wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Mikael Anderson hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot von Rosenborg für Mikael Anderson wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Leo Østigård hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Manuel Mendonça und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
IK Start ist draußen, Bodo/Glimt eine Runde weiter, 2‑0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Gelungene Dribblings: 28. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Spielernoten18.07.2033
Das Alter hat Victor Torp noch nicht eingeholt — 8.51
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.51 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Das Angebot von Stabaek für Sebastiaan Bornauw wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Jacopo Fazzini, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
14 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Ola Brynhildsen hat sich für den Sommer mit Molde geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader11.07.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Vinko Rozić in Bestform
Platz 2, 36 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
13 Spiele ohne Niederlage, und dann Molde. Niemand im Stadion hat so getan, als ginge es ewig weiter; dass es ausgerechnet hier endet, hat aber auch niemand erwartet.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Leo Østigård stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Molde nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 0‑1 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Kader04.07.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Torp steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Victor Torp zum Exempel
Inzwischen 13 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
36 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Spiel25.06.2033
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
13 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.82 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Kader27.06.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: David Abimbola. 2‑0 gegen Rosenborg — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Noch ein Name auf der Liste: CFR Cluj hat die Frage gestellt, die sich im Fußball gerade alle über Alexandru Borbei stellen. Die Antwort von Bodo/Glimt hat sich nicht geändert — noch nicht.
Zwei Mannschaften von der Tabellenspitze, ein Nachmittag, und ein Monat Gerede, das in neunzig Minuten entschieden wird. Bodo/Glimt wird das Wort Meisterschaft diese Woche nicht benutzen und nicht aufhören, es zu denken.
7 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Spielernoten20.06.2033
Das Alter hat Mattéo Tramoni noch nicht eingeholt — 8.11
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.11 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Kader20.06.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Leo Østigård und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
11 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Spielernoten13.06.2033
Doppelpack, und David Abimbola nimmt den Nachmittag mit — 9.31
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. David Abimbola hat sie erzeugt, und die 9.31 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Spiel11.06.2033
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
12 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Das Angebot von Viborg für Martin Sherif wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Manuel Mendonça stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ein 2‑0 gegen Stromsgodset, erarbeitet statt geschenkt – und die Sorte Nachmittag, nach der alle über die nächste Woche reden statt über diese.
Kader13.06.2033
7 Spieler von Bodo/Glimt bei ihren Nationalmannschaften
Zwei Wochen lang wird es still auf dem Trainingsgelände. 7 Mann sind losgezogen, um die Spieler von jemand anderem zu sein, und dem Trainer bleiben die, die niemand angerufen hat.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Bodo/Glimt hat Leo Østigård deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Kurz notiert
KaderJonathan Norbye gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
10 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Viking wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Bodo/Glimt war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Das Angebot von Honved für Péter Baráth wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
16 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Inzwischen 9 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
11 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Ignace Van Der Brempt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader30.05.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Karriere eines Torhüters zählt sich in den Spielen, in denen niemand getroffen hat: Leopold Wahlstedt hat davon inzwischen 100 in 331 Einsätzen. Nichts an dieser Zahl war Glück.
VorstandBei Bodo/Glimt gehen 125% der Einnahmen an die Spieler
356Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
23.05.2033
Von unserem FußballkorrespondentenTriumph
Kader23.05.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
23 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Schwung lässt sich nicht kaufen und schnell verlieren — Bodo/Glimt hat davon gerade 8 Siege am Stück.
Spielernoten23.05.2033
Doppelpack, und Ibrahim Adel nimmt den Nachmittag mit — 9.55
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Ibrahim Adel hat sie erzeugt, und die 9.55 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Spiel21.05.2033
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
10 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Spielernoten23.05.2033
Amin Chiakha spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.77. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Enzo Le Fée, und der Trainer ließ es geschehen.
30 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ein 4‑0 gegen Mjondalen, ein Platz in der nächsten Runde und die stille Rechnung, die jeder Anhänger auf dem Heimweg anstellt: Wie viele noch bis zu einem Finale?
