Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
4 Spiele, kein Treffer, und ein Trainingsgelände, das alles versucht hat. Es wird enden — Durststrecken enden immer — aber niemand bei St. Pauli kann sagen, in welcher Woche.
Gelungene Dribblings: 22. Es stand immer ein Verteidiger vor ihm, und es stand nie lange einer vor ihm.
Kader08.11.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mathias Pereira Lage steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei St. Pauli weiß man das.
Mit 0‑1 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Die Trainerbank08.11.2027
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑1 bereithält, vorgetragen von Lukas Schröder vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Arkadiusz Pyrka.
Kurz notiert
Die TrainerbankMarius Gersbeck bekommt es vom Trainer zu hören
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei St. Pauli hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
6.87 bei 13 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
Die Chancen entstehen, und zwischen dem Entstehen und dem Abschluss passiert etwas. 3 Spiele sind es jetzt, und die Unruhe im Stadion setzt jede Woche ein wenig früher ein.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Arkadiusz Pyrka, und der Trainer ließ es geschehen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Raphael Obermair.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Karol Mets kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Er hat genug vom Lärm. Ob St. Pauli für ihn ein ruhigerer Ort sein kann oder ob nur ein Wechsel dorthin hilft, wo die Anrufsendungen freundlicher sind, entscheidet sich in den nächsten Monaten.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Die Trainerbank25.10.2027
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑1 bereithält, vorgetragen von Lukas Schröder vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Die Aufstellung sagt es jede Woche öffentlich, bis es sich ändert. Die einzige Variante des Aussortiertwerdens, gegen die ein Fußballer nicht argumentieren kann, und die, die er am schwersten nimmt.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Anthony Racioppi. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Er trug einmal das andere Trikot. Am Samstag spielt er in diesem gegen Werder Bremen, und was auch immer er diese Woche darüber sagt, dass es nur ein Spiel wie jedes andere sei, wird nicht stimmen.
Kurz notiert
SpielernotenFran Villalba schlägt sie einen nach dem anderen
Die TrainerbankArkadiusz Pyrka sind Minuten versprochen worden
Kein Ende in Sicht: St. Pauli wartet weiter auf einen Sieg
Nun 4 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei St. Pauli muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Kader18.10.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mathias Pereira Lage steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 0‑1, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Gelungene Dribblings: 15. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Die Trainerbank18.10.2027
Karol Mets nach Formschwäche aus der Mannschaft genommen
Die einzige Variante des Nichtaufgestelltwerdens, gegen die ein Spieler nicht argumentieren kann — und die er am schlechtesten verkraftet. Ein anderer war besser, und die Aufstellung sagt es öffentlich, jede Woche, bis es sich ändert.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Arkadiusz Pyrka hat sich das Datum notiert.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Taichi Hara. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Kurz notiert
Die TrainerbankIm Plan war kein Platz für Florian Müller
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mathias Pereira Lage steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: St. Pauli hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Kader11.10.2027
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei St. Pauli
6 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Mathias Pereira Lage etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Ein Gespräch im Büro des Trainers, und eine Zusage, die dabei herauskam. Solche Versprechen sind billig zu geben und teuer zu brechen, und Erik Ahlstrand hat sich das Datum notiert.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Jackson Irvine und St. Pauli einigen sich auf weitere 2 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
Kader04.10.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Raphael Onyedika, und der Trainer ließ es geschehen.
Der Trainer hat seine Rangfolge neu sortiert, und Erik Ahlstrand kam dabei weiter unten heraus. Man wird ihm sagen, es sei vorübergehend, und die Spieler, die das schon einmal gehört haben, werden seinem Blick ausweichen.
Ein anderer war besser, der Trainer hat es mit der Aufstellung gesagt, und darüber gibt es nichts zu streiten. Das Trikot bekommt er nur auf dem einen Weg zurück, auf dem man es zurückbekommen kann.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 1‑1, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
„Vor der Unterschrift wurde mir einiges gesagt. Ich werde es nicht wiederholen, aber ich erinnere mich an jedes Wort.“ St. Pauli schweigen dazu, was auch eine Antwort ist.
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Ein Mittelfeldspieler wird daran gemessen, ob die Mannschaft funktioniert, wenn er auf dem Platz steht — kaum zu sehen und im Rückblick vollkommen offensichtlich. 11 Aktionen, 7.11, und ein Trainer, der ihn so schnell nicht wieder auswechselt.
„Wir waren heute nicht gut genug, und ich werde das nicht schönreden.“ Lukas Schröder nach dem 0‑2, im Ton eines Mannes, der die nächste Frage kennt und nicht vorhat, sie zu beantworten.
Die Aufstellung sagt es jede Woche öffentlich, bis es sich ändert. Die einzige Variante des Aussortiertwerdens, gegen die ein Fußballer nicht argumentieren kann, und die, die er am schwersten nimmt.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ St. Pauli erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
6 Tore in einem Spiel, Martijn Kaars auf der Torschützenliste und ein Ergebnis, das wie ein Druckfehler aussieht. Neutrale konnten von St. Pauli und Bayern Munich nicht mehr verlangen.
Kader20.09.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mathias Pereira Lage steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
St. Pauli fragte, und Bayern Munich sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Tomoya Ando, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Kader13.09.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
St. Pauli fragte, und Bayern Munich sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Am Ende stand ein 1‑0, und es war der Nachmittag von Mathias Pereira Lage: zur Stelle, als es zählte — und der Grund, warum die Punkte bei St. Pauli bleiben.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Gelungene Dribblings: 14. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Mathias Pereira Lage etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Er trainiert hart, sagt die richtigen Sätze und fährt in eine leere Wohnung. Bei St. Pauli hat niemand etwas falsch gemacht — genau das macht es so schwer zu lösen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 17 kamen, 10 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
36 Tage ist der Posten nun vakant, eine Namensliste macht die Runde, und unterschrieben hat niemand. Mit jeder Woche, die das dauert, wird die Liste kürzer.
Kader06.09.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Mathias Pereira Lage steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Wir liegen weit auseinander, und etwas anderes zu behaupten hilft niemandem.“ Nichts bewegt sich, und der Kalender läuft dem Verein davon.
Kader06.09.2027
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei St. Pauli
10 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
7.55, 1 auf der Torschützenliste und die spezielle Komik eines Abwehrspielers, der jubelt wie jemand, der das jede Woche tut. Tut er nicht — und genau deshalb reagierte das Stadion so, wie es reagierte.
St. Pauli hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei VfB Stuttgart, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
Vorstand30.08.2027
5 Akademiespieler erhalten bei St. Pauli Profinummern
Der Morgen, an dem der Weg aufhört, eine Broschüre zu sein, und zu einer Aufstellung wird. Die meisten von ihnen sind in drei Jahren nicht mehr da; alle haben den schweren Teil bereits hinter sich, nämlich bis heute zu kommen.
