83 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. Young Boys verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
St. Gallen kommt weiter, Young Boys fährt heim, 1‑1 das Ergebnis, das es entschied. Die Kabine wird nun die Liga zur Priorität erklären, denn genau das sagen Kabinen in solchen Momenten.
Ein Elfmeterschießen bleibt durch sein Ende in Erinnerung, und dieses endet mit Niklas Hedl: 1 gehalten – und ein Publikum, das jeden einzelnen davon noch in zwanzig Jahren nacherzählen wird.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Young Boys schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Young Boys spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Tobias Gulliksen und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Young Boys ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Kader21.03.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Facinet Conté steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Facinet Conté zum Exempel
119 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Young Boys verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Das Angebot von Lugano für Alvyn Sanches wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Trainerbank14.02.2033
Derrick Köhn: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Young Boys schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Juan Gauto ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Young Boys hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Young Boys hat ihn als etwas anderes gehört.
Kader14.02.2033
Ein Wechsel, den Jorge Salinas umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Jorge Salinas lebt diese Version bei Young Boys, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader14.02.2033
Facinet Conté gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tobias Gulliksen, und der Trainer ließ es geschehen.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Young Boys ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Thun hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um Young Boys haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
Kader07.02.2033
Anton Kade bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Anton Kade hat gerade bei Young Boys unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Vorstand07.02.2033
Frist verstrichen: 3 verpflichtet, 10 abgegeben
Damit sind die Geschäfte bei Young Boys erledigt, bis das Fenster wieder öffnet. Ob es gereicht hat, wird an Samstagen beantwortet und nicht in einer Kolumne, und der erste Samstag ist nah.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Young Boys tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Young Boys hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Lukas Ullrich bindet sich für weitere 5 Jahre an Young Boys.
Kader07.02.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Facinet Conté steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Laurin Ulrich zum Exempel
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Alvyn Sanches hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Young Boys können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Trainerbank31.01.2033
Dawda Camara: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Young Boys schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Young Boys hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Tobias Gulliksen und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader31.01.2033
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Facinet Conté steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Jacopo Fazzini wurde etwas gesagt, und dann ist es passiert. In dieser Branche gilt das als bemerkenswert, und die Kabine hat es schneller bemerkt, als es jeder Anhänger gekonnt hätte.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Young Boys hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Young Boys wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Alexander Prass will internationalen Fußball; ob Young Boys das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Facinet Conté stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Facinet Conté, und der Trainer ließ es geschehen.
Mouhamadou Sarr stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kurz notiert
Kader14 neue Gesichter — Young Boys lernt sich noch kennen
Die TrainerbankEin eingelöstes Versprechen für Javi Castro
Young Boys machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
24 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Young Boys spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Zwei Tore und eine 8.49 dazu. Stürmer werden an solchen Nachmittagen gemessen und an weit weniger davon erinnert, als man glaubt.
Kader22.11.2032
Ismaël Seoné bekommt den Wechsel, den er immer wollte
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Ismaël Seoné hat gerade bei Young Boys unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Alexander Prass will internationalen Fußball; ob Young Boys das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Die Serie ohne Niederlage steht bei 8. Manche Spiele waren Siege, manche waren Fluchten, aber eine Mannschaft, die sich weigert zu verlieren, ist eine Mannschaft, über die andere Kabinen reden.
Kader22.11.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dawda Camara steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Yverdon ist draußen, Young Boys eine Runde weiter, 4‑0 das letzte Wort. Der Turnierbaum öffnet sich ein wenig, und jeder erlaubt sich einen Blick darauf.
Spielernoten01.11.2032
Doppelpack, und Igor Miladinović nimmt den Nachmittag mit — 8.22
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Igor Miladinović hat sie erzeugt, und die 8.22 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Young Boys erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Ibrahim Salah ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Young Boys hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Young Boys hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Schwung lässt sich nicht kaufen und schnell verlieren — Young Boys hat davon gerade 3 Siege am Stück.
Kader01.11.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Dawda Camara steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
19 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Young Boys spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Niklas Hedl will internationalen Fußball; ob Young Boys das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Allen Obando stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Als Nächstes Basel, was eine Woche bedeutet, die am Montag beginnt. Alles andere auf dieser Seite ist bis Samstag vergessen; dieses Spiel wird ein Jahr lang nicht vergessen.
Igor Miladinović und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Young Boys spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Young Boys können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Alles war vereinbart, bis es das nicht mehr war, und Janis Antiste meldet sich bei Young Boys zurück, mit einem Sommer zum Vergessen. Keiner der beiden Vereine sagt, wer vom Tisch aufgestanden ist.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Alexander Prass will internationalen Fußball; ob Young Boys das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kader20.09.2032
Allen Obando gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Zurich wartet mit einem Trikot. Bei Young Boys tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
Young Boys fragte, und Greuther Fürth sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Jetzt 11 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
14 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Young Boys spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Transferziele26.07.2032
Ablöse geklärt, jetzt die Bedingungen für Shkëlqim Vladi
Young Boys und Lausanne-Sport haben sich auf $340.0K verständigt. Der Rest gehört dem Spieler und seinem Berater, und ein Anhänger, der so etwas schon einmal verfolgt hat, kauft das Trikot noch nicht.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Young Boys — und es wird nicht zurückgezogen.
