Mario Engels bricht sich einen Knochen — 63 Tage Pause
Brutal, eindeutig und, bei allem Schrecken des Moments, meist weniger karriereprägend als das Band, vor dem alle mehr Angst haben. 63 Tage, ein klarer Zeitplan und ein Rückkehrdatum, mit dem sich tatsächlich planen lässt.
Die Vereine sind sich einig, der Rest ist Formsache: ein Medizincheck, ein Foto, eine Unterschrift. Bei SV Elversberg tut niemand mehr so, als würde er dieses Trikot noch einmal tragen.
Luca Schuler und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Lukas Petkov stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er ist 22, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Karl Steinmann. 1‑0 gegen Hannover 96 — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei SV Elversberg niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kurz notiert
VorstandSV Elversberg stellt $4.7M für den Trainer bereit
Keine Spur von Nerven bei Wael Mohya mit 19 — 7.79
Das Schwerste daran, mit 19 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Wael Mohya brauchte keine: 7.79, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei SV Elversberg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: SV Elversberg hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kader13.03.2028
Luca Schuler gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑3, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Adam Mayor und SV Elversberg einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Er erfuhr es wie alle anderen, eine Stunde vor dem Anpfiff, von einem Blatt Papier an der Wand. Niemand bei SV Elversberg tat so, als wäre es etwas anderes als eine Entscheidung über ihn.
Keine Spur von Nerven bei Wael Mohya mit 18 — 8.00
Das Schwerste daran, mit 18 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Wael Mohya brauchte keine: 8.00, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
9 Spiele hier ungeschlagen. Jeder Gästetrainer wird in der Woche davor danach gefragt, und genau deshalb hält sie.
Kader25.10.2027
Luca Schuler gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Karl Steinmann und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
Mit 18 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
100 Mal in diesen Farben, bei jedem Wetter und unter vier oder fünf verschiedenen Trainern. Solche Treue verschwindet leise aus dem Spiel.
Die Trainerbank25.10.2027
Das Urteil des Trainers
„Ich werde nicht abheben, und ich lasse es auch die Spieler nicht. Es war ein guter Tag. Es kommen härtere.“ Leo Duran hielt es nach dem 1‑0 kurz — so machen es Trainer, wenn sie zufrieden sind.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei SV Elversberg, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ SV Elversberg schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Note 8.26 mit 20, in einer Mannschaft, die auf das Alter keine Rücksicht nimmt. Er brauchte keine, und er wirkte wie der am wenigsten nervöse Mann auf dem Platz.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei SV Elversberg diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader04.10.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von SV Elversberg darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Luca Schuler steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ein 2‑1 gegen Eintracht Braunschweig, erarbeitet statt geschenkt – und die Sorte Nachmittag, nach der alle über die nächste Woche reden statt über diese.
Mit 20 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Josef Divíšek und SV Elversberg einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei SC Freiburg — und es wird nicht zurückgezogen.
Der Name Vincenzo Grifo ist in Gesprächen gefallen, an denen SC Freiburg nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
SV Elversberg zahlte $3.2M, und SC Freiburg nahm es an — das ist die ganze Geschichte in einem Satz. Die längere Fassung handelt vom Gehaltsbudget und wird die ganze Saison erzählt.
Noah Atubolu stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Keisuke Goto und SC Freiburg einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Die Degradierung, die ein Verein nie verkündet und eine Kabine immer bemerkt. Keisuke Goto ist weiter von der Mannschaft entfernt als zuvor, und den Grund erfährt er erst, wenn er fragt.
Als Schlagzeile taugt es wenig, und es ist der Grund, warum Spieler dem nächsten Versprechen glauben. SC Freiburg sagte Igor Matanović, etwas werde passieren, und dann passierte es — was in dieser Branche als bemerkenswert durchgeht.
Kurz notiert
KaderZu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei SC Freiburg
TransferzieleEine Leihe von Aaron Keller ist in Arbeit
VorstandAufnahmetag in der Akademie von SC Freiburg
Die Jagd auf Karl Steinmann endete damit, dass $3.2M den Besitzer wechselte und SC Freiburg keine Gründe mehr für ein Nein hatte. Die Fans bewerten die Ablöse auf die einzig relevante Art: samstags.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Hertha BSC behält seinen Mann, und SV Elversberg kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
SV Elversberg bot $2.1M; Arminia Bielefeld sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei SV Elversberg weiß man das.
Jonathan Gómez und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Es ist keine Stimmung auf den Rängen mehr, sondern etwas Organisiertes. Vorstände können eine schlechte Atmosphäre lange ignorieren; diese Stufe davon nicht sehr lange.
Holstein Kiel zahlte $6.9M, und SV Elversberg nahm es an — das ist die ganze Geschichte in einem Satz. Die längere Fassung handelt vom Gehaltsbudget und wird die ganze Saison erzählt.
Die Kurve28.06.2027
SV Elversberg verkauft einen Publikumsliebling für $9.0M
Die Buchhalter werden es ein gutes Geschäft nennen, und sie werden recht haben — worum es außerhalb der Chefetage aber niemandem geht. Lukas Pinckert war einer der Gründe, warum Leute kamen, und $9.0M ersetzt das nicht von allein.
Dynamo Dresden zahlte $4.9M, und SV Elversberg nahm es an — das ist die ganze Geschichte in einem Satz. Die längere Fassung handelt vom Gehaltsbudget und wird die ganze Saison erzählt.
Transfermarkt28.06.2027
SV Elversberg geben $1.8M aus, um das Niveau zu heben
Das ist keine Kaderbreite, und niemand tut so. $1.8M wurden gezahlt, weil Omar Sillah schlicht besser ist als das, was schon da war, und der Verein beschlossen hat, nicht länger zu warten.
SV Elversberg ist mit einem Angebot zu Arminia Bielefeld gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Mit 21 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Felix Keidel und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
3‑2 gegen Bayer Leverkusen, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
2 Tore, und das zweite entschied das Spiel. Note 8.98, und mit etwas Glück am kurzen Pfosten wäre ein drittes drin gewesen.
Spielernoten05.04.2027
Keine Spur von Nerven bei Adam Daghim mit 21 — 7.69
Das Schwerste daran, mit 21 in einer Profimannschaft zu stehen, ist, dass niemand Rücksicht nimmt. Adam Daghim brauchte keine: 7.69, und er wirkte wie der Ruhigste auf dem Platz.
Es ist der legitimste Ehrgeiz des Sports und für die meisten Vereine der am schwersten zu erfüllende. Igor Matanović will internationalen Fußball; ob SC Freiburg das liefern kann, ist eine Frage der nächsten zwei Saisons, nicht eine über ihn.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Igor Matanović und SC Freiburg einigen sich auf weitere 5 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Spielernoten05.04.2027
Gonzalo Plata traf einmal und legte einmal auf — 7.99
Bei zwei Toren stand sein Name irgendwo, und genau diesen Nachmittag will ein Trainer von jedem, der kreieren und abschließen soll. 7.99 und 2 Beteiligungen.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Karl Steinmann ist 21, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Yuito Suzuki stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Niklas Beste hat seine Antwort von SC Freiburg; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Niklas Beste trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Philipp Lienhart etwas unterschreibt, einen Vertrag bei SC Freiburg oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.