Kader30.08.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Leon Keller ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Martin Meier hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Kurz notiert
VorstandEin Versprechen, das der Vorstand von St. Pauli nicht gehalten hat
Die Ablöse beträgt $6.9M, der Vertrag ist unterschrieben, und der Streit darüber, ob er das wert ist, kann beginnen. SC Freiburg hat hart verhandelt; wer dabei gewonnen hat, wird die Zeit zeigen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und St. Pauli können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Kader23.08.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Vorständen wird jahrelang gesagt, was sie falsch machen, und an den Tagen, an denen sie es richtig machen, hören sie nichts. Dies ist so ein Tag: Florian Müller von SC Freiburg für $6.9M — und eine Geschäftsstelle mit einem sehr guten Vormittag.
St. Pauli fragte, und Bayern Munich sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Marius Gersbeck stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Vorstand23.08.2027
St. Pauli verbuchen $966.7K aus einem alten Geschäft
Die unglamouröse Genialität eines gut geschriebenen Vertrags. Eric Smith gehört inzwischen jemand anderem, und $966.7K sind eingetroffen, weil die Verkäufer weiter dachten als bis zum Ende des Transferfensters.
Ein Jahr ist vorbei, und die Stadt hat sich nicht geöffnet, die Sprache ist nicht gekommen, und das Mittagessen wird öfter allein gegessen, als es bei St. Pauli jemand zugeben würde. Samstags sieht man es.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu FC Augsburg gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayern Munich behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Raphael Obermair trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Branimir Hrgota kommt mit 34, hat nichts mehr zu beweisen und einiges weiterzugeben. Beine sind die Währung der Jungen; zu wissen, wo man stehen muss, altert nicht.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Mathias Pereira Lage etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Zahlen bleiben in einer Kabine nicht geheim. Er verlangt nicht mehr, als er wert ist; er fragt, warum jemand neben ihm mehr wert ist, und St. Pauli hat keine gute Antwort.
Die Transferliste ist ein leises Dokument mit lauter Bedeutung. Scott Banks darf mit jedem sprechen, der fragt, und im Verein weiß jeder, was das heißt.
Kurz notiert
TransfermarktDer Berater von Raphael Obermair befeuert einen Wechsel
$6.9M liegen bei SC Freiburg auf dem Tisch. Der Trainer wollte ihn, der Vorstand hat einer Zahl zugestimmt, und die einzigen Stimmen, die noch fehlen, sind die beim anderen Verein.
$96.0K waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und FC Augsburg verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei St. Pauli niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kader09.08.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
8 Tage mit leerem Stuhl, eine Namensliste, die täglich wächst und schrumpft, und keine einzige Unterschrift. Jede Woche nimmt die besten Kandidaten von dieser Liste.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayer Leverkusen behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Kader09.08.2027
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei St. Pauli
8 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
Das älteste Phänomen des Sports: eine neue Stimme in der Kabine, und plötzlich ist jeder für alles verfügbar. Raphael Onyedika trainiert, als hätte die letzte Aufstellung nie existiert — für ihn existiert sie auch nicht.
Kurz notiert
Die TrainerbankRaphael Obermair bittet den Trainer um ein Gespräch
Die Mitteilung dankte für die Arbeit und wünschte alles Gute, in dieser Reihenfolge und etwa in dieser Länge. Die Suche beginnt sofort.
Vorstand02.08.2027
Der Vorstand von St. Pauli bittet alle zum Gespräch
Angekündigt wurde nichts, und alle verstehen, was es bedeutet. Ein Vorstand, der an einem Dienstagmorgen die gesamte sportliche Leitung einbestellt, glaubt nicht mehr daran, dass sich das Problem von selbst löst.
„Ich denke nicht über Samstag hinaus, und das würde ich auch niemandem raten.“ Die erste Regel des Interimstrainers ist, so zu tun, als wäre die Aufgabe klein; Lukas Schröder hat sie fehlerfrei aufgesagt.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu Hertha BSC gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
St. Pauli bot $420.0K; Hertha BSC sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu FC Augsburg gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Kader02.08.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Borussia Dortmund behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Die Rechnung für die Entlassung ist da. Lars Winter geht mit $24.4K für die Restlaufzeit seines Vertrags, und für dieses Geld bekommt der Verein nichts, was er auf den Platz stellen kann.
St. Pauli bot $3.5M; Mainz 05 sagte, das sei nicht einmal in der Nähe. Dem Trainer wird man sagen, das Geld sei für den richtigen Spieler weiterhin da — das ist, was man Trainern sagt.
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Das Angebot ging diese Woche an Kaiserslautern, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kader26.07.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. VfB Stuttgart behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Karlsruher SC ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
Er wird nicht aussortiert. Es gibt in der Formation, die St. Pauli spielt, schlicht keine Stelle für einen Mann, der tut, was er tut — und das ist schwerer zu hören als jede Aufstellung.
Das Angebot von Mainz 05 für Mathias Pereira Lage wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Kurve19.07.2027
St. Pauli verkauft einen Publikumsliebling für $3.9M
Die Buchhalter werden es ein gutes Geschäft nennen, und sie werden recht haben — worum es außerhalb der Chefetage aber niemandem geht. Fin Stevens war einer der Gründe, warum Leute kamen, und $3.9M ersetzt das nicht von allein.
Das Angebot ging diese Woche an Hertha BSC, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Kaiserslautern wollte mehr als $250.0K, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
Kader19.07.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Werder Bremen behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Martijn Kaars etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Ein neues Gesicht auf seiner Position, und plötzlich muss sich Raphael Obermair zurückerobern, was er längst für seins hielt. St. Pauli hat nichts versprochen – in dieser Phase tut man das selten.
Ablöse vereinbart, Gehalt vereinbart, und Köln wartet mit einem Trikot. Bei St. Pauli tut niemand mehr so, als wäre es anders, und die Anhänger fragen nicht mehr ob, sondern wann.
St. Pauli hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei Racing Santander, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Joel Chima Fujita und St. Pauli einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu Kaiserslautern gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
$55.0K waren das Höchste, was der Verein zahlen wollte, und Nürnberg verlangte mehr. Solche Geschäfte werden in der letzten Woche eines Fensters ungefähr in der Hälfte der Fälle wiederbelebt, und alle Beteiligten wissen das.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Bayern Munich behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Die Mitteilung des Vorstands umfasste drei Sätze, und einer davon erwähnte Ergebnisse. Lars Winter ist lange genug Trainer, um zu übersetzen: bald gewinnen — oder die nächste Mitteilung wird kürzer.
Mainz 05 zahlt $2.2M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Hertha BSC wollte mehr als $420.0K, und der Vorstand wollte da nicht hin. Ausgestiegen, vorerst — was in einem Transferfenster heißt: bis einer nachgibt.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu Nürnberg gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Kader05.07.2027
Jonathan Macaulay kommt bei dem Verein an, mit dem er aufgewachsen ist
Jeder Fußballer hat eine Antwort auf die Frage nach dem Verein seiner Kindheit, und die meisten kommen nie dazu, danach zu handeln. Jonathan Macaulay hat es getan, bei St. Pauli, und der erste Monat wird zeigen, was das mit einem Mann macht.
Kader05.07.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
Kurz notiert
TransfermarktErik Ahlstrand kommt als besserer Spieler zurück
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
„Mir wurde gesagt, welche Rolle ich habe, und darauf habe ich unterschrieben. Passiert ist nichts.“ Ein Vorwurf mit Datum lässt sich am schwersten aus der Welt schaffen.
