13 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Spiel24.11.2040
Maccabi Tel Aviv machen aus dem eigenen Platz einen ungemütlichen Ort
23 Spiele ohne Niederlage auf eigenem Rasen. Der Platz hat sich nicht verändert, das Publikum schon: früher laut und schneller darin zu spüren, wann der Gegner lieber woanders wäre.
Am Ende standen 11 Paraden zu Buche, mindestens drei davon hätten gar keine sein dürfen. Die zehn Feldspieler schulden ihm ein Bier, und sie wissen es.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Maccabi Tel Aviv spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.32 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ Maccabi Tel Aviv schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
23-mal stand er im Weg. Über Innenverteidiger wird geschrieben, wenn sie Fehler machen, und geschwiegen, wenn nicht — deshalb muss so ein Nachmittag ausgesprochen werden: Er ist der Grund für dieses Ergebnis.
Kader26.11.2040
Stefan Jovanoski gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Inzwischen 9 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Hapoel Acre wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 4‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. Maccabi Tel Aviv war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Kristijan Belić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Maccabi Tel Aviv hat der Abschied leise begonnen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.28 mit 35, und niemand auf dem Platz war besser.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
4 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
Kader29.10.2040
Worte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Kristijan Belić steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Michel Mboula verletzt sich am Kniebandapparat — 22 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 22 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
20 Heimspiele ungeschlagen. Gästemannschaften reden schon bei der Ankunft über die Atmosphäre, was meistens das Zeichen dafür ist, dass sie vor dem Anpfiff halb verloren haben.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 11 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
3‑0 — und die Schlagzeilen gehörten Daniel Dappa, an einem Nachmittag, an dem Maccabi Tel Aviv schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Spielernoten08.10.2040
Doppelpack, und Daniel Dappa nimmt den Nachmittag mit — 8.97
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Daniel Dappa hat sie erzeugt, und die 8.97 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.31 mit 35, und niemand auf dem Platz war besser.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Itay Mehger ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Maccabi Tel Aviv hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Maccabi Tel Aviv hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Maccabi Tel Aviv tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Maccabi Tel Aviv hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader09.04.2040
Worte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Michel Mboula steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Manche Tore gewinnen ein Spiel, andere nehmen es jemandem weg. Sayed Abu Farchi traf in der 85. Minute, Bnei Yehuda dachte längst an die Heimfahrt, und Maccabi Tel Aviv nahmen alles mit.
Eine Einzelauszeichnung ist im Mannschaftssport eine seltsame Sache, und über die besten wird nie gestritten. Er hatte ein Jahr, das damit endet, dass sein Name vorgelesen wird — und Maccabi Tel Aviv hatte den Nutzen davon.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.19 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ Maccabi Tel Aviv erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Maccabi Tel Aviv hat ihn als etwas anderes gehört.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Platz 1, 39 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 9 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Daniel Dappa stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Wiktor Kania ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Maccabi Tel Aviv hat der Abschied leise begonnen.
Über einen Oberschenkel dreht niemand eine Dokumentation, und jeder im Geschäft fürchtet ihn. Maccabi Tel Aviv wird beim Rückkehrtermin vorsichtig sein, denn der zweite ist immer schlimmer als der erste.
Kader12.12.2039
Worte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Kervin Andrade steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Mit 23 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Daniel Dappa: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei Maccabi Tel Aviv bleiben.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Maccabi Tel Aviv tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader28.11.2039
Kervin Andrade gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Defensivaktionen: 13, und am Ende eine weiße Weste. Die besten Nachmittage eines Innenverteidigers sehen aus, als sei nichts passiert — genau darum geht es.
11 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 21 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
4‑1 — und die Schlagzeilen gehörten Daniel Dappa, an einem Nachmittag, an dem Maccabi Tel Aviv schlicht alles gelang. Von solchen Tagen erzählt man den ganzen Winter.
