Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Jesús Yendis
71 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. Caracas verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Kader16.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Caracas darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Luis Del Pino Mago steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Francisco La Mantia stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jesús Yendis verletzt sich am Kniebandapparat — 79 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 79 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Caracas diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader09.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Caracas darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Eduardo Fereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Ein europäischer Abend, den Caracas nicht vergisst
1‑1 gegen Deportivo Cali, unter Flutlicht, gegen Leute, die nicht dieselbe Sprache sprechen wie das Publikum. An solchen Abenden misst ein Verein sein Jahrzehnt, und es sind nie so viele, wie alle erwarten.
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.90 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Luis Del Pino Mago stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Es wird nie verkündet und ist vollkommen sichtbar: Die größten Nachmittage der Saison enthalten ihn immer wieder. Eine Pressetribüne hat das längst begriffen, bevor im Verein irgendjemand ein Wort davon bestätigt.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und Caracas können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Vier oder fünf Spieltage Konstanz, gemessen an allen in der Liga, die seinen Job machen. Luis Del Pino Mago steht nach diesem Vergleich in der Mannschaft, und Caracas hatte den Nutzen jedes einzelnen dieser Nachmittage.
Mauricio Márquez ist die Kapitänsbinde abgenommen worden. Caracas wird es eine Entscheidung für die Mannschaft nennen; eine Kabine liest es als Urteil über einen Mann.
88 Minuten standen auf der Uhr, und Estudiantes de Merida hatte den Punkt praktisch schon eingetütet. Fußball nimmt selten Rücksicht, und Caracas hielten sich nicht mit Erklärungen auf.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Caracas diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 21-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Ángel Figueroa hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
Eine Leistung von 8.26 kommt selten vor, und wenn, wird der Rest der Mannschaft zur Kulisse. Er war überragend.
Kader17.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Caracas darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Eduardo Fereira steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vorstand17.08.2026
In der Kabine von Caracas ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
Mit 34 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 7.80 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei Caracas diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Note 8.01 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
48 Monate Restlaufzeit und kein Wort eines Angebots. Ein Verein, der den Kalender für sich verhandeln lässt, verliert am Ende meistens gegen den Kalender.
Es gibt ein Niveau, auf dem ein Fußballer nicht mehr geprüft, sondern nur noch gebremst wird, und er hat es vor einiger Zeit erreicht. Bei Caracas weiß man das, und alle, die ihn sehen, auch.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei Caracas — und es wird nicht zurückgezogen.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Luis Del Pino Mago und Caracas einigen sich auf weitere 3 Jahre.
Michael Covea stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Kader03.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von Caracas darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Luis Del Pino Mago steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Mit 22 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
Noch 24 Monate, und von oben kommt nichts – kein Angebot, keine Gespräche, nichts, worauf seine Leute antworten könnten. Vereine, die den Kalender verhandeln lassen, verhandeln am Ende mit dem Kalender.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei Caracas, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Wilfred Correa.