Ein Medizincheck, eine Unterschrift, ein Trikot, das vor einer Sponsorenwand hochgehalten wird. St. Pauli hat den schweren Teil mit Racing Santander hinter sich, und was bleibt, ist der Teil, den die Anhänger tatsächlich zu sehen bekommen.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu Hertha BSC gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Muhammad Dahaba ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Kader28.06.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei St. Pauli, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Der Transfer, der Ben Voll zu Mainz 05 gebracht hätte, ist in der letzten Phase geplatzt. Er meldet sich bei St. Pauli zurück – mit einem Sommer zum Vergessen und einer Saison, die noch zu spielen ist. Wer die Gespräche abgebrochen hat, sagt niemand.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Heidenheim behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Eine Leihanfrage bei Racing Santander: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
St. Pauli hat bei VfL Bochum angerufen. Keine Ablöse, ein Anteil am Gehalt, und ein zusätzliches Trikot auf der Position, auf der der Kader die ganze Saison am dünnsten war.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jannik Westphal, und der Trainer ließ es geschehen.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Martijn Kaars etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Die Transferliste ist ein leises Dokument mit lauter Bedeutung. Mathias Rasmussen darf mit jedem sprechen, der fragt, und im Verein weiß jeder, was das heißt.
Holstein Kiel zahlte $9.5M, und St. Pauli nahm es an — das ist die ganze Geschichte in einem Satz. Die längere Fassung handelt vom Gehaltsbudget und wird die ganze Saison erzählt.
Abdoulie Ceesay ist weg, in den Büchern stehen $9.5M, und die Anhänger haben das Gefühl, selbst verkauft worden zu sein. Ein gutes Geschäft und eine gute Entscheidung sind nicht immer dasselbe.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und St. Pauli können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Die Vereine waren sich einig, der Spieler nicht. Ein Korb, und ein öffentlicher: Racing Santander behält ihn, und die Anhänger hier fragen sich, was er über den Ort gehört haben mag.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
St. Pauli fragte, und Bayer Leverkusen sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Raphael Obermair.
Die Vereine haben die Ablöse geklärt, und er hat sein Gehalt geklärt. Was bleibt, sind ein Medizincheck und ein Foto, und rund um St. Pauli haben die Leute angefangen, seinen Namen in der Vergangenheitsform zu sagen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
„Ich will etwas gewinnen, und ich würde das gern hier tun.“ Es wurde nichts gefordert und nichts angedroht — aber eine Vereinsführung bei St. Pauli hört einen solchen Satz genau so, wie er gebaut ist.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: St. Pauli hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„109 Länderspiele sind 109 mehr, als der Junge von damals je erwartet hätte.“ Mit 34 ist er mit der Nationalmannschaft fertig und mit St. Pauli noch lange nicht.
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Transfermarkt31.05.2027
Eine gut genutzte Saison in der Fremde für Scott Banks
38 Spiele, 0 Tore und eine Kaderoption, die ohne Ablöse angekommen ist. Die interessante Frage bei St. Pauli ist jetzt nicht, ob er spielt, sondern wen er verdrängt.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Taichi Hara. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Mathias Rasmussen trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Rückendeckung in aller Öffentlichkeit, und die Sorte, die einen Trainer teuer zu stehen kommt, wenn er falsch liegt. Martijn Kaars hat vor allen gehört, dass der Platz ihm gehört.
Zwei Stunden pro Woche mit einem Lehrer: das Unglamouröseste, was es bei St. Pauli gibt, und das, was entscheidet, ob ein ausländischer Neuzugang in zwei Jahren noch hier ist.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob St. Pauli ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Ben Voll hat seine Antwort von St. Pauli; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Nichts Schriftliches und nichts Öffentliches: ein Wort über Spielzeit, bei St. Pauli unter vier Augen gegeben. Die Aufstellungen des nächsten Monats werden zeigen, ob es etwas wert war.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Ben Voll trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Das unglamouröseste, was ein ausländischer Neuzugang je tut, und dasjenige, das die meisten entscheidet. Ein Spieler, der den Zuruf hinter sich versteht, ist ein anderer Fußballer als einer, der es nicht tut.
Die Botschaft galt der Tribüne so sehr wie der Kabine: Abdoulie Ceesay spielt, und die Diskussion ist beendet, bis der Trainer etwas anderes entscheidet.
0‑3 für VfB Stuttgart, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
6 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
Kader17.05.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Vorstand17.05.2027
In der Kabine von St. Pauli ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
Die Trainerbank17.05.2027
Der Trainer hat Jordy Makengos Fehler noch nicht vergessen
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑3, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Spielernoten17.05.2027
Ein Nachmittag, den Jordy Makengo zurückhaben möchte
Note 4.71. Nichts, was er versuchte, funktionierte, und ab der Stunde versuchte er kaum noch etwas — und genau das fällt einem Trainer auf, nicht die Fehler.
FC Augsburg wird dieses Spiel schnell vergessen wollen: 3‑0, jeder Zweikampf verloren, dazu eine lange Heimfahrt. St. Pauli war gnadenlos auf die Art, auf die gute Mannschaften gnadenlos sind.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.81 mit 35, und niemand auf dem Platz war besser.
Kader10.05.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
6 Spiele hatte es gedauert. Die Spieler feierten nicht wie Männer, die ein Spiel gewonnen haben, sondern wie Männer, die man aus etwas herausgelassen hat.
Mit 23 wird über ihn von Leuten gesungen, die doppelt so alt sind — eine Zuneigung, die sich ein Zugang über Jahre verdienen muss und ein Junge von hier fürs Auftauchen bekommt. Und zugleich das Schwerste, dem man im Fußball gerecht werden kann.
50 Tore in diesen Farben inzwischen, jedes einzelne die Erinnerung von irgendwem. Auf der Tribüne sitzt ein Anhänger, der bei den meisten davon sagen kann, wo er gerade war.
Spielernoten10.05.2027
Benjamin Goller spielte einen anderen Nachmittag als alle anderen
8.07. Es gibt Leistungen, die ein Zuschauer jemandem beschreibt, der nicht dabei war, und einfach nicht rüberbringt; dies war eine, und die Zahl hilft dabei auch nicht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Arkadiusz Pyrka, und der Trainer ließ es geschehen.
Jetzt 6 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
6 Paraden und ein Ergebnis, auf das die zehn Mann vor ihm keinen Anspruch hatten. Torhüter fallen nur an den schlechten Tagen auf; dies war einer von den anderen.
Gelungene Dribblings: 21. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kader03.05.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Benjamin Goller und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Es gab Dinge, die mir gefallen haben, und Dinge, die wir am Dienstag so lange üben, bis sie stimmen.“ 1‑1, und ein Trainer, der schon wusste, wie der Dienstag aussieht.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Benjamin Goller.
Kurz notiert
Die TrainerbankIm Plan war kein Platz für Tomoya Ando
Die TrainerbankGerard Moreno gefällt seine Stellenbeschreibung nicht
Kein Ende in Sicht: St. Pauli wartet weiter auf einen Sieg
Nun 5 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei St. Pauli muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
Kader26.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Die Trainerbank26.04.2027
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 1‑3 bereithält, vorgetragen von Lars Winter vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Hier ist keine Beschwerde möglich, und alle Beteiligten wissen das; kürzer wird der Weg zur Bank dadurch nicht. Form ist die einzige Währung im Fußball, auf die man nichts leihen kann.