Inzwischen 7 Siege in Serie, und die Frage lautet nicht mehr, ob die Serie endet, sondern wer sie beendet. Solches Selbstvertrauen lässt sich nicht kaufen; es muss genau auf diese Weise verdient werden.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.00 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Maccabi Tel Aviv tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Kader24.10.2039
Ein Wechsel, den Taiwo Ebuehi umsonst gemacht hätte
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Taiwo Ebuehi lebt diese Version bei Maccabi Tel Aviv, und im ersten Monat sieht man das meistens.
Kader24.10.2039
Michel Mboula gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 14 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 28 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Spiel15.10.2039
Schon wieder etwas mitgenommen
12 Auswärtssiege in Serie für Maccabi Tel Aviv. Die Busse fahren früh los, kommen im Dunkeln an unschönen Stadien an und bringen immer wieder drei Punkte mit.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.01 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Die Regeln erlauben es, und es tut trotzdem weh. Yonatan Dabbur hat sich für den Sommer mit Maccabi Haifa geeinigt, und bis dahin trägt er dieses Trikot als Spieler, der sein nächstes schon gewählt hat.
Hélio Varela stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Zwischen den Vereinen ist alles geklärt, der Rest sind Papiere und ein Foto. Rund um Maccabi Tel Aviv spricht man bereits in der Vergangenheitsform über ihn.
Kurz notiert
KaderKervin Andrade gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 35 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.16 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Maccabi Tel Aviv hat ihn als etwas anderes gehört.
Stefan Jovanoski stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader10.10.2039
Worte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Kervin Andrade steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Klāvs Bethers
81 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Maccabi Tel Aviv verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Hélio Varela stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Amit Weissman ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Maccabi Tel Aviv hat der Abschied leise begonnen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Knochen wachsen zusammen. Das ist das eine Gnädige an dieser Verletzung und der Grund, warum Maccabi Tel Aviv offener darüber spricht als über ein Knie. Er kommt zurück — und ungefähr dann, wann sie es sagen.
Kader11.04.2039
Dan Glazer verletzt sich am Kniebandapparat — 17 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 17 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Ablöse geeinigt, Vertrag geeinigt, Medizincheck terminiert. Maro Katinić ist am Wochenende der Spieler eines anderen Klubs — und bei Maccabi Tel Aviv hat der Abschied leise begonnen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei Maccabi Tel Aviv hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader11.04.2039
Worte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Kervin Andrade steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Kurz notiert
TransfermarktTomer Weissman auf die Transferliste gesetzt
TransfermarktDas Gerede um Thiago Sabella reißt nicht ab
VorstandDer Vorstand von Maccabi Tel Aviv entscheidet sich für Ruhe
13 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Kader21.02.2039
Dan Glazer verletzt sich am Kniebandapparat — 69 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 69 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Maccabi Tel Aviv können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Ein Saisonschnitt von 7.35, dahinter 22 Tore. Gegner haben begonnen, ihre Pläne um ihn herum zu bauen – das aufrichtigste Kompliment, das der Fußball zu vergeben hat.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei Maccabi Tel Aviv tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Maccabi Tel Aviv diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kurz notiert
KaderWorte auf dem Trainingsplatz von Maccabi Tel Aviv darüber, wer wie hart arbeitet
SpielernotenSayed Abu Farchi spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
Dan Glazer verletzt sich am Kniebandapparat — 117 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 117 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Platz 1, 50 Punkte — und das Ergebnis, das alle zuerst nachschauen, ist jetzt ihres. Das Wort wird am Stadion weiter nicht ausgesprochen. Genau daran erkennt man, dass alle daran denken.
7 Siege in Serie verändern, wie Gegner sich aufwärmen: leiser, mit mehr Blicken herüber. Serien reißen, das weiß jeder — aber in dieser Kabine plant niemand damit.
Das Angebot von Al Ahly für Lorenzo Biliboc wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.15 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
6 Auswärtssiege nacheinander. Mannschaften, die auswärts gewinnen, können in der Regel verteidigen und kontern, und die Tabelle beginnt abzubilden, was diese Reisen eingebracht haben.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Maccabi Tel Aviv — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei Maccabi Tel Aviv hat ihn als etwas anderes gehört.