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Spielernoten16.05.2033
Doppelpack, und Nicola Rauti nimmt den Nachmittag mit — 9.51
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Nicola Rauti hat sie erzeugt, und die 9.51 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
7 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Alexander Zenti ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Spiel14.05.2033
Schon wieder etwas mitgenommen
5 Auswärtssiege in Serie für Bodo/Glimt. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Amin Chiakha stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
SpielernotenManuel Mendonça schlägt sie einen nach dem anderen
354Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
09.05.2033
Von unserem FußballkorrespondentenTriumph
Kader09.05.2033
Victor Torp verletzt sich am Kniebandapparat — 38 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 38 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Selten sah dieses Duell eine solche Vorstellung: 3‑0 gegen Odd — und es hätten mehr sein können.
Die Trainerbank09.05.2033
Leo Østigård: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kader09.05.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Amin Chiakha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Leo Østigård stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Note 8.75 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Victor Torp verletzt sich am Kniebandapparat — 45 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 45 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
4 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Manuel Mendonça und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Spiel30.04.2033
Schon wieder etwas mitgenommen
4 Auswärtssiege in Serie für Bodo/Glimt. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
Note 8.38. Es gibt Karrieren ohne einen einzigen solchen Nachmittag, und er hatte gerade einen — vor allen Augen bei Bodo/Glimt.
Spielernoten02.05.2033
Elijah Dijkstra spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.17. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Kurz notiert
VorstandBei Bodo/Glimt gehen 111% der Einnahmen an die Spieler
KaderDehmaine Tabibou gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Victor Torp verletzt sich am Kniebandapparat — 54 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 54 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader25.04.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Mattéo Tramoni, und der Trainer ließ es geschehen.
Victor Torp verletzt sich am Kniebandapparat — 61 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 61 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
7.98, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Alexander Zenti ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Manuel Mendonça stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kurz notiert
KaderAmin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
68 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Manuel Mendonça und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
8 Jungen rücken auf, und irgendwo im Gebäude erleben die Leute, die sie mit zwölf trainiert haben, still den besten Vormittag ihres Arbeitsjahres. Nichts davon taucht in einem Ergebnis auf, und genau dafür gibt es die Akademie.
SpielernotenAmin Chiakha spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
349Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
04.04.2033
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Kader04.04.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
76 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Platz 3 und 76 Punkte auf dem Konto. Das Wort spricht im Stadion noch niemand aus, und im Stadion denkt es jeder.
Vorstand04.04.2033
Frist verstrichen: 26 verpflichtet, 20 abgegeben
Damit sind die Geschäfte bei Bodo/Glimt erledigt, bis das Fenster wieder öffnet. Ob es gereicht hat, wird an Samstagen beantwortet und nicht in einer Kolumne, und der erste Samstag ist nah.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Edvard Pettersen meldet sich bei Bodo/Glimt zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Ignace Van Der Brempt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader04.04.2033
Amin Chiakha gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
VorstandBei Bodo/Glimt gehen 104% der Einnahmen an die Spieler
Die TrainerbankAmin Chiakha ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
348Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
28.03.2033
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Kader28.03.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
83 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 14 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Amin Chiakha stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
David Carmo und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Andreas Schjelderup darauf steht.
VorstandDas Nachwuchsband von Bodo/Glimt läuft weiter
347Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
21.03.2033
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Kader21.03.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
90 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Spiel17.03.2033
Ein europäischer Abend, den Bodo/Glimt nicht vergisst
2‑2 gegen AS Roma, unter Flutlicht, gegen Leute, die nicht dieselbe Sprache sprechen wie das Publikum. An solchen Abenden misst ein Verein sein Jahrzehnt, und es sind nie so viele, wie alle erwarten.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
97 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Stabaek wartet mit einem Trikot. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Mattéo Tramoni hat gerade bei Bodo/Glimt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Manuel Mendonça und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Bodo/Glimt bot $28.0K; Rosenborg sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
106 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Platz 3, 76 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Das Angebot ging diese Woche an Valerenga, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Bodo/Glimt ist mit einem Angebot zu Valerenga gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Noé Le Page ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
KaderEin Wechsel, den Mark Brink umsonst gemacht hätte
VorstandBei Bodo/Glimt gehen 102% der Einnahmen an die Spieler
344Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
28.02.2033
Von unserem FußballkorrespondentenTriumph
Kader28.02.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
113 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Spiel24.02.2033
Ein europäischer Abend, den Bodo/Glimt nicht vergisst
1‑0 gegen AS Roma, unter Flutlicht, gegen Leute, die nicht dieselbe Sprache sprechen wie das Publikum. An solchen Abenden misst ein Verein sein Jahrzehnt, und es sind nie so viele, wie alle erwarten.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Kader28.02.2033
Enzo Le Fée bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Enzo Le Fée hat gerade bei Bodo/Glimt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Haugesund wartet mit einem Trikot. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
7 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
120 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Kader21.02.2033
Simão Rocha bricht sich einen Knochen — 37 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 37 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Die Ablöse beträgt $5.6M, der Vertrag ist unterschrieben, und der Streit darüber, ob er das wert ist, kann beginnen. Valerenga hat hart verhandelt; wer dabei gewonnen hat, wird die Zeit zeigen.