Kurz notiert
KaderEin Wechsel, den Théo Magnin umsonst gemacht hätte
„Ich habe zugehört, ich habe darüber nachgedacht, und ich bleibe. Das ist die ganze Geschichte.“ Die Vereine hatten sich auf eine Ablöse geeinigt. Lars Villiger hatte nicht eingewilligt zu gehen, und das erwies sich als der entscheidende Teil.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Young Boys hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Young Boys — und es wird nicht zurückgezogen.
Das Angebot von Zurich für Anthony Racioppi wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Young Boys diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Allen Obando stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Christian Mawissa darauf steht.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Young Boys unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Young Boys offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Juan-José Perea ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Young Boys hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Young Boys hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Kader03.05.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Allen Obando steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu Young Boys, und 4 Einsätze in 40 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Igor Miladinović und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Jacopo Fazzini darauf steht.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei Young Boys unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
Kurz notiert
Die TrainerbankBreel Embolo bittet den Trainer um ein Gespräch
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Winterthur wartet mit einem Trikot. Bei Young Boys tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Young Boys können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot war weit entfernt und wurde fast ohne Diskussion abgelehnt. Ob das zweite genauso schnell abgelehnt wird, steht dahin.
Vorstand02.02.2032
Young Boys schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
1 rein und 7 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
„Hier steht niemand über einer Ansage.“ Ein Name fiel nicht, aber die Kabine kann zählen, und alle Zuhörer konnten es auch.
Kader02.02.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Hugo Picard steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Andu Kelati und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kurz notiert
Die TrainerbankJacopo Fazzini wird aufgestellt, wenn es zählt
KaderSchluss mit der Nationalmannschaft für Eray Cömert
Die TrainerbankHerba Guirassy bittet den Trainer um ein Gespräch
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Young Boys hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
Fußballer werden so oft nach dem Verein ihrer Kindheit gefragt, dass niemand mehr auf die Antwort hört. Alexander Prass hat gerade bei Young Boys unterschrieben — und diesmal zählte die Antwort.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Young Boys spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Alexander Prass und Young Boys einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader26.01.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Young Boys darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Allen Obando steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
13 Tore in 19 Spielen bei Ponte Preta — Zahlen, die schneller nach Hause reisen als er. Bei Young Boys pflegt jemand jeden Montag eine Tabelle, und sie liest sich jede Woche besser.
Andu Kelati und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Das Letzte an einem Transfer, das noch mit dem Spieler zu tun hat, ist seine Unterschrift unter seine eigenen Bedingungen, und die steht. Nürnberg hat ihn verloren, bis auf den Papierkram.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Nürnberg — und es wird nicht zurückgezogen.
Bedingungen wurden angeboten und abgelehnt. Ob es am Gehalt lag, an der Rolle oder an der Stadt, sagt bei Köln niemand, und bei Nürnberg macht das Raten niemandem Spaß.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Leonel Cardozo ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Nürnberg hat der Abschied leise begonnen.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Leonel Cardozo hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Fréderic Soelle Soelle und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader30.06.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Nürnberg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Deniz Zeitler steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Nürnberg können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Festim Shatri ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Nürnberg hat der Abschied leise begonnen.
Nürnberg fragte, und Köln sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Das Angebot von Mainz 05 für Konstantin Heide wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Festim Shatri hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Exequiel Zeballos und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader09.06.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Nürnberg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Deniz Zeitler steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Nürnberg hat Alexander Prass deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Nürnberg — und es wird nicht zurückgezogen.
Kader02.06.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Nürnberg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Julian Justvan steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Nürnberg weiß man das.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von Nürnberg hat Dmytro Bogdanov deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Yastin Cuevas will internationalen Fußball; ob Nürnberg das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
Kurz notiert
TransfermarktAlexander Prass kehrt von einer geglückten Leihe zurück
Platz 14, 35 Zähler. Jede Saison ist eine Geschichte, und dies ist ihre letzte Zeile; der Verein hat jetzt drei Monate, um zu entscheiden, wovon die nächste handelt.
Die Trainerbank12.05.2031
Srđan Kuzmić: Das war mir anders versprochen worden
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Eintracht Braunschweig schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Eintracht Braunschweig können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Eintracht Braunschweig spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Alexander Prass stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mehmet Aydın steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Luca Schuler, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Christoph Schumacher nach dem 0‑0, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
Platz 8, 50 Zähler. Jede Saison ist eine Geschichte, und dies ist ihre letzte Zeile; der Verein hat jetzt drei Monate, um zu entscheiden, wovon die nächste handelt.
Exequiel Zeballos und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader12.05.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Nürnberg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Deniz Zeitler steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Nürnberg ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Juan Ríos nach dem 0‑1, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Gelungene Dribblings: 14. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. Nürnberg sagte Kassim Mnamdji, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Kurz notiert
Die TrainerbankIm Plan war kein Platz für Deniz Zeitler