Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Blau-Weiß Linz spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Nikola Paunović hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Thomas Schiestl und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Osaze Urhoghide stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. St. Pölten behält seinen Mann, und Blau-Weiß Linz kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Yusuf Demir, und der Trainer ließ es geschehen.
Note 7.75 nach einem Nachmittag, den er vom ersten bis zum letzten Pfiff durchlief. Was bei Blau-Weiß Linz sonst schieflief — den besten Mann auf dem Platz hatten sie.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Thomas Campaniello, an einem Nachmittag, an dem Blau-Weiß Linz schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.22 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Blau-Weiß Linz spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Osaze Urhoghide und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei Blau-Weiß Linz niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Simon Harrasser stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Thomas Schiestl stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader15.11.2032
Yehia Mostafa kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Yehia Mostafa hat es getan, bei Blau-Weiß Linz, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Demián Núñez stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Blau-Weiß Linz weiß man das.
Jeder Trainer hat im Kopf eine kurze Liste der Männer, die er auf dem Platz haben will, wenn es ernst wird, und sie wird nie veröffentlicht. Die Aufstellungen für die großen Nachmittage sagen, dass Simon Seidl darauf steht.
Fabrizio Brignani kommt mit 34, hat nichts mehr zu beweisen und einiges weiterzugeben. Beine sind die Währung der Jungen; zu wissen, wo man stehen muss, altert nicht.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Simon Seidl. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
AusblickEdvin Ramić trifft auf seinen alten Verein
Sturm Graz kommt weiter, Blau-Weiß Linz fährt heim, 1‑5 das Ergebnis, das es entschied. Die Kabine wird nun die Liga zur Priorität erklären, denn genau das sagen Kabinen in solchen Momenten.
1:5. Aus einem Pokal auszuscheiden ist ein Nachmittag; so auszuscheiden ist eine Woche voller Anrufe in Fansendungen, und der Trainer wird jeden einzelnen hören.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Spielernoten08.11.2032
Ein Verteidigertor entscheidet es für Blau-Weiß Linz — 7.08
1 für Nemanja Vidojević, Note 7.08 — und der Name eines Innenverteidigers in dem Teil des Berichts, in den er sonst nur aus Versehen gerät. In der Kabine wird man ihn einen Monat lang daran erinnern.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Mücahit İbrahimoğlu lebt diese Version bei Blau-Weiß Linz, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Levente Szabó und Blau-Weiß Linz einigen sich auf weitere 3 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Simon Harrasser und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
6 Tore in einem Spiel, Nemanja Vidojević auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von Blau-Weiß Linz und Sturm Graz nicht mehr verlangen.
19 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Blau-Weiß Linz verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Blau-Weiß Linz — und es wird nicht zurückgezogen.
Das ist keine Rotation. Elscha Furaha gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so als ob.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Blau-Weiß Linz erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Nemanja Vidojević ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Blau-Weiß Linz hat der Abschied leise begonnen.
Thomas Schiestl und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob Blau-Weiß Linz ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Kader11.10.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Blau-Weiß Linz darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Abubakr Barry steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kader11.10.2032
7 neue Gesichter — Blau-Weiß Linz lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
Philipp Sabitzer verletzt sich am Kniebandapparat — 40 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 40 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Selten sah dieses Duell eine solche Vorstellung: 3‑0 gegen Young Violets — und es hätten mehr sein können.
Spielernoten20.09.2032
Doppelpack, und Levente Szabó nimmt den Nachmittag mit — 8.74
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Levente Szabó hat sie erzeugt, und die 8.74 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Blau-Weiß Linz diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Osaze Urhoghide stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Tomasz Neugebauer hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Blau-Weiß Linz haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Das ist keine Rotation. Elscha Furaha gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so als ob.
Innenverteidiger dürfen zweimal pro Saison nach vorn und werden daran gemessen, was sie dort anstellen. Abubakr Barry traf, bekam eine 7.90 und war zurück, bevor jemand seine Abwesenheit bemerkte.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Austria Wien behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Sigurd Prestmo hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Thomas Schiestl und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Gelungene Dribblings: 21. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Die Papiere sind lange vor dem Spieler fertig. Blerton Isufi hat zugesagt, hierherzukommen, sobald sein laufender Vertrag endet — Blau-Weiß Linz haben damit ein Sommerbudget durch ein Telefonat ersetzt.
Dominic Vincze verletzt sich am Kniebandapparat — 19 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 19 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Blau-Weiß Linz — und es wird nicht zurückgezogen.