Er ist der Name in jeder Kolumne und in jeder Sendung, und das ist in jedem Alter eine schwere Last. Manche Fußballer wachsen daran; andere gehen leise daran kaputt.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Öffentlich ist die Sache für alle erledigt. Für den, der die Mannschaft aufstellt, ist sie es nicht, und der einzige Ort, an dem man das sieht, ist die Aufstellung. Er bekommt eine neue Chance — in einem Spiel, das weniger wichtig ist.
Hinter dem Fehler eines Torhüters steht kein Verteidiger, der ihn aufräumt. Er wusste es, bevor der Ball die Linie überquerte, das Publikum eine Sekunde später, und heute Abend kann niemand etwas sagen.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Ein Punkt in Minute 87 ist genau einen Punkt wert und für eine Kabine erheblich mehr. Diese Mannschaft hört nicht auf — ein Ruf, der mehr wiegt als das Ergebnis.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 1‑1 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Martijn Kaars. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei St. Pauli, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
Die Anlage verlangte gegen diesen Gegner ein anderes Profil — eine echte fußballerische Antwort und null Trost für den, um den es geht. Er hat nichts falsch gemacht und er hat nicht gespielt.
18 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. St. Pauli verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: St. Pauli hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Kader05.04.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
6.95 bei 10 Aktionen an beiden Enden des Platzes. Solche Mittelfeldspieler werden von Leuten unspektakulär genannt, die nie versucht haben, gegen einen zu spielen.
Jemand ist an ihm vorbeigezogen. Es ist keine Ausbootung, und es ist schlimmer als eine, denn eine Ausbootung betrifft einen Samstag und das hier betrifft seinen Stand.
„Es ist nicht das Ende der Welt, und es ist nicht gut genug. Beides stimmt.“ Der Trainer sagte nach dem 1‑1 das Ehrliche und ging dann hinein, um es noch einmal zu sagen.
25 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Kader29.03.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Ben Voll, und der Trainer ließ es geschehen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Connor Metcalfe trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Er trug einmal das andere Trikot. Am Samstag spielt er in diesem gegen Mainz 05, und was auch immer er diese Woche darüber sagt, dass es nur ein Spiel wie jedes andere sei, wird nicht stimmen.
Transfermarkt29.03.2027
Taichi Hara wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht
Der Name Taichi Hara taucht immer wieder in fremden Sportteilen auf. St. Pauli schweigt, und das sagt genug.
Er trainiert hart, sagt die richtigen Sätze und fährt in eine leere Wohnung. Bei St. Pauli hat niemand etwas falsch gemacht — genau das macht es so schwer zu lösen.
„Ich bin nicht hergekommen, um mich vor Leuten aufzuwärmen.“ Irgendwann läuft sein Vertrag aus, er kann die Wochen zählen, und St. Pauli muss ihm einen Grund zum Bleiben geben oder einen Ausgang.
36 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. St. Pauli verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ St. Pauli erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob St. Pauli ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Jannik Westphal ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Kader22.03.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Arkadiusz Pyrka und St. Pauli einigen sich auf weitere 4 Jahre.
Vereine geben ständig Versprechen, und die Zeitung erfährt davon meist erst, wenn sie gebrochen werden. Dieses wurde gehalten, und die Kabine hat das schneller bemerkt als jeder Anhänger.
Karol Mets verletzt sich am Kniebandapparat — 20 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 20 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.27 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei St. Pauli weiß man das.
Kader15.03.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Jackson Irvine. 2‑1 gegen Werder Bremen — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
Benjamin Goller und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 2‑1, redete schon über das nächste Spiel.
Die TrainerbankFin Stevens klopft an die Tür des Trainers
32Ausgabe
St. Pauli Chronik
08.03.2027
Von unserem FußballkorrespondentenRuhig
Kader08.03.2027
Karol Mets verletzt sich am Kniebandapparat — 28 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 28 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: St. Pauli hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Martijn Kaars stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Jackson Irvine und St. Pauli einigen sich auf weitere 2 Jahre.
Mit 0‑2 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Die Trainerbank08.03.2027
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 0‑2 bereithält, vorgetragen von Lars Winter vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Karol Mets
36 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. St. Pauli verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 8.01 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
„Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich erinnere mich genau daran, was darin versprochen wurde.“ St. Pauli erinnert sich womöglich anders — und genau das ist das Problem.
„Ich will um Titel spielen, solange meine Beine es zulassen.“ Nichts an diesem Satz ist ein Wechselgesuch — und niemand bei St. Pauli hat ihn als etwas anderes gehört.
„Ich habe alles hineingesteckt, aber meine Familie ist nicht hier — und ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“ Eine Formkrise lässt sich trainieren. Das hier hat noch niemand wegtrainiert, und bei St. Pauli weiß man das.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Er ist 23, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
44 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Kader22.02.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Ricky-Jade Jones und St. Pauli einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
„Ich bin nicht weggegangen, um zuzuschauen. Ich will zurück zu St. Pauli und um meinen Platz kämpfen.“ 8 von 25 Spielen bei Dynamo Dresden sagen den Rest.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑2, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Eine Knieverletzung der schlimmsten Sorte für Karol Mets
52 Tage laut Prognose — und ein langes, privates, unglamouröses Jahr Reha, das niemand sieht. St. Pauli verliert einen Fußballer; er verliert erheblich mehr als eine Saison.
Kader15.02.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑2, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Jede Pressekonferenz beginnt und endet inzwischen gleich: mit der Zukunft von Martijn Kaars. Dem Trainer gehen die neuen Formulierungen aus, um nichts zu sagen.
Karol Mets verletzt sich am Kniebandapparat — 60 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 60 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich weiß, was die Leute sagen werden. Ich weiß, was ich will, und das ist hier.“ WSG Tirol hatte die Ablöse vereinbart und das Trikot bereit; den Spieler hatten sie nicht, und jetzt werden sie ihn nicht bekommen.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.96 mit 34, und niemand auf dem Platz war besser.
Kader08.02.2027
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Raúl De Tomás trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
69 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Ich habe hier alles gegeben und brauche eine neue Aufgabe.“ Der Antrag ist offiziell, und das Verhältnis wird nie wieder dasselbe sein.
Vorstand01.02.2027
St. Pauli schließt das Fenster mit einem selbstgemachten Kader
4 rein und 0 raus, und monatelang keine Änderungen mehr. Der Trainer hat, was er hat, die Anhänger haben ihre Meinung dazu, und das letzte Wort hat die Tabelle.