Die Jagd auf Amin Chiakha endete damit, dass $5.1M den Besitzer wechselte und Rosenborg keine Gründe mehr für ein Nein hatte. Die Fans bewerten die Ablöse auf die einzig relevante Art: samstags.
Der Wechsel mit Valerenga ist in jeder Hinsicht abgeschlossen, außer der, die ihn auf den Platz bringt. In diesem Stadium geht nichts mehr schief, abgesehen von den Gelegenheiten, bei denen es doch passiert.
Das Angebot war weit entfernt und wurde fast ohne Diskussion abgelehnt. Ob das zweite genauso schnell abgelehnt wird, steht dahin.
Kader21.02.2033
Ein Wechsel, den Amin Chiakha umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Amin Chiakha lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Victor Torp
127 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Valerenga hat das Geld akzeptiert. Was Bodo/Glimt noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Rosenborg wollte nicht verkaufen, und die Zahl ist der Grund, warum sie es doch taten. $5.0M für Jacopo Fazzini — und die Erwartung, die mit ihm ankommt, mildert keine Eingewöhnungszeit.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Jacopo Fazzini lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
$2.8M waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und Rosenborg verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
Victor Torp verletzt sich am Kniebandapparat — 135 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 135 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Transferziele07.02.2033
Bei $5.0M sind sich die Vereine wegen Jacopo Fazzini einig
Rosenborg hat das Geld akzeptiert. Was Bodo/Glimt noch nicht hat, ist der Mann, und zwischen hier und dem Foto liegt ein Gespräch über das Gehalt, vor dem beiden Seiten graut.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
$5.1M liegen bei Rosenborg auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. David Abimbola lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
142 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 42 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Sindre Walle Egeli darauf steht.
Victor Torp verletzt sich am Kniebandapparat — 149 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 149 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Hindrin Chooly
93 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Manuel Mendonça und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader17.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Torp steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Die TrainerbankDer Trainer gibt Igor Tyjon ein Versprechen
337Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
10.01.2033
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Kader10.01.2033
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Hindrin Chooly
100 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Kader10.01.2033
Simão Rocha bricht sich einen Knochen — 83 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 83 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Paul Argney ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
22 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Die Trainerbank10.01.2033
Manuel Mendonça ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Bodo/Glimt sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
107 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Sorte Jahr, die damit endet, dass ein Name in einem Saal verlesen wird. Bodo/Glimt hatte jede Woche den Nutzen davon und hat jetzt das Problem, dass alle anderen es wissen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Jacob Pryts ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Die Trainerbank03.01.2033
Sindre Walle Egeli ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Bodo/Glimt sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Die TrainerbankMalachi Boateng sind Minuten versprochen worden
335Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
27.12.2032
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Kader27.12.2032
Hindrin Chooly verletzt sich am Kniebandapparat — 114 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 114 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Kader27.12.2032
Lars Odegaard bricht sich einen Knochen — 88 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 88 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Elijah Dijkstra und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Ignace Van Der Brempt darauf steht.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Leopold Wahlstedt hat sich das Datum notiert.
