Robin Hranáč verletzt sich am Kniebandapparat — 56 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 56 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
4‑1 — und die Schlagzeilen gehörten Fisnik Asllani, an einem Nachmittag, an dem TSG Hoffenheim schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Jetzt 10 Spiele ungeschlagen. Manche wurden erarbeitet, manche überstanden — aber es entsteht eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten sind das Schwerste, wogegen man im Fußball spielen kann.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Oliver Baumann stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ein Saisonschnitt von 7.07 in einem Alter, in dem die meisten seines Jahrgangs noch in der Jugend spielen. TSG Hoffenheim weiss, was da heranwächst — und inzwischen wissen es auch alle anderen.
Die TrainerbankWouter Burger bekommt es vom Trainer zu hören
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
Frühere Ausgaben
17Ausgabe
TSG Hoffenheim Post
23.11.2026
Von unserem FußballkorrespondentenRuhig
Kader23.11.2026
Robin Hranáč verletzt sich am Kniebandapparat — 64 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 64 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ein Elfmeterschießen bleibt durch sein Ende in Erinnerung, und dieses endet mit Oliver Baumann: 1 gehalten – und ein Publikum, das jeden einzelnen davon noch in zwanzig Jahren nacherzählen wird.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Gelungene Dribblings: 17. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Elf Meter, ein ganzes Stadion hält den Atem an, und der Ball ging nicht hinein. Für den nächsten wird er sich wieder melden, und das ist das Einzige, was man tun kann.
Die Trainerbank23.11.2026
Oliver Baumann ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei TSG Hoffenheim sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
Kurz notiert
Die TrainerbankWouter Burger klopft an die Tür des Trainers
Die TrainerbankMarc Schubert: „Wir müssen besser werden“
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Robin Hranáč
73 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. TSG Hoffenheim verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Oliver Baumann und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Patrick Wimmer stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Note 8.08 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Minute 90, gegen Union Berlin, und ein Tor, das sich für alle Gebliebenen wie ein Sieg anfühlte. Es war ein Unentschieden. Niemand, der das Stadion verließ, wird es so nennen.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
81 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. TSG Hoffenheim verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Note 7.80 mit 21, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Inzwischen 3 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Oliver Baumann und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Vereine geben Vermögen für die Suche nach Spielern aus und finden gelegentlich einen den Flur hinunter. Hans Krause ist so einer, und der Empfang bei seinem ersten Einsatz wird von anderer Art sein als der jedes Neuzugangs.
Ein 1‑0 gegen Heidenheim, erarbeitet statt geschenkt – und die Sorte Nachmittag, nach der alle über die nächste Woche reden statt über diese.
Kader09.11.2026
Patrick Wimmer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
89 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. TSG Hoffenheim verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Spielernoten02.11.2026
Adam Daghim, 21, spielt, als wäre er seit Jahren hier — 8.13
Eine 8.13 bedeutet neben dem Namen eines Neunundzwanzigjährigen das eine und neben dem eines 21-Jährigen etwas völlig anderes. Im Stadion musste das niemandem erklärt werden.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei TSG Hoffenheim hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Oliver Baumann stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Er ist 21, sein Schnitt liegt bei 7.03 — und die älteren Profis haben angefangen, ihm in den schweren Minuten den Ball zu geben. Der letzte Teil ist der eigentliche Scouting-Bericht.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu TSG Hoffenheim, und 5 Einsätze in 12 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
99 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. TSG Hoffenheim verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Spielernoten26.10.2026
Doppelpack, und Adam Daghim nimmt den Nachmittag mit — 9.03
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Adam Daghim hat sie erzeugt, und die 9.03 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Mit 35 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.08 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Gelungene Dribblings: 22. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Am Ende stand ein 3‑1, und es war der Nachmittag von Adam Daghim: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei TSG Hoffenheim bleiben.