Raúl De Tomás und ein Mitspieler sind aneinandergeraten, und nicht wegen Fußball. Trainingsgelände sind kleine Orte, und eine lange Saison macht sie kleiner.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei St. Pauli niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Twente behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 23-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Abdoulie Ceesay hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
SpielernotenAn Abdoulie Ceesay kam auf dem Platz niemand heran
26Ausgabe
St. Pauli Chronik
25.01.2027
Von unserem FußballkorrespondentenUnruhe
Kader25.01.2027
Karol Mets verletzt sich am Kniebandapparat — 76 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 76 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und St. Pauli können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Kader25.01.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
St. Pauli fragte, und Atlético Madrid sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Ausgleich in Minute 86, nach einem Nachmittag, den St. Pauli so gut wie eingetütet hatte. SC Freiburg wird von einem gewonnenen Punkt sprechen, die Heimkabine von zwei verschenkten, und beide haben recht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
Note 7.85. Fragen Sie irgendjemanden beim Verlassen des Stadions, was den Ausschlag gab, und Sie bekommen einen Namen — die einzige Auszeichnung, die je wirklich zählte.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu St. Pauli, und 7 Einsätze in 21 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
Holstein Kiel ist gefragt worden, ob sie ihn verleihen würden. Leihen werden schnell vereinbart oder gar nicht, und diese wird bis zum Wochenende das eine oder das andere sein.
85 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Das Angebot von Schalke 04 für Arkadiusz Pyrka wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es ist keine Beschwerde und keine Forderung: Er will international spielen, und er hat aufgehört, es zu verbergen. Ob St. Pauli ihm das geben kann, ist eine Frage über den Verein, nicht über ihn.
St. Pauli hatte alles erledigt, außer den Mann selbst zu überzeugen. Er bleibt bei SC Freiburg, und der Trainer geht mit dem Geld noch auf der Bank zurück ans Reißbrett.
Martijn Kaars und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
Kader18.01.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. SC Paderborn behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Niemand bestätigt es, und die Aufstellungen bestätigen es jede Woche. Ein Fehler hat ihm eine Zeit als zweite Wahl eingebracht, die schon jetzt länger dauert, als der Fehler es verdient hätte.
93 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
An manchen Nachmittagen ist der Torhüter die ganze Mannschaft. 8 Paraden, etliche davon der Sorte, die niemand für haltbar hält, und am Ende ein Ergebnis, das allen vor ihm schmeichelt.
Das Angebot von Borussia Mönchengladbach für Abdoulie Ceesay wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Das Interesse ist real genug, um in der Zeitung zu landen. St. Pauli schweigt, was in einem Transferfenster auch eine Antwort ist.
Kader11.01.2027
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
St. Pauli fragte, und Holstein Kiel sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
18 Zähler zur Saisonhälfte. Die erste Hälfte einer Saison ist ein Versprechen, die zweite eine Rechnung, und die Stadt erfährt jetzt, welches von beiden das hier war.
„Die leichteste Unterschrift meiner Karriere.“ Rony Jansson und St. Pauli einigen sich auf weitere 4 Jahre, und der Trainer kann mit ihm planen statt über ihn.
101 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Jannik Westphal ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
„Der Trainer hat nicht viele Worte gebraucht, und er hat sie nicht gebraucht.“ Connor Metcalfe hat seine Antwort von St. Pauli; was er daraus macht, ist die Geschichte des nächsten Fensters.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Raphael Obermair.
108 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Keine Formphase — ein echter Schritt nach oben, über Monate gehalten. Mit 22 kann er auf diesem Niveau Dinge, die er zu Saisonbeginn nicht konnte, und der Trainerstab sagt Ihnen genau welche.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Note 8.02. Es gibt Karrieren ohne einen einzigen solchen Nachmittag, und er hatte gerade einen — vor allen Augen bei St. Pauli.
Die Trainerbank28.12.2026
Der Blick von der Bank
„Wir werden es uns anschauen, wir werden daraus lernen, und dann geht es weiter.“ Die drei Sätze, die jeder Trainer für ein 1‑3 bereithält, vorgetragen von Lars Winter vor einem Raum, der sie schon einmal gehört hatte.
143 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Kader21.12.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
0‑1 für RB Leipzig, und keine Beschwerde, die sich zu drucken lohnte. Die Leistung hat nicht mehr verlangt, als sie bekommen hat.
Die Trainerbank21.12.2026
Das Urteil des Trainers
„Das geht auf mich. Ich stelle die Mannschaft auf, und ich habe falsch aufgestellt.“ Trainer sagen das, wenn sie es so meinen, und wenn sie so gesehen werden müssen; nach dem 0‑1 verließ Lars Winter den Raum, bevor jemand fragen konnte, welches von beiden.
Niemand wird es bestätigen, und nichts sonst erklärt die Aufstellungen des letzten Monats. Ein teurer Fehler kauft einem Spieler eine Zeit als zweite Wahl, die immer länger dauert als der Fehler.
„Man hat es mir klar gesagt, und so ist es mir lieber.“ Der Trainer von St. Pauli hat David Nemeth deutlich gemacht, woran er ist — mehr bekommen viele nie.
„Lieber sage ich es ihm ins Gesicht, als es in der Zeitung zu lesen.“ Um das Treffen hat der Spieler gebeten, und das sagt fast alles.
Spielernoten21.12.2026
Ein Nachmittag, den Louis Oppie zurückhaben möchte
Note 5.03. Nichts, was er versuchte, funktionierte, und ab der Stunde versuchte er kaum noch etwas — und genau das fällt einem Trainer auf, nicht die Fehler.
Gelungene Dribblings: 11. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
Kurz notiert
Die TrainerbankBen Voll bei St. Pauli aus taktischen Gründen draußen
150 Tage stehen in der Mitteilung, und dahinter ein Jahr stiller Reha, bei der niemand zusieht. St. Pauli verliert einen Spieler für eine Saison; er verliert etwas, das schwerer zu benennen ist.
Es gibt eine besondere Stille im Gästeblock, wenn ein Mann zweimal trifft. Mathias Pereira Lage hat sie erzeugt, und die 8.43 neben seinem Namen ist allen anderen gegenüber eher großzügig.
6 Spiele ohne Sieg, und dann das, gegen Borussia Mönchengladbach. Erleichterung ist ein seltsames Geräusch in einem Fußballstadion, und am Ende war es das einzige.
Kader14.12.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Er ist 20, und das Stadion singt schon seinen Namen — das passiert Jungen von hier und Neuzugängen so gut wie nie. Alles von jetzt an wird an einer Zuneigung gemessen, für die er nichts getan hat, außer von hier zu sein.
„Die Anerkennung gehört den Spielern. Mein Job war heute leicht.“ Das war er nicht, und jeder im Raum wusste es; nach dem 3‑1 konnte Lars Winter es sich leisten, großzügig zu sein.
Christian Cepeda verletzt sich am Kniebandapparat — 158 Tage Pause
Die Worte, die ein Physiotherapeut langsam ausspricht. 158 Tage wird der Verein melden, und jeder, der diese Diagnose schon einmal gehört hat, weiß, dass die Zahl das Geringste ist: Das Knie kommt vor dem Spieler zurück.
0‑4 für Bayern Munich, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Spiel05.12.2026
Kein Ende in Sicht: St. Pauli wartet weiter auf einen Sieg
Nun 6 Spiele ohne Sieg, und die Ausreden sind dünner geworden als die Geduld. Irgendjemand bei St. Pauli muss irgendwoher ein Ergebnis holen.
