Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Kirill Polkhovskiy ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Volna Pinsk hat der Abschied leise begonnen.
Volna Pinsk hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Naftan, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Kirill Kovalevich hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Der Trainer behielt sie da und sagte, was zu sagen war. Eine Antwort wird am Samstag erwartet; bleibt sie aus, wandern die Fragen eine Etage höher.
Kader31.08.2026
14 neue Gesichter — Volna Pinsk lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
0‑2 gegen Dinamo Minsk, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
3‑0, und das Ergebnis schmeichelte niemandem – es hätte noch ein, zwei Tore mehr vertragen, ohne dass sich jemand beschwert hätte. Für solche Nachmittage kommen die Leute.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Volna Pinsk spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Yaroslav Oreshkevich hat sich für den Sommer mit Naftan geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Vitaliy Kibuk und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Yaroslav Oreshkevich ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Volna Pinsk hat der Abschied leise begonnen.
Note 7.67 mit 21, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Anton Susha hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Vitaliy Kibuk und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Stanislav Letsko hat sich für den Sommer mit Dinamo Brest geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Vitaliy Kibuk stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Neman behält seinen Mann, und Volna Pinsk kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Artem Laptev hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Andrei Martynovich ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Vereine geben Vermögen für die Suche nach Spielern aus und finden gelegentlich einen den Flur hinunter. Anton Volodko ist so einer, und der Empfang bei seinem ersten Einsatz wird von anderer Art sein als der jedes Neuzugangs.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Maxim Grechikha, und der Trainer ließ es geschehen.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Volna Pinsk spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Volna Pinsk diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Artem Polshakov lebt diese Version bei Volna Pinsk, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader03.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Volna Pinsk darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Anton Susha steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vorstand03.08.2026
In der Kabine von Volna Pinsk ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Volna Pinsk, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Vitaliy Kibuk.
Kurz notiert
KaderZu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei Volna Pinsk