122 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
David Carmo stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Bodo/Glimt niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu David Carmo, und der Trainer ließ es geschehen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Andreas Schjelderup darauf steht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
6‑0 gegen Skonto und eine Leistung, die verändern wird, wie der Rest des Wettbewerbs über diesen Verein spricht. Rufe im internationalen Fußball entstehen an einzelnen Abenden, und dies war so einer.
Kader13.12.2032
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Hindrin Chooly
129 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Zwei Tore und eine 9.91 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Kader13.12.2032
Ein Bruch setzt Lars Odegaard 102 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Platz 3, 76 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Hindrin Chooly verletzt sich am Kniebandapparat — 136 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 136 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Qualifikation steht, und nächste Saison gehen die Flutlichter für etwas Größeres an. Eine Bühne für die Spieler, Sauerstoff für die Bilanz und ein Reisepass für alle anderen.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und Bodo/Glimt hatte den Nutzen davon.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Kader06.12.2032
Nicola Rauti bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Nicola Rauti hat gerade bei Bodo/Glimt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Kurz notiert
TransfermarktEine gut genutzte Saison in der Fremde für Mikael Anderson
Die TrainerbankSindre Walle Egeli ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die TrainerbankVinko Rozić bekommt es vom Trainer zu hören
1‑0. Im internationalen Fußball findet ein Verein heraus, was er wirklich ist — und Bodo/Glimt hat dieses Herausfinden gegen Novi Pazar gut überstanden.
Ausgeschieden, 0‑0 gegen Rosenborg — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
Kader29.11.2032
Ein Bruch setzt Lars Odegaard 117 Tage außer Gefecht
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Kader29.11.2032
Gegner verteidigen Ibrahim Adel inzwischen zu zweit
15 Tore und ein Saisonschnitt von 7.51 führen dazu. Die Räume von früher sind weg; er trifft trotzdem — das Zeichen der wirklich Guten.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Ola Brynhildsen hat gerade bei Bodo/Glimt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Manche Transfers brauchen eine Kampagne. Dieser brauchte ein Trikot mit der alten Nummer. Ola Brynhildsen ist wieder Spieler von Bodo/Glimt, und die Stadt hat ihre Geschichte des Sommers.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
SpielernotenFredrik Sjøvold schlägt sie einen nach dem anderen
Ein Saisonschnitt von 7.88, dahinter 29 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 17 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Das letzte Ligaspiel ist gespielt, die Tabelle hat aufgehört, sich zu bewegen: 76 Zähler. Am Montag beginnt der Sommer, und mit ihm der Streit darüber, was das alles bedeutet hat.
Spielernoten22.11.2032
Doppelpack, und Igor Tyjon nimmt den Nachmittag mit — 9.04
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Igor Tyjon hat sie erzeugt, und die 9.04 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Sindre Walle Egeli und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader15.11.2032
Victor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Bei Bodo/Glimt sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
0‑2 gegen Tottenham. Der internationale Fußball verzeiht nichts, was eine heimische Liga durchgehen lässt, und dies war ein Abend, an dem sich herausstellte, welche dieser Dinge der Verein noch mit sich herumträgt.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Trainerbank08.11.2032
Álvaro Núñez: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Fredrik Sjøvold traf, bekam eine 7.78 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ein Saisonschnitt von 7.52, dahinter 15 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
7.89, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Elijah Dijkstra stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
7 Tore. Beide Bänke sahen in der zweiten Halbzeit eher einander an als aufs Feld. Puristen werden sich über Bodo/Glimt und Molde gleichermaßen beschweren; alle anderen hatten einen wunderbaren Tag.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Die TrainerbankKein Platz für Victor Torp am großen Tag
326Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
25.10.2032
Von unserem FußballkorrespondentenZuversicht
Spiel21.10.2032
Ein europäischer Abend zum Vergessen für Bodo/Glimt
0‑5. Tottenham spielt diesen Fußball jedes Jahr, und das zeigte sich in jedem Teil des Platzes. Die Lektion ist teuer und für einen Verein in diesem Stadium wahrscheinlich nötig.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 48 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Igor Tyjon ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Ein Saisonschnitt von 7.47, dahinter 13 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Fredrik Sjøvold stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader25.10.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Torp steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Das Spiel, auf das sich der Rest der Liga mehr freut als die beiden Beteiligten. Beide wissen, dass ein Sieg die Saison verändert und eine Niederlage sie nicht beendet — genau das macht es so schwer zu spielen.