„Ich habe Ambitionen, und ich würde mir wünschen, dass der Klub sie teilt.“ Niemand hat um einen Wechsel gebeten, niemandem wurde die Tür gezeigt – aber diesen Satz wählt ein Spieler mit Bedacht, und in der Chefetage hört man ihn genau so, wie er gemeint war.
Kader07.12.2026
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Manche Entscheidungen dauern lange. Diese hat zehn Minuten gedauert — die meiste Zeit davon haben wir einen Stift gesucht.“ Christian Cepeda und St. Pauli einigen sich auf weitere 1 Jahre.
Vorstand07.12.2026
In der Kabine von St. Pauli ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
„An manchen Morgen wachst du auf und alles, was du kennst, ist noch immer weit weg.“ Es ist nicht der Fußball und war es nie: St. Pauli hat es mit einem Mann zu tun, der ein anderes Land will.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Anthony Racioppi, und der Trainer ließ es geschehen.
„Ich bin nicht weggegangen, um zuzuschauen. Ich will zurück zu St. Pauli und um meinen Platz kämpfen.“ 4 von 13 Spielen bei Dynamo Dresden sagen den Rest.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 1‑2, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Als Nächstes die Mannschaft von der Tabellenspitze, und damit die ehrliche Messung, wo diese Mannschaft wirklich steht. Den Verein unter sich schlagen kann jeder; die Frage ist, was gegen Bayern Munich passiert.
0‑1 gegen Hamburger SV, und hier endet die Straße. Ein Pokal-Aus ist ein schneller Tod – kein Rückspiel, kein nächstes Mal, nur noch Liga bis in den Mai.
Jetzt 4 Spiele ohne Sieg — und im Stadion herrscht diese besondere Stille einer Kurve, die das Schlimmste erwartet. Ein dreckiges 1:0 würde das meiste heilen; genau das macht es so zermürbend.
Kader23.11.2026
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Christian Cepeda und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 0‑1, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Jannik Westphal, und der Trainer ließ es geschehen.
Kurz notiert
AusblickDavid Nemeth trifft auf seinen alten Verein
Die TrainerbankIm Plan war kein Platz für Tomoya Ando
Die allgemeine Fassung dieser Klage lautet, ein Spieler wolle mehr. Die konkrete benennt die Sache: Er will unter Flutlicht gegen Klubs aus anderen Ländern auflaufen, und er tut nicht länger so, als wäre es anders.
Kader16.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Ehrgeizgeschichte in die andere Richtung — die, die niemand erzählt: ein Fußballer, der um eine kleinere Bühne bittet, um weniger Kameras und um ein Publikum, das nicht kippt. Das ist keine Schwäche, und es wird fast immer als eine dargestellt.
Er fragte nach seiner Zukunft und bekam eine Antwort, in der Minuten vorkamen. Der Trainer hat jetzt ein Versprechen gegeben, in einem Haus, in dem man sich Versprechen merkt, und die Uhr läuft.
Als Nächstes zu Hause: Bayer Leverkusen, derzeit auf Platz 4. Die Art von Spiel, auf der eine Saison leise aufgebaut wird oder in dem sie leise ihre Form verliert.
Die Botschaft galt der Tribüne so sehr wie der Kabine: Martijn Kaars spielt, und die Diskussion ist beendet, bis der Trainer etwas anderes entscheidet.
Mit 2‑3 geschlagen, und verdient geschlagen. Der Trainer fasste sich danach kurz, was vermutlich klug war.
Kader09.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Es gibt eine besondere Wärme, die ein Stadion für einen 22-Jährigen aufhebt, den es als seinen empfindet. Abdoulie Ceesay hat sie jetzt — und alles, was er hier noch tut, wird an dem Wohlwollen gemessen, das er geschenkt bekam.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
„Ich könnte über Entscheidungen reden und über Glück. Ich tue es nicht. Wir haben verloren.“ Der Trainer, das 2‑3, und eine Pressekonferenz von vier Minuten.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Anthony Racioppi etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Benjamin Goller.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.83 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
Gelungene Dribblings: 24. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader02.11.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Ich bin dankbar für die Spiele, aber ich bin nicht Fußballer geworden, um das Ersatzteil eines anderen zu sein.“ Er will zu St. Pauli, und 4 Einsätze in 9 Spielen sagen, dass er sich das Gehör verdient hat.
„49 Länderspiele sind mehr, als ich je erwartet habe, und jetzt sollen andere sie bekommen.“ Mit 38 ist er mit seinem Land fertig — mit St. Pauli noch lange nicht.
Martijn Kaars ist die Kapitänsbinde abgenommen worden. St. Pauli wird es eine Entscheidung für die Mannschaft nennen; eine Kabine liest es als Urteil über einen Mann.
Kurz notiert
Die TrainerbankHalb zufrieden: Lars Winter zum Remis
Die TrainerbankConnor Metcalfe klopft an die Tür des Trainers
Das Alter hat Jackson Irvine noch nicht eingeholt — 8.20
Mit 33 soll er eigentlich seine Minuten einteilen. Stattdessen bekam er eine 8.20 und wirkte neunzig Minuten lang exakt wie der Spieler, an den sich alle erinnern.
Gelungene Dribblings: 26. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader26.10.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Louis Breunig stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
11 Neuzugänge in einem einzigen Transferfenster. Jeder einzelne mag eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein – der Teil eines Umbaus, den die Urteile nie erwähnen.
„Das haben wir uns verdient. Ich habe eine Reaktion verlangt und sie bekommen, und jetzt will ich am Samstag dasselbe noch einmal.“ Lars Winter zu einem Nachmittag, der 1‑0 endete und ihn mehr freute, als er zeigen wollte.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei St. Pauli, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
10 Defensivaktionen und am Ende ein Zu-null. Der Nachmittag eines Verteidigers lässt sich nur über das erzählen, was nicht passiert ist — deshalb macht niemand eine Zusammenfassung daraus, und jeder Trainer der Liga nähme ihn.
Kurz notiert
Die TrainerbankBen Voll bei St. Pauli aus taktischen Gründen draußen
Martijn Kaars stand im Zentrum, und als man sie trennte, waren drei oder vier weitere beteiligt. Trainingsgelände sind enge Orte, und lange Saisons machen sie enger.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
„Ein Punkt ist ein Punkt, und ich nehme ihn, aber wir hätten alle drei holen müssen.“ Lars Winter nach dem 0‑0, und der Satz, den an diesem Wochenende irgendwann jeder Trainer im Land gesagt hat.
Das Publikum wartete auf ein Tor, das nie fiel. Heidenheim verteidigte mit vielen Beinen und nahm mit, wofür man gekommen war – die beiden könnten noch heute spielen, ohne einen Torschützen zu bemühen.
Hin- und hergeschoben, vor der Stunde ausgewechselt, für die Laufwege anderer zuständig — Joel Chima Fujita hat genug davon, nützlich zu sein, und würde gern gesetzt sein. Bei St. Pauli weiß man es, und zwar seit Wochen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Arkadiusz Pyrka trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Kurz notiert
Die TrainerbankBen Voll passt in dieses Spiel nicht
Form kommt und geht; das hier ist nicht gegangen. Abdoulie Ceesay ist 22, und die Version, die jetzt trainiert, hätte es in die Mannschaft von vor einem Jahr nicht geschafft.