Mit 21 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Patrick Wimmer stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ein Gegentor ist das eine; die Reaktion sagt etwas über eine Kabine. Adam Daghim stellte für TSG Hoffenheim binnen 4 Minuten den Ausgleich her, und Eintracht Frankfurt durfte nie mit einer Führung spielen.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Blick von der Bank
AusblickFür TSG Hoffenheim kommt die Prüfung gegen die Besten
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Robin Hranáč
107 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. TSG Hoffenheim verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Oliver Baumann und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader19.10.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von TSG Hoffenheim darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Patrick Wimmer steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Minute 88, gegen Köln, und ein Tor, das sich für alle Gebliebenen wie ein Sieg anfühlte. Es war ein Unentschieden. Niemand, der das Stadion verließ, wird es so nennen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Max Moerstedt, und der Trainer ließ es geschehen.
Kader19.10.2026
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei TSG Hoffenheim
10 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 1‑1 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Kurz notiert
Die TrainerbankGerade ist jemand anderes besser als Adam Dźwigała
LeihspielerDie Leihe von Lúkas Petersson misst sich daran, dass nichts passiert
11Ausgabe
TSG Hoffenheim Post
12.10.2026
Von unserem FußballkorrespondentenRuhig
Kader12.10.2026
Robin Hranáč verletzt sich am Kniebandapparat — 116 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 116 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
7.99, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
Oliver Baumann und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Gelungene Dribblings: 18. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader12.10.2026
5 Spieler von TSG Hoffenheim bei ihren Nationalmannschaften
Zwei Wochen lang wird es still auf dem Trainingsgelände. 5 Mann sind losgezogen, um die Spieler von jemand anderem zu sein, und dem Trainer bleiben die, die niemand angerufen hat.
Es brauchte einen Treffer von Alexander Prass, um überhaupt etwas mitzunehmen: 1‑1 gegen SC Freiburg — und die halbe Kabine nennt es einen gewonnenen Punkt.
Kader12.10.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von TSG Hoffenheim darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mats Rots steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank12.10.2026
Das Urteil des Trainers
„Ich bin frustriert, ganz ehrlich. Wir haben genug getan, um zu gewinnen, und wir haben nicht gewonnen.“ Marc Schubert versteckte es nach dem 1‑1 nicht, und in der Kabine von TSG Hoffenheim tat es auch niemand.
Kurz notiert
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Adam Dźwigała eingeholt
125 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. TSG Hoffenheim verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Spiel03.10.2026
Fisnik Asllani entscheidet es, als längst abgepfiffen sein sollte
97 Minuten gespielt. Fisnik Asllani fand den Abschluss in einer Zeit, die es nur wegen früherer Unterbrechungen gab, und Hamburger SV verlor den Punkt in einer einzigen Bewegung.
2 Tore, und das zweite entschied das Spiel. Note 9.07, und mit etwas Glück am kurzen Pfosten wäre ein drittes drin gewesen.
Spielernoten05.10.2026
Keine Spur von Nerven bei Adam Daghim mit 21 — 8.72
Das Schwerste daran, mit 21 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Adam Daghim brauchte keine: 8.72, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Gelungene Dribblings: 23. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Oliver Baumann stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 20-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Cole Campbell hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Die TrainerbankDer Trainer macht Adam Dźwigała zum Exempel
9Ausgabe
TSG Hoffenheim Post
28.09.2026
Von unserem FußballkorrespondentenRuhig
Kader28.09.2026
Robin Hranáč verletzt sich am Kniebandapparat — 133 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 133 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob TSG Hoffenheim ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Gelungene Dribblings: 20. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
VfB Stuttgart nahm die Punkte mit; die Niederlage mit 1‑2 wird auf den Rängen Erklärungsbedarf wecken.
Kader28.09.2026
Patrick Wimmer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Tobias Schreiber und TSG Hoffenheim einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Robin Hranáč verletzt sich am Kniebandapparat — 140 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 140 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Gelungene Dribblings: 28. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Spielernoten21.09.2026
Keine Spur von Nerven bei Adam Daghim mit 20 — 7.70
Das Schwerste daran, mit 20 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Adam Daghim brauchte keine: 7.70, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Wouter Burger traf, bekam eine 7.71 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Oliver Baumann und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Nicolás Milesi lebt diese Version bei TSG Hoffenheim, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Spielernoten21.09.2026
Fisnik Asllani spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.30. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Max Moerstedt zum Exempel
KaderZu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim fragte, und Borussia Dortmund sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Oliver Baumann und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Vereine geben Vermögen für die Suche nach Spielern aus und finden gelegentlich einen den Flur hinunter. Tobias Schreiber ist so einer, und der Empfang bei seinem ersten Einsatz wird von anderer Art sein als der jedes Neuzugangs.