Der Trainer behielt sie da und sagte, was zu sagen war. Eine Antwort wird am Samstag erwartet; bleibt sie aus, wandern die Fragen eine Etage höher.
Die Trainerbank25.10.2032
Der Spielberichtsbogen sagte alles über Leo Østigård
Aufwärmleibchen, neunzig Minuten Zuschauen und am Ende ein Händedruck, der niemanden täuschte. Große Spiele zeigen, wem ein Trainer vertraut; dieses hat es Leo Østigård gezeigt.
Kurz notiert
SpielernotenAn David Carmo kam auf dem Platz niemand heran
17 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Ein Saisonschnitt von 7.88, dahinter 27 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
19 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 56 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 66 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Leo Østigård, und der Trainer ließ es geschehen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Joel Pohjanpalo und Bodo/Glimt einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Inzwischen 16 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Ein Saisonschnitt von 7.86, dahinter 26 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
7‑0 gegen Skonto, an einem Abend, der in diesem Verein eine Generation lang nacherzählt wird. Internationale Rufe entstehen an einzelnen Abenden, und dies war der Abend.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Jens Hjertø-Dahl, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
9 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Zwei Tore und eine 9.19 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Spielernoten04.10.2032
Doppelpack, und Victor Torp nimmt den Nachmittag mit — 8.47
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Victor Torp hat sie erzeugt, und die 8.47 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Kurz notiert
TransfermarktBenny reicht ein schriftliches Gesuch ein
SpielernotenEin Verteidigertor entscheidet es für Bodo/Glimt — 7.80
TransfermarktLuca D'Andrea steht mit einem Fuß draußen
25 Tore und ein Saisonschnitt von 7.82 führen dazu. Die Räume von früher sind weg; er trifft trotzdem — das Zeichen der wirklich Guten.
Spiel25.09.2032
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
18 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.01 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
12 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
4‑1 gegen Novi Pazar, an einem Abend, der in diesem Verein eine Generation lang nacherzählt wird. Internationale Rufe entstehen an einzelnen Abenden, und dies war der Abend.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
5‑1, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Spielernoten20.09.2032
Doppelpack, und Ibrahim Adel nimmt den Nachmittag mit — 9.18
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Ibrahim Adel hat sie erzeugt, und die 9.18 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Andreas Schjelderup hat sie erzeugt, und die 8.48 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Platz 3, 60 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Spiel19.09.2032
Schon wieder etwas mitgenommen
7 Auswärtssiege in Serie für Bodo/Glimt. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
Kurz notiert
SpielernotenVictor Torp, 33, dreht die Uhr zurück — 8.32
10 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ein Saisonschnitt von 7.73, dahinter 23 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
5‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Ibrahim Adel, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Der Transfer, der Igor Tyjon zu PSV gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei Bodo/Glimt zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Paul Argney ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader06.09.2032
Brayann Pereira gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Andreas Schjelderup darauf steht.