Kader12.10.2026
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Louis Breunig, und der Trainer ließ es geschehen.
Das System hat sich verändert, seine Position nicht. Ein Fußballer kann seine Form verbessern; die Formation des Trainers kann er nicht verbessern, und das ist das ganze Problem.
Zweimal dementiert, dreimal gedruckt — die übliche Arithmetik. Bis Anthony Racioppi etwas unterschreibt, einen Vertrag bei St. Pauli oder anderswo, gehört diese Spalte ihm.
Er trainiert hart, sagt die richtigen Sätze und fährt in eine leere Wohnung. Bei St. Pauli hat niemand etwas falsch gemacht — genau das macht es so schwer zu lösen.
0‑3 für Borussia Dortmund, und es war genau so schlimm, wie die Zahl vermuten lässt. Es gibt Niederlagen, über die man streitet, und Niederlagen, für die man sich entschuldigt; das war die zweite Sorte.
Mit 22 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Gelungene Dribblings: 21. Er ging an Leuten vorbei, als hätte man ihm einen Preis dafür versprochen, und am Ende tat der Außenverteidiger nicht einmal mehr so, als versuche er es.
„Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht, und jeden Tag wache ich am falschen Ort auf.“ Das kann bei St. Pauli niemand aus einem Mann heraustrainieren, und niemand dort tut so, als ob.
Kader05.10.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
„Ich schaue von hier aus jedes Spiel von St. Pauli. Das sagt alles darüber, wo mein Kopf ist.“ Die Leihe bei Dynamo Dresden läuft ihren Gang — aber sein Herz ist nie mitgereist.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Mit 38, 3 Punkte unter dem, was er war, und ein Körper, der angefangen hat, Zinsen zu verlangen. Das passiert allen, und trotzdem ist es der schwerste Absatz auf dieser Seite.
Vorstand05.10.2026
In der Kabine von St. Pauli ging niemand schnell nach Hause
Die Tür blieb nach dem Schlusspfiff lange zu. Was drinnen gesagt wurde, geht nur sie etwas an; ob es gewirkt hat, entscheidet der Samstag.
Note 7.90. Es gibt eine Sorte Angreifer, deren Wert erst sichtbar wird, wenn man zählt, woran er beteiligt war, statt was er abgeschlossen hat — und heute führt sich dieses Argument selbst vor.
Mit 21 tut er in dieser Saison Dinge, die er letzte Saison nicht konnte, und er tut sie jede Woche. Form kommt und geht; das hier ist lange genug geblieben, um anders genannt zu werden.
Verteidigen war optional, und niemand nahm die Option wahr. 6 Tore zwischen St. Pauli und Eintracht Frankfurt, und keiner der zahlenden Zuschauer wird sein Geld zurückverlangen.
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
„Ich stelle Spieler auf, die die Arbeit machen. Die ganze.“ Kein Name fiel — und trotzdem drehte sich jede Kamera zu Connor Metcalfe, und der Trainer ließ es geschehen.
Gelungene Dribblings: 16. Ab der siebzigsten Minute liegt eine besondere Verzweiflung im Gesicht eines Außenverteidigers, und sie war zu sehen.
Kader28.09.2026
9 neue Gesichter — St. Pauli lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
„Die Anhänger dürfen wütend sein. Ich bin es auch. Wir werden das in Ordnung bringen.“ 2‑4, ein Trainer, der das Notwendige sagt, und eine Kabine, die eine andere Fassung davon zu hören bekam.
Ein Verteidiger auf der Torschützenliste — selten genug, dass jeder im Stadion weiß, wer die Ecke getreten hat. 1 für ihn, und eine 7.80 für den Rest.
Kader21.09.2026
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
St. Pauli fragte, und IF Elfsborg sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Note 8.17 — so eine Zahl schreibt ein Reporter zweimal auf, um sicher zu sein. Alles, was er versuchte, gelang; was er nicht versuchte, war es nicht wert.
Die Trainerbank21.09.2026
Der Blick von der Bank
„Wir hatten es unter Kontrolle. Es gab Phasen, die mir nicht gefallen haben, und die schauen wir uns an, aber die Mannschaft hat mir etwas gezeigt.“ Lars Winter, zu einem 2‑1-Sieg, den er auf dem Weg zum Presseraum schon wieder auseinandernahm.
St. Pauli hat den Markt wissen lassen, dass Abdoulie Ceesay zu haben ist. Kein Preis in der Anzeige — aber jeder in der Branche weiß ungefähr, was dort steht.
„Das ist keine Wut. Ich denke seit Monaten darüber nach, und nichts von dem, was zuletzt passiert ist, hat daran etwas geändert.“ Das Gesuch liegt auf einem Schreibtisch bei St. Pauli — und es wird nicht zurückgezogen.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Heidenheim behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Thomas Wagner hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
„Wir treffen uns — und verlassen den Raum jedes Mal mit denselben Zahlen, mit denen wir hineingegangen sind.“ Wieder eine Gesprächsrunde bei St. Pauli, wieder eine Woche ohne Unterschrift von Raphael Obermair.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Raphael Obermair trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Die Trainerbank14.09.2026
Der Blick von der Bank
„Wir haben nicht verloren. In manchen Wochen ist das alles, was man bekommt, und mir ist der Punkt lieber als keiner.“ Lars Winter wählte die halbvolle Lesart des 0‑0; die Anhänger nahmen die andere mit nach Hause.
St. Pauli fragte, und Köln sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
„Ich habe nichts Schlechtes über diesen Ort zu sagen. Ich muss nur woanders sein.“ Jetzt steht es schwarz auf weiß, und St. Pauli können nicht länger so tun, als hätten sie nichts gehört.
Das Angebot ging diese Woche an Heidenheim, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Die Frist ist verstrichen, und der Kader ist der Kader. 14 kamen, 5 gingen, und alles andere, was letzten Monat über diesen Verein gedruckt wurde, war ein Gerücht und ist es geblieben.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Es ging nicht um Fußball, und jeder, der es gesehen hat, weiß das. Zwei Männer, die am Samstag zusammen spielen müssen, haben bei St. Pauli diese Woche Dinge gesagt, die länger als eine Woche brauchen.
„Dreißig Minuten, Tür zu, alles gesagt. Danach haben wir uns die Hand gegeben.“ Was im Raum war, blieb im Raum — und Raphael Obermair trainierte am nächsten Morgen wie einer, der weniger zu tragen hat.
Das Angebot ging diese Woche an Venezia, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
St. Pauli fragte, und Burnley sagte Nein, ohne über eine Summe zu reden. Es ist die eindeutigste Antwort im Fußball und die, auf die Vereine am häufigsten zurückkommen, um sie zu prüfen.
Es gibt ein Alter, ab dem jeder gute Nachmittag als Erinnerung an früher beschrieben wird — unfair und zugleich zutreffend. 7.92 mit 33, und niemand auf dem Platz war besser.
Kader31.08.2026
Raphael Obermair gerät wegen der Ansprüche mit einem Mitspieler aneinander
Der älteste Streit jeder Kabine und der einzige, bei dem es wirklich um Fußball geht: Einer findet, der andere legt zu wenig hinein. Es ist auch der Streit, über den ein Trainer insgeheim nicht unglücklich ist.