Das ist keine Rotation. Elscha Furaha gehört seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Planungen des Trainers, und bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so als ob.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Alles mit Rapid Wien geklärt, alles mit dem Spieler geklärt; ein Arzt ist der Einzige, der noch zu überzeugen ist. Bis zum Foto sind es noch ein, zwei Tage.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Austria Wien behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Thomas Schiestl und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Dominic Vincze verletzt sich am Kniebandapparat — 33 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 33 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Austria Klagenfurt wartet mit einem Trikot. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
306 Einsätze in 9 Spielzeiten in einem einzigen Trikot. Solche Laufbahnen entstehen heute nicht mehr mit Absicht, und Blau-Weiß Linz weiß genau, was der Verein da hat.
Schlimmer kann man einen Fußballer nicht verlieren. Elscha Furaha hat einen Wechsel vorab vereinbart, das heißt jeder Einsatz bis Juni kommt von einem Mann, den der Verein nicht mehr verkaufen kann — und oben wird jemand erklären müssen, wieso es so weit kam.
Levente Szabó stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Blau-Weiß Linz — und es wird nicht zurückgezogen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Thomas Schiestl stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Die häufigste Verletzung im Fußball und die, nach der am meisten überstürzt wird. Blau-Weiß Linz nennt 14 Tage und wird vorsichtig damit umgehen, denn die zweite ist immer schlimmer als die erste.
Vorstand16.02.2032
Gehälter verschlingen 86% der Einnahmen von Blau-Weiß Linz
Jeder Verein zahlt den größten Teil dessen, was er einnimmt, an seine Spieler. Fast alles davon zu zahlen ist eine andere Anordnung, und sie hat jedes Mal, wenn man sie versucht hat, gleich geendet.
Die Trainerbank16.02.2032
Abubakr Barry ist für den Trainer ein Mann geworden, dem er vertraut
Bei Blau-Weiß Linz sagt das niemand offiziell, und die Aufstellungen sagen es seit Wochen. In jedem Kader gibt es eine kleine Gruppe, die aufgestellt wird, wenn das Spiel schwer ist — er gehört jetzt dazu.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Kader16.02.2032
Worte auf dem Trainingsplatz von Blau-Weiß Linz darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Victor Svensson steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ausgeschieden, 0‑0 gegen First Vienna — und die lange Debatte, welcher der kleinen Momente es entschieden hat. Es bleibt nur noch die Liga, und alle wissen es.
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Blau-Weiß Linz offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Spiel01.11.2031
Kein Ende in Sicht: Blau-Weiß Linz wartet weiter auf einen Sieg
Nun 7 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei Blau-Weiß Linz muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Blau-Weiß Linz erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader03.11.2031
Ein Wechsel, den Seyni N'Diaye umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Seyni N'Diaye lebt diese Version bei Blau-Weiß Linz, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Levente Szabó und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Abubakr Barry stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Ein Knochen, die eine Verletzung mit Kalender. Blau-Weiß Linz wird ein Rückkehrdatum nennen und damit, ungewöhnlich für diese Branche, wahrscheinlich recht behalten.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Blau-Weiß Linz spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Blau-Weiß Linz diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader06.10.2031
Worte auf dem Trainingsplatz von Blau-Weiß Linz darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Abubakr Barry steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei Blau-Weiß Linz tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Geovanni Vianney, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
VorstandGehälter verschlingen 106% der Einnahmen von Blau-Weiß Linz
Kevin Sabitzer bricht sich einen Knochen — 119 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 119 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
WSG Tirol wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Blau-Weiß Linz war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Blau-Weiß Linz schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
7.71, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Blau-Weiß Linz hat ihn als etwas anderes gehört.
Thomas Schiestl stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader29.09.2031
Ein Wechsel, den Zalán Vancsa umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Zalán Vancsa lebt diese Version bei Blau-Weiß Linz, und im ersten Monat sieht man das meistens.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Blau-Weiß Linz weiß man das.
Er kam für eine Ablöse und geht für einen Bruchteil davon. $402.9K von dem, was Blau-Weiß Linz für Luca Edelhofer bezahlt hat, sieht der Verein nicht wieder — und die Chefetage wird sich zwei Spielzeiten lang dafür verantworten müssen.
Die Ablöse war vereinbart, der Flug schon herausgesucht — dann hörte das Telefon auf zu klingeln. First Vienna zog weiter, Maximilian Entrup meldet sich zurück bei Blau-Weiß Linz, und alle tun so, als wäre Montag nur ein Montag.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Blau-Weiß Linz tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Er wird bis zum Sommer hier spielen und dann kostenlos durch die Tür gehen, weil er längst anderswo unterschrieben hat. Den ersten Teil dieses Satzes verkraften die Fans; am zweiten werden sie zu knabbern haben.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Blau-Weiß Linz diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei Blau-Weiß Linz weiß man das.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Red Bull Salzburg behält seinen Mann, und Blau-Weiß Linz kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Nardin Mulahusejnović, und der Trainer ließ es geschehen.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Blau-Weiß Linz wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.