Kader06.09.2032
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Bodo/Glimt
6 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Kurz notiert
Vorstand85% der Einnahmen von Bodo/Glimt gehen in Gehälter
Die TrainerbankMalachi Boateng bekommt es vom Trainer zu hören
Die TrainerbankDavid Carmo bittet den Trainer um ein Gespräch
318Ausgabe
Bodo/Glimt Kurier
30.08.2032
Von unserem FußballkorrespondentenTriumph
Kader30.08.2032
Jens Hjertø-Dahl verletzt sich am Kniebandapparat — 17 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 17 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Bodo/Glimt offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ein Saisonschnitt von 7.68, dahinter 22 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Sindre Walle Egeli, an einem Nachmittag, an dem Bodo/Glimt schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Spiel28.08.2032
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
16 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Sindre Walle Egeli hat sie erzeugt, und die 9.58 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Sandefjord wartet mit einem Trikot. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
24 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Platz 3, 51 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Kurz notiert
SpielernotenDas Alter hat Victor Torp noch nicht eingeholt — 8.22
Jens Hjertø-Dahl verletzt sich am Kniebandapparat — 31 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 31 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Bodo/Glimt wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
4‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Spiel14.08.2032
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
15 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
38 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 133 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Inzwischen 6 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
45 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Bodo/Glimt verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 141 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
52 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Bodo/Glimt verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 10 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Valerenga wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 4‑1, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Bodo/Glimt war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Platz 3, 39 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Das Angebot von Halmstad für Brayann Pereira wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
4 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Kurz notiert
TransfermarktPaulo Roberto steht mit einem Fuß draußen
Stabaek ist draußen, Bodo/Glimt eine Runde weiter, 1‑0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
13 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Das Angebot von Odd für Jacob Pryts wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Ein Saisonschnitt von 7.45, dahinter 14 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Edvard Pettersen ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
3 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Der Name Brayann Pereira ist in Gesprächen gefallen, an denen Bodo/Glimt nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
12 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Spielernoten12.07.2032
Ein Verteidigertor entscheidet es für Bodo/Glimt — 7.89
1 für Nacho Martín, Note 7.89 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader12.07.2032
Victor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
SpielernotenNeunzig Minuten Victor Torp in Bestform
Die erste Niederlage nach 13 Spielen. Der Trainer wird sagen, sie musste irgendwann kommen; die Kabine wird sagen, nicht gegen Molde; die Anhänger werden die ganze Woche beides sagen, in dieser Reihenfolge.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader05.07.2032
Tim Braem kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Tim Braem hat es getan, bei Bodo/Glimt, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Fredrik Sjøvold stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Der Deal ist gestorben und hat jedes Versprechen, das in seinem Namen gemacht wurde, mitgenommen. Derselbe Eigentümer, dasselbe Budget, und deutlich weniger Geduld im Stadion.
Kurz notiert
VorstandBodo/Glimt einigen sich auf einen ablösefreien Wechsel von Tim Meyer
Die Serie ohne Niederlage steht bei 13. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Das Angebot von Aalborg für Nacho Martín wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Spiel26.06.2032
Bodo/Glimt machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
11 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Sindre Walle Egeli hatte seinen Teil zum 2-Tore-Polster beigetragen. Was danach kam, war kollektiv, und Stabaek durfte in ein Spiel zurück, das erledigt gewesen war.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Tete Morente ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Jede Serie endet an einem Nachmittag, den irgendwer als Pflichtaufgabe abgehakt hatte. Diese hielt 8 Spiele — lang genug, dass eine Stadt aufgehört hatte mitzuzählen, und kurz genug, dass sie sich genau merkt, wer sie beendet hat.
Ein Saisonschnitt von 7.37, dahinter 13 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Igor Tyjon ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Das Angebot von OB für Amine Sbaï wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Elijah Dijkstra und Bodo/Glimt einigen sich auf weitere 5 Jahre.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Elijah Dijkstra stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
10 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
7 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Platz 3, 25 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
Gelungene Dribblings: 24. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
David Carmo und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Der Name Amine Sbaï ist in Gesprächen gefallen, an denen Bodo/Glimt nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Kurz notiert
KaderVictor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
6 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Gelungene Dribblings: 22. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Ein Saisonschnitt von 7.33, dahinter 12 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
David Carmo und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Sindre Walle Egeli. 3‑1 gegen Sarpsborg 08 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Haugesund wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 9‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Bodo/Glimt war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
2 Tore, und das zweite entschied das Spiel. Note 8.64, und mit etwas Glück am kurzen Pfosten wäre ein drittes drin gewesen.
Spielernoten24.05.2032
Doppelpack, und Edvin Austbø nimmt den Nachmittag mit — 8.46
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Edvin Austbø hat sie erzeugt, und die 8.46 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Inzwischen 5 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
4 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Note 10.00 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
7 Tore in einem Spiel, Sindre Walle Egeli auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Bodo/Glimt und Mjondalen nicht mehr verlangen.