Wer nach dem Abpfiff fragte, was die Teams trennte, bekam einen Namen: Jackson Irvine. 1‑0 gegen Hamburger SV — und der Applaus am Ende galt vor allem ihm.
200 Spiele in diesem Trikot, durch Trainerwechsel und Abstiege und alles andere hindurch. Solche Dienste verschwinden aus dem Fußball, und das Publikum weiß, was es da sieht.
Kader31.08.2026
Zu viel Veränderung in zu kurzer Zeit bei St. Pauli
9 Zugänge in drei Monaten. Jeder einzelne kann eine Verbesserung sein, und die Mannschaft kann trotzdem eine Weile schlechter sein — der Teil eines Umbruchs, der in keiner Transferfenster-Bilanz auftaucht.
„So will ich das jede Woche sehen. Nicht das Ergebnis, die Art, wie sie es angegangen sind.“ Der Trainer, nach dem 1‑0, redete schon über das nächste Spiel.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. VfB Stuttgart behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Das ist keine Kaderbreite, und niemand tut so. $4.2M wurden gezahlt, weil Anthony Racioppi schlicht besser ist als das, was schon da war, und der Verein beschlossen hat, nicht länger zu warten.
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere darüber dachten, wie hart ein anderer trainiert, und Raphael Obermair stand mittendrin. Der eine Kabinenstreit, bei dem es wirklich um Fußball geht.
Der Name Fin Stevens ist in Gesprächen gefallen, an denen St. Pauli nicht beteiligt war. Nichts Offizielles, nichts Unterschriebenes – aber auch nichts daran zufällig.
Gehälter sind das Thema, über das eine Kabine nie spricht und immer Bescheid weiß. Bei St. Pauli hat jetzt jeder nachgerechnet, und niemand sagt es laut.
Ein neues Gesicht auf seiner Position, und ein Trikot, das er für seines hielt, steht plötzlich zur Debatte. St. Pauli hat nichts versprochen, und genau das versprechen Vereine in diesem Stadium.
Die Vereine haben sich mit Sion die Hand gegeben; der Spieler noch nicht. Als Nächstes kommen die persönlichen Bedingungen, und an denen sterben mehr Transfers, als irgendwer druckt.
TSG Hoffenheim zahlt $8.6M, das Geschäft ist abgeschlossen. Die Zahl liest sich gut in einer Bilanz; ob sie sich auf dem Platz gut liest, ist die Frage der nächsten Saison.
Die Kurve17.08.2026
Anhänger wenden sich gegen den $8.6M-Verkauf von Eric Smith
Er geht zu TSG Hoffenheim, der Verein hat $8.6M, die er am Freitag nicht hatte, und die Anrufsendungen haben ihre Meinung längst gefasst. Gut zu verkaufen und jemanden zu verkaufen, den sie geliebt haben, sind nicht dieselbe Fähigkeit.
Die freigegebene Summe reichte nicht. Der Vorstand wurde erneut gefragt und hat sein eigenes Angebot auf $293.8K erhöht — ein Verein, der Jordy de Wijs so sehr will, dass er zweimal fragt.
Kader17.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Die Anfrage wurde gestellt, und die Antwort kam in einem Satz zurück. Es liegt keine Zahl auf dem Tisch, weil es keine Zahl gegeben hätte, die gereicht hätte.
15 Tage, sagt der Befund — und Befunde sind gnädiger als die Wirklichkeit. Die Spiele in diesem Zeitraum sind ab sofort die Aufgabe von jemand anderem.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
„Wer nicht für das Trikot läuft, wird es nicht lange tragen.“ Ein Name fiel nicht und war auch nicht nötig; in der Kabine wusste jeder, wer gemeint war.
Das Angebot von Mainz 05 für Eric Smith wurde angehört und noch am selben Tag zurückgeschickt. Erste Gebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Es gibt von jeder Karriere eine Version, in der der Spieler dort landet, wo er hinwollte, statt dort, wo man ihn wollte. Raphael Obermair lebt diese Version bei St. Pauli, und im ersten Monat sieht man das meistens.
St. Pauli ist mit einem Angebot zu Sion gegangen, und die Anhänger sind mit einer Meinung dazu ins Internet gegangen. Ob eines von beiden etwas ändert, entscheidet der verkaufende Verein.
„Ich wollte nie woanders sein. Hier ist noch etwas offen.“ Joel Chima Fujita bindet sich für weitere 4 Jahre an St. Pauli.
Kader10.08.2026
Worte auf dem Trainingsplatz von St. Pauli darüber, wer wie hart arbeitet
Jemand hat laut ausgesprochen, was mehrere gedacht haben. Raphael Obermair steht im Zentrum, und die Mannschaft erfährt jetzt, ob der Standard steigt oder die beiden schlicht aufhören, miteinander zu reden.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Atalanta behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Oliver Krüger ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Für genau diesen Morgen gibt es eine Akademie. Andreas Herrmann hat jede Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen und trägt nun eine Profinummer; am stolzesten sind die, die ihn mit zwölf trainiert haben.
Keine Ablöse, keine Vorstellung, kein Berater auf der Treppe. Leon Sommer ist seit Kindertagen bei diesem Verein und gehört nun offiziell zum Profikader — was für eine lokale Leserschaft jeden Transfer jeder Größe schlägt.
Das Angebot ging diese Woche an Veracruz, und die Antwort liegt bei ihnen. Erste Angebote sollen selten durchgehen; sie sollen herausfinden, wie laut die Tür zufällt.
Nicht jetzt, und zu keinem Preis, den der Verein laut auszusprechen bereit war. Werder Bremen behält seinen Mann, und St. Pauli kehrt zu einer Liste zurück, auf der ein Name durchgestrichen ist.
Eric Smith und ein Mitspieler haben sich diese Woche Dinge gesagt, die sich in einer Woche nicht zurücknehmen lassen. Um Fußball ging es nicht, und am Samstag spielen beide.
„Da ist eine Lücke, und so zu tun, als wäre sie nicht da, hilft niemandem.“ Keine Seite hat sich bewegt, und der Kalender arbeitet für genau eine davon.
Eine Leihanfrage bei Stade de Reims: Absicherung, oder ein Blick auf jemanden, den der Verein noch nicht kaufen kann. So oder so kommt die Antwort innerhalb einer Woche.
Kader03.08.2026
5 neue Gesichter — St. Pauli lernt sich noch kennen
Ein in einem Transferfenster neu gebauter Kader zahlt dafür in einer Währung, die niemand einplant. Der Fußball ist nicht schlechter als die Summe der Spieler; er ist schlechter als die Summe der Spieler, die schon einmal zusammengespielt haben.
„Es hat lange genug gedauert. Lieber rede ich Klartext, als dass es weiter im Raum steht.“ Zehn Minuten hinter verschlossener Tür bei St. Pauli, und beide kamen mit den Worten heraus, es sei alles in Ordnung.
24 Monate Restlaufzeit und kein Wort eines Angebots. Ein Verein, der den Kalender für sich verhandeln lässt, verliert am Ende meistens gegen den Kalender.