Kader14.09.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von TSG Hoffenheim darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Patrick Wimmer steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑2, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Kurz notiert
Die TrainerbankDer Trainer macht Nikita Iosifov zum Exempel
Die TrainerbankDie Formtabelle hat Adam Dźwigała eingeholt
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 6 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 16 kamen, 3 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
Oliver Baumann stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Patrick Wimmer stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
5 Nationalspieler sind ein Kompliment für den Kader und ein Kopfschmerz für den Mann, der ihn führt. In zwei Wochen bekommt er sie zurück, müde und in unterschiedlichem Zustand.
Die Trainerbank07.09.2026
Der Blick von der Bank
„Wir haben nicht verloren. In manchen Wochen ist das alles, was man bekommt, und mir ist der Punkt lieber als keiner.“ Marc Schubert wählte die halbvolle Lesart des 0‑0; die Anhänger nahmen die andere mit nach Hause.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
$11.7M waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und Union Berlin verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Abwehr. 7 Paraden, mehrere davon von der Sorte, die niemand erwartet, und zehn Feldspieler, die ihm ein Getränk schulden.
Gelungene Dribblings: 27. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.92 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Max Moerstedt und TSG Hoffenheim einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 18-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Nathan De Cat hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
TSG Hoffenheim fragte, und Porto sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Das Angebot ging diese Woche an Union Berlin, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Oliver Baumann und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Kader24.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von TSG Hoffenheim darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Patrick Wimmer steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Daniel Albrecht und TSG Hoffenheim einigen sich auf weitere 3 Jahre.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei TSG Hoffenheim, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Nikita Iosifov.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei TSG Hoffenheim jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
Transfermarkt24.08.2026
Adam Daghim wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Adam Daghim taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. TSG Hoffenheim schweigt, und das sagt genug.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei TSG Hoffenheim, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
TSG Hoffenheim fragte, und Athletic Bilbao sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
VfL Wolfsburg zahlt $18.5M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ Botosani hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
Kader17.08.2026
Adam Dźwigała kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Adam Dźwigała hat es getan, bei TSG Hoffenheim, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Oliver Baumann und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader17.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von TSG Hoffenheim darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Patrick Wimmer steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die TSG Hoffenheim spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei TSG Hoffenheim, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Adam Dźwigała.
Mit so einem Transfer verkauft niemand eine Dauerkarte. Jeder Trainer, der einen schlechten Oktober erlebt hat, will ihn trotzdem, und TSG Hoffenheim haben ihren früh geholt.
Kurz notiert
Die TrainerbankDaniel Albrecht bittet den Trainer um ein Gespräch
TSG Hoffenheim fragte, und Mainz 05 sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Das Angebot ging diese Woche an Bayer Leverkusen, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Wouter Burger und TSG Hoffenheim einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei TSG Hoffenheim diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Wouter Burger, und der Trainer ließ es geschehen.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Paul Schmitt ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Kurz notiert
Kader6 neue Gesichter — TSG Hoffenheim lernt sich noch kennen
Das Angebot ging diese Woche an Villarreal, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. RB Leipzig behält seinen Mann, und TSG Hoffenheim kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
12 Spielzeiten und 545 Einsätze, alle hier. Solche Laufbahnen werden nicht entworfen; sie passieren einer bestimmten Sorte Mann in einer bestimmten Sorte Verein, und diese Stadt hat einen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei TSG Hoffenheim hat ihn als etwas anderes gehört.
Oliver Baumann stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Patrick Wimmer gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Noch immer liegt kein Angebot auf dem Tisch, und der Vertrag von Vladimír Coufal wird kürzer und kürzer. In der Sprache der Chefetage hört ein so langes Schweigen auf, ein Versehen zu sein — und fängt an, eine Antwort zu sein.