Mjondalen ist draußen, Bodo/Glimt eine Runde weiter, 6‑0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Manche Tore gewinnen ein Spiel, andere nehmen es jemandem weg. Edvin Austbø traf in der 85. Minute, Sandefjord dachte längst an die Heimfahrt, und Bodo/Glimt nahmen alles mit.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von Bodo/Glimt. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Hammarby läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Jacob Karlstrøm lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Sebastiaan Bornauw, und der Trainer ließ es geschehen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Bodo/Glimt hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kurz notiert
Die TrainerbankFredrik Sjøvold wird aufgestellt, wenn es zählt
Tromso wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 4‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Bodo/Glimt war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Spielernoten19.04.2032
Doppelpack, und Edvin Austbø nimmt den Nachmittag mit — 9.17
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Edvin Austbø hat sie erzeugt, und die 9.17 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Bodo/Glimt erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Bodo/Glimt schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Gábor Szalai ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Bodo/Glimt hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Vorstand12.04.2032
11 Akademiespieler erhalten bei Bodo/Glimt Profinummern
Der Morgen, an dem der Weg aufhört, eine Broschüre zu sein, und zu einer Aufstellung wird. Die meisten von ihnen sind in drei Jahren nicht mehr da; alle haben den schweren Teil bereits hinter sich, nämlich bis heute zu kommen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Nichts unterschrieben, nichts dementiert, und plötzlich achten sehr viele Leute sehr genau auf ihre Worte. Wer so etwas schon erlebt hat, weiß: Der leise Teil dauert Monate.
Der Name Elijah Dijkstra ist in Gesprächen gefallen, an denen Bodo/Glimt nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Vorstand05.04.2032
Bodo/Glimt schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
19 rein und 20 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader05.04.2032
Noé Le Page kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Noé Le Page hat es getan, bei Bodo/Glimt, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Djurgarden hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Fernando Medrano lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Abdelkabir Abqar stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader29.03.2032
Victor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei Bodo/Glimt, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Das Angebot von IFK Norrkoping für Elijah Dijkstra wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Brayann Pereira lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Valerenga wird ihn bis Juni weiter aufstellen und danach nichts für ihn bekommen. Brodie Spencer hat einen Wechsel zu Bodo/Glimt vorab vereinbart, und die Einzigen, die dabei verlieren, sind die, die den Vertrag auslaufen ließen.
Kader22.03.2032
8 Spieler von Bodo/Glimt bei ihren Nationalmannschaften
Zwei Wochen lang wird es still auf dem Trainingsgelände. 8 Mann sind losgezogen, um die Spieler von jemand anderem zu sein, und dem Trainer bleiben die, die niemand angerufen hat.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Flamengo behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader15.03.2032
Ein Wechsel, den Denis Lacroix umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Denis Lacroix lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Monatelang passiert nichts, und dann steht er einfach da, ohne Ablöse, weil er einen Vorvertrag unterschrieben hat, während er noch für jemand anderen spielte. Es ist die undramatischste Art, einen Fußballer zu holen, und oft die klügste.
Kader15.03.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Torp steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Kader16 neue Gesichter — Bodo/Glimt lernt sich noch kennen
85 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Das Angebot ging diese Woche an Flamengo, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Das Angebot von Hammarby für Leopold Wahlstedt wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Leopold Wahlstedt lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Bodo/Glimt hat ihn als etwas anderes gehört.
Fredrik Sjøvold stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Der Deal ist auseinandergefallen und hat jedes daran hängende Versprechen mitgenommen. Gleicher Eigentümer, gleiches Budget und deutlich weniger Geduld auf den Rängen.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Thomas Jørgensen hat sich für den Sommer mit Molde geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Kader01.03.2032
Stephen McMullan kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Stephen McMullan hat es getan, bei Bodo/Glimt, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Kader01.03.2032
Victor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Andreas Schjelderup kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Kurz notiert
Die TrainerbankFredrik Sjøvold ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Bodo/Glimt fragte, und Viking sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Bodo/Glimt bot $2.8M; Bari sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Ignace Van Der Brempt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Tete Morente hat sich für den Sommer mit Rosenborg geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Jesper Reitan-Sunde hat gerade bei Bodo/Glimt unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Kurz notiert
KaderVictor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Stromsgodset wartet mit einem Trikot. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Valerenga behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
„Es war nicht das Richtige für mich. Ich werde das niemandem erklären außer den Leuten, denen ich eine Erklärung schulde.“ Ein zwischen zwei Vereinen vereinbarter Wechsel, und ein Spieler, der es ablehnte, Teil davon zu sein.
Bodo/Glimt fragte, und Molde sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
$2.8M liegen bei Bari auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Kader16.02.2032
Ein Wechsel, den Peter Vindahl umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Peter Vindahl lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Ignace Van Der Brempt und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
85 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Bodo/Glimt haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Das Angebot von Helsingborg für Álvaro Núñez wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Adu Ares hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Sindre Walle Egeli lebt diese Version bei Bodo/Glimt, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Bodo/Glimt können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Vegard Riise hat sich für den Sommer mit Mjondalen geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Bodo/Glimt bot $480.0K; Molde sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader02.02.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Torp steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Trainerbank02.02.2032
Fredrik Sjøvold ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Bodo/Glimt sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Bruno Rodrigues, und der Trainer ließ es geschehen.
Ein Monat, in dem jedes Gerücht möglich ist und die meisten Unsinn sind. Der Trainer hat eine Liste, der Vorstand hat eine Zahl, und keiner verrät dem anderen alles davon.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Bodo/Glimt hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader26.01.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Tete Morente steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Giacomo Calò, und der Trainer ließ es geschehen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Ryan Kent trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Bodo/Glimt unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Kurz notiert
TransfermarktWeiterhin keine Unterschrift von Tete Morente
VorstandDas Nachwuchsband von Bodo/Glimt läuft weiter
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Mikael Anderson ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Bodo/Glimt diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Wegen Clement Bischoff klingelt wieder das Telefon, und diesmal ist Piast am anderen Ende. Bodo/Glimt hört höflich zu und verspricht nichts.
Kader19.01.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Bodo/Glimt darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Torp steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Andreas Schjelderup darauf steht.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Bodo/Glimt tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Paulo Roberto will internationalen Fußball; ob Bodo/Glimt das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
George Pickford stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Yago Santiago, und der Trainer ließ es geschehen.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Edvin Austbø darauf steht.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und Bodo/Glimt hatte den Nutzen davon.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Zakaria Eddahchouri ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
Fredrik Sjøvold und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Medizinabteilung bestätigt 17 Tage Pause für Federico Baschirotto — ein ganzer Plan, der auf ihm aufbaute, muss neu entworfen werden.
Kader05.01.2032
Tete Morente gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Bodo/Glimt, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Magnus Sjøeng.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Fredrik Sjøvold darauf steht.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Yago Santiago trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Igor Tyjon ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Bodo/Glimt hat der Abschied leise begonnen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Bodo/Glimt — und es wird nicht zurückgezogen.
Ignace Van Der Brempt stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader29.12.2031
Victor Torp gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Bei Bodo/Glimt sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Bodo/Glimt, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Alexander Zenti.
„Ich bin nicht hergekommen, um mich vor Leuten aufzuwärmen.“ Irgendwann läuft sein Vertrag aus, er kann die Wochen zählen, und Bodo/Glimt muss ihm einen Grund zum Bleiben geben oder einen Ausgang.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Patrick Selnaes hat sich für den Sommer mit Stromsgodset geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Sebastiaan Bornauw und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Victor Torp stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: Bodo/Glimt hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Bodo/Glimt sagte Clement Bischoff, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
85 Zähler, und der Rest der Liga schaut nach oben. Jede Mannschaft, die am Ende Erster wird, verbringt die Saison damit, so zu tun, als denke sie nicht daran, und diese hat damit angefangen.
Kader15.12.2031
Gegner verteidigen Edvin Austbø inzwischen zu zweit
21 Tore und ein Saisonschnitt von 7.67 führen dazu. Die Räume von früher sind weg; er trifft trotzdem — das Zeichen der wirklich Guten.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Bodo/Glimt hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Bodo/Glimt spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Fredrik Sjøvold stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Kader15.12.2031
Tete Morente gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Kurz notiert
Die TrainerbankDas Urteil des Trainers
Die TrainerbankÁlvaro Núñez für das grosse Spiel gestrichen